+ 14.000 € – Vermögensaufstellung August 2026

Vermögensaufstellung August 2026

Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir die Vermögensaufstellung August 2026 ansiehst 😊
Dabei erfährst du, wie sich das Vermögen im Vergleich zum Vormonat verändert hat und ebenfalls, wie es sich zusammensetzt. Zu guter letzt gibt es dann noch eine kleine Rechnung, wie lange ich von dem Vermögen leben könnte.

Weitere Vermögensaufstellungen

Die letzten Vermögensaufstellungen zeige ich dir hier direkt.

Per Klick auf den jeweiligen Monat kommst du direkt zum jeweiligen Beitrag:

MonatVermögenVeränderung
zum Vormonat
Juli 2026541.000 €+ 11.000 €
Juni 2026530.000 €+ 10.000 €
Mai 2026520.000 €+ 15.000 €
April 2026505.000 €+ 22.000 €
März 2026483.000 €– 33.000 €
Februar 2026516.000 €+ 16.000 €
Januar 2026500.000 €+ 27.000 €
Dezember 2025473.000 €+ 23.000 €
November 2025450.000 €+ 12.000 €
Oktober 2025438.000 €+ 17.000 €
September 2025421.000 €– 1.000 €
August 2025422.000 €+ 22.000 €

Solltest du noch Interesse an früheren Vermögensaufstellungen haben kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Vermögensaufstellung“ nachlesen.

Gedanken zum August 2026

Dieses Jahr hat als wilde Achterbahnfahrt begonnen. Nun geht es schon 5 Monate in Folge nach oben.
Das Vermögen ist wieder gestiegen. 14.000 € sind diesmal dazu gekommen 📈

Im August ist der S&P500 unter Schwankungen ein bisschen weiter gestiegen. +1,1 % stehen in den Büchern auf Monatssicht. In den letzten 12 Monaten konnte der Index 19,8 % Plus verbuchen und liegt aktuell 112 Punkte unter dem letzten Allzeithoch von 7.798 Punkten.

Der Wechselkurs für Euro-Investoren ist von 1,155 auf nun 1,16 gestiegen.

Mein Gesamtvermögen ist in den vergangenen 12 Monaten um 31,51 % gestiegen.

Aktuell steht es genau auf meinem persönlichen Allzeithoch.

Damit bin ich aktuell wirklich sehr zufrieden. Lange Zeit musste ich ja immer schreiben, wieso mein Vermögen schlechter lief als der S&P500. Nun konnte ich aber endlich die Früchte meines Handelns nicht nur in Form von Cashflow, sondern auch in Form einer Vermögenssteigerung ernten.
Deshalb schreibe ich diesmal über die Gründe für die (nun) „bessere“ Performance im Vergleich zum S&P 500:

  • Ca. 20 % sind gar nicht an der Börse angelegt (Edelmetalle, Bar- / Buchgeld, P2P, PV-Anlage)
  • Seit April 2023 entnehme ich meine monatlichen Lebenshaltungskosten aus dem Vermögen
  • Das Portfolio ist defensiver aufgestellt (viele Value-Titel, wenig / keine Tech-Werte)
  • Einige Titel im Optionsdepot konnten mit Gewinn veräußert werden
  • Viele noch offene Optionspositionen wurden von mir zur Gewinnmitnahme geschlossen

Aktuell scheinen die Unsicherheiten über die Auswirkungen des Iran-Kriegs komplett verflogen zu sein. Die Kurse kennen nur noch eine Richtung. Ob das so gesund ist?
Manche Aktien werden komplett (zu unrecht) abgestraft, andere in den Himmel gekauft. Hier lohnt sich weiterhin eine ausgeklügelte Selektion. Dem Trend hinterherrennen war meistens keine gute Idee…

Aber abwarten. Es finden sich weiterhin gute, unterbewertete Unternehmen, in die man auch jetzt noch investieren kann. Also immer noch gut für alle, die noch Vermögen mit Unternehmensanteilen oder ETFs aufbauen wollen 👍

Hinweis: Wer gerne Unterstützung bei der Auswahl aussichtsreicher Einzelaktien hätte, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉

Vermögensaufstellung August 2026

Der größte Anteil meines Vermögens befindet sich in meinem Optionsdepot. Hier erziele ich auch den größten Cashflow aus dem Optionshandel. (Bei Interesse übrigens hier nachlesbar: Trades)
Außerdem erhalte ich viele Ausschüttungen aus den dort verwahrten oder eingebuchten Aktien.

Danach folgen auch schon meine ETF- und Einzelaktiendepots bei der DKB und TradeRepublic. Zusätzlich gibt es auch noch das eBase-Depot, bei dem ich weiterhin 40 € im Monat in einen MSCI World ETF einzahle, um den VWL-Vertrag noch voll zu machen.

Die Edelmetalle machen mittlerweile auch einen relativ großen Anteil aus, nachdem Gold in den letzten Jahren (und besonders in den letzten Monaten) so gestiegen ist. Hier sind keine weiteren Käufe geplant, sogar eher eine Reduktion des Anteils (einen Teil habe ich schon verkauft).

Dann folgt mein Cash-Puffer, der auch in schlechten Börsenzeiten dafür sorgt, dass ich mein Leben problemlos finanzieren kann. Außerdem nimmt er den Druck beim Optionshandel raus. So muss ich nicht Summe X jeden Monat einnehmen sondern kann mich ganz an die Marktverhältnisse anpassen. Manchmal macht es nämlich einfach keinen Sinn, Optionen zu verkaufen. Diese Freiheit, ohne Druck handeln zu können, ist ganz wichtig fürs Risikomanagement.

Die PV-Anlage macht den kleinsten Teil aus. Durch die kalkulatorische Abschreibung sinkt der Wert auch weiterhin jeden Monat. Hier plane ich keinerlei weitere „Investitionen“ mehr, da die Rendite aus PV-Anlagen für meinen Geschmack viel zu gering sind und die Anlage absolut illiquide. Hier gibt es übrigens auch einen brandneuen Artikel dazu: Update 2025: Meine PV-Anlage vs. MSCI-World
Ältere Artikel zum Thema findest du hier: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Großes Update zur PV-Anlage – Jahressteuergesetz 2022 + Update: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World

Hier nun aber die grafische Aufteilung inklusive der jeweiligen genauen Summen:

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Und hier noch die prozentuale Verteilung:

Was?AnteilKommentar
Optionen + Aktien (Estably)58,10 %Dieser Anteil soll noch weiter gesteigert werden.
Ziel wären 65 %.
Depots (eBase, DKB, TradeRepublic)22,32 %Hier will ich 15 % erreichen.
Edelmetalle13,92 %Dieser Anteil soll langfristig auf 10 % sinken.
Bar- / Buchgeld / P2P4,72 %Zielbereich wäre zwischen 5 und 10 %.
PV-Anlage0,94 %Sinkt durch die Abschreibung automatisch weiter.

Aufteilung auf Risikoklassen:

KlasseAnteilKommentar
A – kein / kaum Risiko4,72 %Bar- / Buchgeld / P2P
B – nur Zinsrisiko0,94 %Hier würde ich die PV-Anlage einordnen,
da Reparaturen fällig werden könnten
–> demnach nicht völlig risikolos.
C – Zins- oder Kursrisiko13,92 %Edelmetalle
D – Zins- und Kursrisiko22,32 %Mein DKB- + eBase + TradeRepublic-Depot
E – Totalverlust möglich58,10 %Mein Optionsdepot

Wie man sieht, bin ich hier schon sehr sportlich unterwegs. Einen Totalverlust des Optionsdepots kann ich aber ausschließen, einfach aufgrund meiner Handelsweise (die Marginbelastung bleibt in der Regel unter 50 %, fast nur cash secured Puts und covered Calls, keine schlimmen Klumpenrisiken).

Generell fühle ich mich mit dieser Verteilung sehr wohl und werde hier langfristig noch ein wenig mehr ins Risiko gehen.

Das heißt, dass ich verstärkt auf Einzelaktien setze und das Optionsdepot weiter anwachsen lasse.
Die Auswahl der Aktien und die genauen Ein- und Ausstiegszeitpunkte entnehme ich dabei meiner eigenen Trading-App (TradingOpps.de)

Weder die Korrektur 2018, noch der Corona-Crash 2020, noch der Salami-Crash in 2023 oder die Korrektur im April 2025 haben mir Angst gemacht. Denn durch meine Konzentration der Aufmerksamkeit auf die monatlichen Cashflows interessieren mich die Kurse nicht so sehr. Auch wenn es schön ist, das Gesamtvermögen steigen zu sehen, so ist es dennoch nicht für mein Wohlbefinden notwendig.

Latente Steuern

Neu seit August 2026 ist, dass ich auch tracke, wie viele noch zu bezahlende Steuern sich im Vermögen „verstecken“.
Denn jeder Gewinn gehört auch anteilig dem Staat…

Diese sogenannten latenten Steuern führe ich nachfolgend auf und rechne sie schon aus meinem Gesamtvermögen raus.

Was?Gewinnlatente Steuern
DKB-Depot15.020 €4.055 €
TradeRepublic-Depot3.397 €917 €
Optionsdepot711 €191 €
eBase-Depot1.443 €389 €
Gesamt20.571 €5.554 €

Vermögensveränderung

Das Gesamtvermögen ist im August 2026 um 14.000 € auf zuletzt 555.000 € gestiegen. (Ich runde hier der Einfachheit halber immer auf volle Tausend € ab.)

Dies entspricht einem (Buch-) Gewinn von 2,58 % innerhalb eines Monats.

Hier noch grafisch im Jahresverlauf, inklusive den beiden Vorjahren als Vergleich:

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Wie man gut sehen kann, war das Jahr 2024 ziemlich flat. Das heißt, trotz Einzahlungen ist außer Spesen nichts gewesen (kein Gewinn). Zum Dank durfte man aber trotzdem große Kursschwankungen aushalten 🙈
Aber auch solche Phasen gehören an der Börse mit dazu. So hat es zum Beispiel vom Jahr 2000 ausgehend ca. 10 Jahre gedauert, bis man wieder im Plus war mit dem S&P500 (und das trotz Wiederanlage der Dividenden). Wer in dieser Zeit noch frisches Kapital investieren konnte, war aber wesentlich schneller wieder im Plus. Außerdem konnte man auch im Jahr 2000 und den zuvor nur in Unternehmen investieren, die nicht maßlos überbewertet waren und damit den eigenen Performance-Pfad maßgeblich verbessern. Natürlich entsprechend Research vorausgesetzt…
Wer mehr dazu erfahren will, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉

Und hier ebenfalls grafisch seit Beginn meiner Aufzeichnungen (im Januar 2016):

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Und hier noch die Veränderung in Prozent zum bisherigen ATH (All Time High = Höchststand) des Vermögens:

Differenz zum ATH (Stand: August 2026)
Differenz zum ATH (Stand: August 2026)

Wie man gut sehen kann stehen wir aktuell bei exakt – 0,00 %, also wieder am bisherigen All-Time-High.
Bisher war der größte Verlust auf Monatsbasis bei knapp 15 %. Da zahlt sich doch die breite Diversifizierung auf ETFs, Optionen, Edelmetalle, Bargeld, P2P und PV-Anlage aus 😊

Kleines Rechenspiel

Bei den aktuellen durchschnittlichen Ausgaben von ca. 1.850 € / Monat würde das Vermögen noch für ca. 300 Monate reichen, was über 25 Jahren entspricht. Das bedeutet, dass alle Ausgaben für die nächsten über 25 Jahre gedeckt wären, selbst wenn ich keinen Cent mehr einnehmen würde.

Ein wirklich beruhigendes Gefühl 😊

Wenn man die Inflation usw. mit einrechnet, dann reicht es natürlich nicht mehr so lange. Aber das Vermögen generiert auch Erträge und diese sollten das locker ausgleichen.

Kleiner Exkurs:
Wenn man die 4 % Regel als Referenz nimmt, könnte man auch sagen, dass ich jetzt 100,0 % des benötigten Vermögens erreicht habe (25,0
0 von 25 benötigten Jahren).
Rechnet man etwas konservativer mit nur 3,5 % Entnahmerate, sind es nur noch 87,7 % (25,00 von 28,5 benötigten Jahren).

Es fehlt also nicht mehr wirklich viel zur entspannten komplett passiven finanziellen Freiheit 😊

Selbst wenn es an der Börse weiter abwärts gehen würde, könnte ich alleine mit dem Bar- / Buchgeld ca. 14 Monate – also über ein Jahr – alle meine Ausgaben davon decken.

Ich bin einfach so unheimlich dankbar dafür, dass ich vor 10 Jahren von der finanziellen Freiheit gelesen habe und mich auf den Weg gemacht habe, diese zu erreichen 😊.

Die Gründe für meine Entscheidung für die finanzielle Freiheit kannst du übrigens auf der Seite „Warum?“ nachlesen.


Nomadencrew Performance September 2026

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Wie läuft es bei dir?

Wie hoch ist dein aktuelles Vermögen?

Konntest du es steigern? Und wenn ja, um wie viel?

Lass es die Community gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉

Ich würde mich sehr darüber freuen!


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Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

6 thoughts on “+ 14.000 € – Vermögensaufstellung August 2026”

  1. immer wieder erstaunlich, was du alles trackst 😉

    mit der latenten steuer meinst du die kap steuer + Soli, die anfallen würde wenn du alle aktien im depot verkaufen würdest? beispielhaft dkb: 15020 Euro gewinn minus kap steuer+soli=10965 Euro gewinn, die auf dem konto landen, die differenz bekommt der staat. die idee ist natürlich echt gut, um sein tatsächliches vermögen zu tracken. aber müsstest du dann nicht für jeden einzelnen kauf die exakten preise kennen und mit denen rechnen? die 15020 sind ja nur eine annährung an den exakten wert und können tatsächlich auch sehr falsch sein. aber prinzipiell sollte ich das auch mal machen und eine neue spalte in meine excel tabelle einfügen.

    ich freue mich jetzt schon auf den hoffentlich bald veröffentlichten beitrag zum optionshandel (mein lieblingsblogbeitrag hier von dir)

    1. Hey Torsten,

      ja, ich gebe mir Mühe und komme immer wieder auf neue Ideen 😅

      Genau. Wenn der Broker mir 15.000 € Gewinne anzeigt, muss ich die versteuern, es gehen also 26,38 % ab.

      Deine Anmerkung wäre nur wichtig, wenn ich Teilverkäufe machen würde. Dann dann müsste ich wissen, wie viele Gewinne in diesem Teil stecken.
      Wenn ich aber das gesamte Portfolio betrachte, reicht auch das Gesamt-GuV.

      Ja, der Beitrag kommt auch demnächst 👍

      Liebe Grüße,
      Manuel

  2. Großartige Performance. Ich glaube, die Mio kommt früher, als du erwartet hast.

    Interessant für mich, dass du nun auch P2P hast. Bei welchem Anbieter bist du? Ich habe übrigens P2P bei mir aus der Risikoklasse A rausgenommen und weiter hochgesetzt. Ganz so sicher wie Tagesgeld ist das ja nun wirklich nicht.

    Und noch eine Frage zu deinen latenten Steuern. Wie errechnest du das? Das kommt mir doch alles sehr niedrig vor. Kann ich mir gar nicht vorstellen.

    1. Hey passiveinkommen,

      Danke dir. Na mal schauen, aktuell ist der Markt ja eher wieder etwas angefressen.

      Ich bin bei Bondora und Mintos.
      Du hast Recht, dass ich das langfristig anders einordnen muss. Zumindest mit steigendem Anteil darin.

      Wie das berechnet wird, habe ich gerade beim letzten Kommentar geschrieben.

      Ist bei mir sehr niedrig, weil ich generell nicht auf vielen Buchgewinnen sitze, sondern immer mal wieder realisiere und dabei die Steuern schon zahle…

      Liebe Grüße,
      Manuel

  3. Bei den beiden Anbietern bin ich auch.

    Was dir noch „fehlt“ ist Defi, also Krypto Staking, Lending und all das komische Zeug. Planst du das noch oder ist das für dich ein No Go? Ich selber bin ganz klein drin und wurde schon zurück geworfen. Will den Ansatz aber auch nicht aufgeben.

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