Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir meine (finanzielle) Reise seit 2016 ansiehst 😊
Dabei erfährst du, wie sich das Vermögen im Zeitablauf entwickelt hat.
Außerdem auch, welches passive Einkommen – aufgeteilt auf komplett passiv, semi passiv und fast aktiv – sich ergeben hat.
Die großen Stationen
Aufteilen möchte ich die Betrachtung auf die drei großen Stationen in meinem Leben.
Außerdem teile ich die monatlichen passiven Einnahmen so auf:
- komplett passiv (hier zählen alle Ausschüttungen, egal ob DKB-, TradeRepublic- oder Optionsdepot + PV-Anlage)
- semi passiv (hierzu zähle ich meine Optionsprämien + realisierte Kursgewinne)
- fast aktiv (das ist der Blog, das Coaching, digitale Produkte, etc.)
Die Einnahmen in den Diagrammen sind jeweils der Durchschnitt der letzten 12 Monate, das Vermögen ist immer zum Stichtag (Ende des Monats).
Los gehts:
Die Zeit bis zum Wechsel in die Teilzeit-Arbeit
Angefangen, mein Vermögen und die passiven Einnahmen zu tracken, habe ich im Januar 2016.
Diese Phase hat bis Januar 2020 gedauert, also insgesamt 4 Jahre.
Gestartet sind wir da mit etwa 550 € pro Monat, alles rein passiv.
Davon waren 215 € von der PV-Anlage, erstmal fast nichts an Dividenden / Ausschüttungen, der Rest kam durch eine große Summe von den Genussrechten meines damaligen Arbeitgebers (ich hatte zu der Zeit 25.000 € investiert) zustande.
Diese sorgen auch im weiteren Verlauf für die Zacken im Diagramm, weil die Zinsen mal im Juni, mal im August und mal im Oktober ausgeschüttet wurden.
Das Gesamtvermögen startete bei 58.500 €.
Im weiteren Verlauf stieg das Vermögen dann bis auf 267.000 €.
Doch schauen wir uns die einzelnen Jahre genauer an:
2016: Anfang des Berufslebens
| Vermögenssteigerung: | ca. 99.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 750 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 52.000 € |
davon kamen knapp 20.000 € durch die Auflösung eines meiner Online-Businesses und durch weitere laufende Einnahmen eines zweiten Online-Business.
6.000 € waren Sondervergütungen durch meinen Arbeitgeber (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden, Auslandseinsatz-Ablöse)
knapp 9.000 € waren schon Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
Der Rest war aus meinem normalen, laufenden Gehalt finanziert: ca. 17.000 € (also 1.410 € / Monat von den 2.300 €, die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 61 %)
Ich lebte damals also von knapp 900 € im Monat.
Dies ist vergleichbar mit meinem Konzept der Kernausgaben.
Rücklagen / Notgroschen hatte ich noch nicht aufgebaut.
2017: Überstunden im Job
| Vermögenssteigerung: | ca. 42.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 670 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 25.000 € |
davon kamen ca. 8.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
ca. 4.000 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden, Auslandseinsatz-Ablöse)
2.000 € kamen durch das nun auslaufende Online-Business
Damit bleiben 11.000 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 920 € / Monat von den nun 2.550 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 36 %)
Ich lebte damals dann von 1.630 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon Rücklagen und das Sparen für den Notgroschen.
2018: Weiter Durchziehen, Kapitalerträge steigen
| Vermögenssteigerung: | ca. 14.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 820 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 27.000 € |
davon kamen knapp 10.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
ca. 5.000 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden)
1.000 € kamen durch das nun noch weiter sterbende Online-Business
Damit bleiben 10.000 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 830 € / Monat von den nun 2.800 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 29 %)
Ich lebte damals dann von 1.970 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon Rücklagen und das Sparen für den Notgroschen.
2019: Hoher Vermögenszuwachs
| Vermögenssteigerung: | ca. 104.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 1.015 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 31.000 € |
davon kamen über 12.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
ca. 5.000 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden, Auslandseinsatz-Ablöse)
400 € kamen durch das nun fast tote Online-Business
Damit bleiben 13.600 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 1.130 € / Monat von den nun 2.950 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 38 %)
Ich lebte damals dann von 1.820 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon Rücklagen und das Sparen für den Notgroschen.

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Was ist in dieser Zeit sonst so passiert?
Ich wurde des Öfteren in der Arbeit von Kollegen aber auch von Freunden gefragt, wann ich mir denn endlich ein neues Auto zulegen würde. Schließlich war meins zu dem Zeitpunkt schon irgendetwas zwischen 12 und 15 Jahre alt…
Reihenweise wurden sich von den Kollegen neue Autos (oder zumindest neue Gebrauchte) gekauft. Da war mein altes Auto natürlich der absolute Kontrast dazu.
Andere wiederum meinten, warum ich mir nicht eine größere Wohnung zulege. Das wäre doch jetzt drin bei dem Gehalt als Ingenieur…
Oder warum ich mir nicht zumindest neue (bessere) Möbel zulege?
Und sie selbst vergrößerten ihren Wohnraum (neue Wohnungen, frisch gebaute Einfamilienhäuser mit 500.000 € Schulden bei der Bank). Und kauften sich Küchen für über 30.000 €.
Andere hatten ständig neue iPhones oder sonstige Gadgets, die sie stolz präsentierten. Es wurde sich viel darüber unterhalten, welcher neue TV als nächstes angeschafft werden würde und wie viele Zoll Diagonale der dann mehr als der alte hätte.
Ich blieb bei all dem ruhig und meinte bestimmt: Ich brauche das alles nicht und arbeite lieber auf meine finanzielle Unabhängigkeit hin.
Die Reaktion: Ungläubige Blicke und Aussagen wie: Das schafft man doch eh nicht, da brauchst du Millionen!
Die Zeit in der Teilzeit-Arbeit
Doch dann reduzierte ich meine Arbeitszeit von 38 auf 30 Wochenstunden, pünktlich zum 01.01.2020.
Und die ersten Kollegen fragten sich, wie ich das eigentlich finanzieren könne, wo sie doch jetzt schon kaum um die Runden kämen…
Diese Phase hat bis April 2023 gedauert, also insgesamt 40 Monate und damit etwas über 3 Jahre.
Schauen wir uns die Finanzen genauer an:
Das Gesamtvermögen startete bei 267.000 €.
Im weiteren Verlauf stieg das Vermögen dann bis auf 349.000 €.
Doch schauen wir uns die einzelnen Jahre genauer an:
2020: Wechsel auf Teilzeit
| Vermögenssteigerung: | ca. 34.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 1.060 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 27.000 € |
davon kamen knapp 13.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
ca. 6.000 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden)
200 € kamen durch das nun quasi tote Online-Business
Damit bleiben 7.800 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 650 € / Monat von den nun 2.350 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 28 %)
Ich lebte damals dann von 1.700 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon die Rücklagen.
2021: Optionshandel wird stärker
| Vermögenssteigerung: | ca. 74.000 € |
| Kapitalerträge: | ca. 1.485 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 42.000 € |
davon kamen knapp 18.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
ca. 6.200 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden)
100 € kamen durch das nun quasi tote Online-Business
Damit bleiben 17.700 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 1.475 € / Monat von den nun 2.450 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 60 %)
Ich lebte damals dann von 975 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon die Rücklagen.
Warum ist das nur so wenig?
Nunja, es war Corona, es gab Lockdowns, Home-Office (kaum Spritkosten), keinerlei Möglichkeit sein Geld auszugeben…
Nur Urlaubskosten von 1.800 € haben wir irgendwie trotzdem produziert (einmal Kroatien und ich glaube Mallorca).
2022: Optionshandel explodiert
| Vermögenssteigerung: | ca. – 24.000 € (Verlust!) |
| Kapitalerträge: | ca. 3.855 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 50.800 € |
davon kamen ca. 46.000 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
erstmals 500 € durch den Blog / das Business
ca. 4.300 € waren wieder Sondervergütungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Überstunden)
Damit bleiben exakt 0 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 0 € / Monat von den nun 2.550 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von genau 0 %)
Ich lebte damals dann von 2.550 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon die Rücklagen.
Außerdem habe ich aus dem Gehalt schon Liquidität aufgebaut.
Die Ausgaben betrugen tatsächlich nur rund 1.550 €, der Rest wurde auf dem Tagesgeld gesammelt.
2023 bis April: Job gekündigt
| Vermögenssteigerung: | ca. – 2.000 € (Verlust!) |
| Kapitalerträge: | ca. 3.955 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 19.400 € |
davon kamen ca. 15.300 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge
500 € durch den Blog / das Business
ca. 500 € waren wieder Sondervergütungen (Überstunden)
Damit bleiben ca. 3.100 €, aus meinem Gehalt finanziert (also 775 € / Monat von den nun 2.550 € die mir überwiesen wurden –> das ergibt eine Sparquote von ca. 30 %)
Ich lebte damals dann von 1.775 € im Monat.
Hier mit enthalten sind dann schon die Rücklagen.
Und das ist auch in etwa der Wert, bei dem ich bleiben sollte…
Zusammenfassung: Optionseinkommen explodiert
Die Erträge aus dem Optionshandel explodierten in dieser Zeit regelrecht, was im Wesentlichen zwei Gründe hatte:
1) Es floss viel neues Kapital ins Optionsdepot
2) Meine Handelsstrategien und Fundamentalanalysen wurden wesentlich ausgefeilter
Außerdem wuchsen die komplett passiven Einnahmen von anfangs 943 € auf nun 1.773 € im Monat an, mitunter bedingt durch Dividenden von im Optionsdepot eingebuchten Aktien.
Dies gab mir jedenfalls die Sicherheit, dass ich jetzt den Sprung in die finanzielle Freiheit ohne Job wagen konnte.

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Was ist in dieser Zeit sonst so passiert?
Nunja, wie oben schon geschrieben, es war die Corona-Zeit mit den ganzen politischen „Maßnahmen“ (man könnte es auch unberechtigte Grundrechtseinschränkungen nennen, die Aufarbeitung steht leider immer noch aus).
Hier zeigte sich auch, wer sämtliche Anforderungen von oben (und seien sie auch noch so hinrissig) ohne sie zu hinterfragen einfach ausführt.
Wer sich von den Massenmedien komplett einlullen lässt ohne selbst nachzudenken.
Und wie wenige es sind, die sowas hinterfragen und selbst denken.
Es gingen viele Freundschaften daran kaputt und auch mit manchen Kollegen war es nicht unbedingt einfach.
Dafür entwickelten sich manch andere Kollegen plötzlich zu Freunden.
Die Zeit in Freiheit bis jetzt
Ab April 2023 war ich dann offiziell raus aus dem alten Job und das erste Mal in meinem Leben (seit der Schule) 4 Wochen am Stück quasi im „Urlaub“. Dann ging es auch schon auf unsere erste große Reise: Unser erster langer Aufenthalt – 100 Tage Südostasien und direkt danach auf die zweite: Unser zweiter langer Aufenthalt – 200 Tage Südostasien. Wir waren also 2023 ab Mai insgesamt keine 8 Wochen in Deutschland und sind erst am 23.04.2024 wieder zurück gekommen.
Diese Phase dauert bis jetzt (Juli 2026) an, was also insgesamt wieder 40 Monaten und damit etwas über 3 Jahren entspricht.
Schauen wir uns die Finanzen genauer an:
2023 ab April: lange Reisen stehen an
| Vermögenssteigerung: | ca. 19.000 € |
| echte Vermögenssteigerung: | ca. 26.850 € (7.850 € Entnahme) |
| (meist) passives Einkommen: | ca. 3.940 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 25.500 € |
Von den insgesamt 31.500 € (meist) passives Einkommen kamen ca. 23.100 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge und 8.400 € durch den Blog / das Business.
Ca 13.850 € habe ich fürs Leben gebraucht (monatliche Ausgaben von ca. 1.000 € und 690 € Rücklagen).
6.000 € davon kamen aus dem (meist) passivem Einkommen, und 7.850 € habe ich aus dem Vermögen entnommen.
2024: guter Vermögenszuwachs
| Vermögenssteigerung: | ca. 54.000 € |
| echte Vermögenssteigerung: | ca. 66.150 € (12.150 € Entnahme) |
| (meist) passives Einkommen: | ca. 5.850 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 74.400 € |
Von den insgesamt 70.300 € (meist) passives Einkommen kamen ca. 66.200 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge und ca. 4.100 € durch den Blog / das Business.
Außerdem habe ich ungeplanter Weise ca. 12.100 € Arbeitslosengeld erhalten.
Denn eigentlich wollte ich mich nach unserer Reiserückkehr freiwillig gesetzlich versichern. Die Krankenkasse hat das aber vehement abgelehnt, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet gewesen wäre. Ich stand also vor der Wahl, mein Recht einzuklagen, oder den einfachen Weg über das Arbeitslosengeld (mit automatischer Versicherung in der GKV) zu gehen. Warum nur ist unser System so bescheuert?
Naja, jedenfalls: Don’t hate the player, hate the game.
Ca 20.150 € habe ich fürs Leben gebraucht (monatliche Ausgaben von ca. 990 € und 690 € Rücklagen).
8.000 € davon kamen aus dem Arbeitslosengeld, 12.150 € kamen durch Verkäufe meiner Silber-Bestände aus meinem Vermögen (Entnahme).
2025: zweites Jahr ohne Job
| Vermögenssteigerung: | ca. 51.000 € |
| echte Vermögenssteigerung: | ca. 69.250 € (18.250 € Entnahme) |
| (meist) passives Einkommen: | ca. 6.020 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 72.200 € |
Von den insgesamt 72.200 € (meist) passives Einkommen kamen ca. 48.400 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge und ca. 23.800 € durch den Blog / das Business.
Außerdem habe ich noch ca. 3.750 € Arbeitslosengeld erhalten.
Erklärung, siehe Vorjahr.
Ca 22.000 € habe ich fürs Leben gebraucht (monatliche Ausgaben von ca. 1.150 € und 690 € Rücklagen).
3.750 € davon kamen aus dem Arbeitslosengeld, 18.250 € kamen durch Verkäufe weiterer Edelmetall-Bestände aus meinem Vermögen (Entnahme).
2026 bis Juli: Business explodiert
| Vermögenssteigerung: | ca. 98.000 € |
| echte Vermögenssteigerung: | ca. 107.200 € (9.200 € Entnahme) |
| (meist) passives Einkommen: | ca. 7.850 € / Monat |
| Sparrate: | ca. 50.000 € |
Von den insgesamt 55.000 € (meist) passives Einkommen kamen ca. 30.700 € durch Kapitalerträge / Ausschüttungen / PV-Anlage / Optionserträge und ca. 24.300 € durch den Blog / das Business.
Ca 14.200 € habe ich fürs Leben gebraucht (monatliche Ausgaben von ca. 1.340 € und 690 € Rücklagen).
5.000 € davon kamen aus dem (meist) passiven Einkommen, 9.200 € kamen durch Entnahmen aus dem Vermögen.
Zusammenfassung: Business explodiert
Im Optionshandel fahre ich aktuell defensivere Strategien, weshalb das Einkommen daraus trotz größerem Depot in etwa gleich geblieben ist.
Die Dividenden und Ausschüttungen sind etwas gesunken, weil ich die Genussrechte meines ehemaligen Arbeitgebers im Oktober 2023 (direkt nach der Ausschüttung) verkauft hatte und das Geld zum einen aufs Tagesgeld (Liquiditätspuffer) und ins Optionsdepot gepackt hatte. Das bringt einfach weniger Einnahmen in der komplett passiven Kategorie.
Die Einnahmen aus dem Blog (Coaching, eBooks, Affiliate und Nomadencrew) sind dagegen komplett explodiert. Das hätte ich mir nie träumen lassen, dass aus einem Hobbyprojekt, das eigentlich nur als mein finanzielles Tagebuch dienen sollte, so etwas wachsen kann. Mir macht es jedenfalls unglaublichen Spaß, weiter zu bloggen und in den Coachings und der Nomadencrew mein Wissen weiterzugeben 🤩
Hier siehst du den oben beschriebenen Verlauf noch grafisch:
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Was ist in dieser Zeit sonst so passiert?
Wir sind sehr viel gereist, meist so 5 – 7 Monate pro Jahr.
Südostasien (Thailand, Malaysia, Vietnam, Indonesien) war immer mit dabei.
Einmal waren wir 6 Wochen auf der AIDA und sind von Hamburg bis nach Dubai gefahren.
Wahnsinn übrigens, wie gut das Starlink-Internet mitten auf dem Meer funktioniert 🤩
Auf dieser Reise haben wir uns ein bisschen Afrika angesehen und sind danach weiter nach Asien geflogen.
Viele Destination heben wir schon mehrmals besucht, kennen uns aus, wissen, wo was ist, wo wir uns wohl fühlen.
Auf was wir achten müssen, um ein gutes und bequemes Leben vor Ort zu haben.
Der Unterschied bzw. das „Downgrade“, wenn wir zurück nach Deutschland kommen, wird immer größer.
Noch wissen wir nicht, wann wir auswandern werden, aber die Frage ob ist schon geklärt…
Ausblick in die Zukunft
„Wie soll es weitergehen?“
Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit häufig.
Denn mittlerweile nimmt das Coaching und alles drum herum immer mehr Zeit ein.
Deshalb habe ich Anfang Juli (ab 10.) angefangen, meine Zeit zu Tracken (mit Toggl), um mal einen Überblick zu haben.
Hier das Ergebnis vom Juli:

Insgesamt fielen also 69 Stunden an.
Im August bisher 27, und wir haben jetzt erst den 10. August.
Wenn ich das hochrechne, komme ich auf ca. 100 bis 110 Stunden im Monat.
Normale Vollzeit waren bei mir damals 165 Stunden im Monat.
So gesehen „arbeite“ ich aktuell 60 % 🙈
Vor allem der Punkt Social-Media kann bestimmt noch optimiert werden.
Aber die vielen Diskussionen auf LinkedIn machen mir auch unheimlich Spaß…
Finanzielle Pläne und Wünsche
Aktuell arbeite ich daran, das komplett passive Einkommen (also alle Ausschüttungen, egal ob DKB-, TradeRepublic- oder Optionsdepot + PV-Anlage) weiter in Richtung 2.000 € netto / Monat zu steigern.
So habe ich in den letzten Monaten einige Einmalkäufe in meinem DKB-Depot getätigt:
Einmalkauf Dividenden-ETF: 931 € in L&G Global Quality Dividends ETF
Einmalkauf Nr. 2 Dividenden-ETF: 1.108 € in L&G Global Quality Dividends ETF
Einmalkauf Nr. 3 Dividenden-ETF: 2.589 € in L&G Global Quality Dividends ETF
Einmalkauf Nr. 4 Dividenden-ETF: 2.388 € in L&G Global Quality Dividends ETF
Einmalkauf Nr. 5 Dividenden-ETF: 2.423 € in L&G Global Quality Dividends ETF
Einmalkauf Nr. 1 covered-Call-Welt-ETF: 1.697 € in JPM Global Equity Premium Income Active ETF
Einmalkauf Nr. 1 Autocallable-ETF: 1.346 € in Calamos Autocallable Income ETF
Außerdem flossen dieses Jahr schon 7.500 € in mein TradeRepublic-Einzelaktien-Depot, die nun Dividenden und Zinsen produzieren.
Die Sparplanraten bei der DKB habe ich auch von 200 auf 500 € pro Monat erhöht.
Im Optionsdepot will ich weiter meinen Aktienbestand erweitern, um auch hier mehr Dividenden zu bekommen. Dies geschieht durch die Reinvestition der Erträge (Prämien, Dividenden, Zinsen und Kursgewinne).
Nomadencrew
Hier haben sich mittlerweile 42 Mitglieder versammelt (Stand: 10. August 26).
Das freut mich sehr, vor allem da bisher alle zufrieden sind (noch niemand hat sich beschwert) und wir schöne, relativ konstante Gewinne in der Crew erzielen.
Mein Plan ist, das Echtgelddepot der Nomadencrew (hier handle ich alle Tradeideen tatsächlich) von aktuell 54.000 € auf 100.000 € zu entwickeln. Dadurch kann ich dann jeden Monat mehr neue Trades vorstellen und auch handeln.
Wünscht du dir etwas für die Nomadencrew?

Du willst Unterstützung beim Optionshandel und generell beim Trading?
Dann ist die Nomadencrew genau das Richtige für dich!
Fazit
Insgesamt entwickelt sich alles sehr gut, das kann man schonmal festhalten.
Wenn ich den Weg einfach so weitergehe und an manchen Stellschrauben optimiere, dürfte ich meine Pläne umsetzen können und dabei weiterhin sehr glücklich und beschäftigt bleiben.
Würdest du etwas anders machen als ich?
Wenn ja, was genau und wie?
Wie sah deine finanzielle Reise bisher aus?
Wie hat sich dein Vermögen entwickelt?
Trackst du deine passiven Einnahmen?
Lass es die Community gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉
Ich würde mich sehr darüber freuen!
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Sehr interessant der Gesamtübersicht. Ich tracke zwar auch alles, werde mir aber nun auch mal ein übersichtlicheres Sammel-Sheet mit den laufenden Jahres-Einnahmen basteln.
Meine Einnahmen sind viel geringer, weil ich auch weniger Risiko eingehe. Das erhöhe ich schrittweise, allerdings ist bis November noch offen, ob oder wann der Crash kommt, daher langsam.
Was sind überhaupt die Risiken?
– Crash im Gesamtmarkt durch die Schulden (-70%)
– Steuererhöhungen (Wegfall Abgeltungsteuer, Superreichensteuer für alle, Verlustanrechnungsstopp usw, Vermögensteuer)
– Enteignungen
– Produktverbote (Optionen, Auslandsaktien)
– massive Inflation
– immense Ausweitung der Kriminalität
– Krieg / Bürgerkrieg
usw.
Alles eher unwahrscheinlich, aber man sieht die Tendenzen. Hier in Deutschland kann man selber wenig dagegen tun, es läuft halt abwärts wie du auch schreibst.
Das letzte war jetzt sehr negativ. Aber die Chancen hast du ja schon umgesetzt, finanzielle Freiheit ist erreicht. Nun muss sie verteidigt werden.
Ja, es gibts unglaublich viele Risiken.
Generell muss ich mir da langfristig auch Gedanken machen (Depots und Konten in anderen Ländern).
Aber eines nach dem anderen.
Liebe Grüße,
Manuel
Hey Manuel,
eure Entscheidung zum Thema Auswanderung steht also fest. Ihr habt viele Orte besucht. Was ist euer Favorit und warum?
VG
Grundsätzlich ja, weil ich hier in Deutschland die Tendenz stark nach unten gehen sehe.
Bisher gibt es zwei Möglichkeiten:
Zypern (das gefällt Nicole sehr gut)
Thailand (das ist eher mein Ding)
Eventuell wird es irgendwann Zypern in Verbindung mit Thailand 😊
Zypern ist steuerlich top, und nicht so weit weg von Deutschland und der Familie.
Aber sehr teure Mieten für sehr schlechte Bausubstanz. Außerdem immer noch in der EU.
Thailand von der Kultur top und Preise ebenso.
Aber halt sehr weit weg…
Liebe Grüße,
Manuel
Hey Manuel,
Zypern haben wir uns im letzten halben Jahr auch zweimal angeschaut. Das hat uns gut gefallen. Ein paar Herausforderungen bringt der finale Schritt auszuwandern noch mit sich. Auch die von dir angesprochenen recht hohen Mieten wirken eher hemmend. Eine echte Entscheidung haben wir da noch nicht gefällt.
Falls ihr wirklich Zypern anpeilen solltet, meld dich gern einmal zu einem Gedankenaustausch.
Asien kommt bei uns nicht in Frage, weil meine Partnerin da keinen ernsthaften Zugang findet und auch die Entfernung zu Deutschland zu groß ist.
Beste Grüße
Hey 101-dm,
was waren denn deine Gedanken zu Zypern?
Liebe Grüße,
Manuel
Nun, es gibt einige kleinere und größere Anreize, Zypern als Auswanderungsland zu wählen.
– sehr günstige Steuern und Sozialversicherungen
– Eine Insel mit angenehmem Klima, toller Landschaft und vielen geschichtlichen Hotspots
– Überschaubare Entfernung zu Deutschland
– Euro als Zahlungsmittel
– Englisch als Sprache weit verbreitet
– günstigere Spritpreise
Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile.
– Immobilienpreise verhältnismäßig hoch
– (zeitweiser) Verlust des sozialen Umfelds
– zunehmende Wasserknappheit
– zusätzliche Kosten, wenn man noch „ein Bein“ in Deutschland halten will
Wie könnte nun meine persönliche Perspektive dazu aussehen?
Optimal wäre es für uns, etwas mehr als ein halbes Jahr in Zypern zu leben, um den Status der Auswanderung anerkannt zu bekommen. Am besten von Herbst bis Frühjahr, weil wir die Sommerhitze nicht so mögen. Die übrige Zeit soll dann für Reisen um die Welt und für die Pflege der Sozialkontakte in Deutschland genutzt werden.
Ideal wäre hier aus Kostensicht, dass jemand, der die Wärme mehr mag als wir, von Frühjahr bis Herbst in der zypriotischen Immobilie verbringt und die übrige Zeit wir. Klar ist, dass es da mindestens ein paar Tage im Jahr Überlappung geben muss, damit die Mindestaufenthaltsdauer erreicht wird. Das ließe sich aber leicht lösen.
Ein Problem ist, dass wir Wohneigentum in Deutschland haben, dass wir aber nicht einfach verkaufen wollen. Eine Lösung könnte sein, dies unserem (jetzt fast volljährigen) Kind zur Eigennutzung zu schenken. Dann wäre zumindest auch Platz da, wenn wir zu Besuch kommen. Die wichtigste Frage dabei bleibt: Wollen und können wir unser Kind überhaupt in Deutschland zurücklassen?
Weiterer wichtiger Punkt: Limited in Zypern gründen oder Privatier sein? Ich tendiere zu ersterem, weil Zypern nach meinem Kenntnisstand sehr großzügig Kosten als gewerblich anerkennt (anteilig Miete, Essen gehen etc.) habe das aber noch nicht final bewertet.
Entscheidend ist, dass unter dem Strich ein deutlich messbarer Betrag bei uns stehenbleibt. Wenn die Ersparnisse in Zypern durch die parallelen Kosten für Aufenthalte in Deutschland aufgefressen werden, ergibt das keinen Sinn.
Ah, merke schon, du hast dir da schon viele Gedanken gemacht.
Ich persönlich würde nicht die kalten Monate in Zypern verbringen wollen, aufgrund sehr schlechter Dämmung der Häuser / Wohnungen.
Sommer dagegen schon eher, im Winter sehe ich mich eher in Asien.
Problem bei der Teilung einer Wohnung dürfte sein, dass du nur einen Yellow Slip pro Wohnung bekommst…
Limited wäre für mich auch gesetzt 👍
Liebe Grüße,
Manuel
Alle Personen, die als Hauptmieter im Mietvertrag stehen, können den Yellow Slip beantragen. Das dürfte keine Hürde darstellen. 🤓
Heute habe ich meine Worte noch einmal auf mich selbst wirken lassen und mir die Frage gestellt, ob es vielleicht doch sinnvoller wäre, mein Wohneigentum zu verkaufen und das frei werdende Kapital im Optionshandel für mich arbeiten zu lassen. Wenn die Rendite nur halb so stabil bleibt wie bisher, dürfte das genügen, um Miete für vergleichbaren Wohnraum zu zahlen und darüber hinaus Gewinn zu erwirtschaften. 🫡
Aber ist ein Hauptmieter per Definition nicht nur einer? 😉
Ich würde dir erstmal dazu raten, dich absolut resilient aufzustellen, bevor du an sowas denkst.
Wir hatten darüber ja schonmal gesprochen in den Kommentaren.
Bisher läuft nur eine Schönwetterphase an den Börsen, es wird die Zeit kommen, wo es ruppiger wird…
Liebe Grüße,
Manuel
Hey Manuel,
ja, mehrere Hauptmieter sind grundsätzlich möglich. 👍🏻
An einer resilienten Aufstellung habe ich bereits hart gearbeitet. 🙂
Neben meinem Optionskonto gibtˋs noch ein großes Buy and hold Depot und meine Immobilie.
Und: Deinen Rat, meine Optionsstrategie nochmals zu überdenken, habe ich durchaus ernst genommen und bereits wieder ein paar Stellschrauben gestellt. Ich steuere auf eine gesunde Mischung aus meiner bisherigen Strategie und deinen Impulsen zu. 🤩
Hey 101-dm,
ist dann auch jeder Hauptmieter nur für einen Teil der Miete verantwortlich?
Oder haftet jeder trotzdem für die ganze Summe?
Das ist gut, hört sich nach einem Plan an bei dir 👍
Liebe Grüße,
Manuel
Jeder haftet für den kompletten Vertrag. Umso wichtiger ist ein 100 % zuverlässiges Team. 🙂
LG von AIDA, hier tradet es sich umso schöner. 😎
Okay, dachte ich mir schon.
Das stimmt, da braucht man dann zuverlässige Partner 🙂
In welchem Preiskategorien würdest ihr euch da bewegen?
Ah, AIDA. Auf welcher?
Welche Route?
Liebe Grüße,
Manuel
Wir sind gerade auf AIDA NOVA in Norwegen. Übermorgen erreichen wir wieder Deutschland.
Meine Schmerzgrenze zum monatlichen Wohn-Budget in Zypern liegt irgendwo bei 1500 Euro im Monat. Darüber ist die ganze Aktion zumindest aus Kosten-/Nutzen-Sicht nicht mehr wirklich rentabel.
Ich möchte wenigstens vergleichbaren Komfort wie im jetzigen Zuhause (ca. 100 qm, großer Balkon oder Terrasse, Pool nicht zwingend, aber günstige Lage in Paphos o. ä. unweit vom Meer). Möglicherweise bekommt man das dort auch deutlich günstiger. So detailliert habe ich mich damit noch nicht auseinandergesetzt.
Eine realistischer Zeithorizont liegt frühestens bei Herbst 2027.
Hört sich gut an 🙂
Ah, das passt auch in etwas in unsere Vorstellung 🙂
Wenn es bei euch konkreter wird, schreib mir gerne nochmal.
Eventuell lässt sich da was machen 😉
Liebe Grüße,
Manuel
Die AKEL hat 24% in Zypern. Wenn die mal gewinnen, ist alles vorbei mit den Steuern. Dann wird’s hohe Einkommensteuern geben und Vermögensabgabe für die reichen Ausländer.
Wenn wir bei uns die Linken nicht besiegen können, dann wird’s dort auch passieren.
Die Gefahr besteht über kurz oder lang überall. Man muss sich vermutlich eine gewisse Flexibilität bewahren, wenn man einmal anfängt, derartige Wege zu gehen.
Hi Manuel,
danke für deine informative Übersicht über deine letzten Jahre.
Ich selbst tracke auch. Ohne tracken kann man grundsätzlich nicht sagen, wo man steht und wo die Reise
hingehen soll. Auch habe ich ein Budget pro Jahr, dass ich mehr oder weniger einhalte, es ist auch nicht wirklich
frugal strukturiert, muss es auch nicht, da ich einen Vollzeit Job habe.
Und einen langfristigen Plan, den ich 1x, während der Budgetplanung, evtl. adjustiere.
Da ich im Risikomanagment arbeite, ist Planung halt irgendwie mein Ding 😉
Wichtig für mich „Pay yourself first“, d.h.
meine Sparpläne für ETF gehen am Anfang des Monats weg, also kann ich dieses Geld schon mal nicht mehr ausgeben.
Sparquote liegt bei >40%.
Witzigerweise sind die meisten Menschen total verwundert, wenn ich das erzähle (wenn ich so ein Thema überhaupt
anspreche, da es meist nur Verwirrung stiftet). Aber war so ein kleiner Gamechanger für mich. Habe aber immer schon
sparsam gelebt. Ohne das mir etwas gefehlt hätte. Geld gebe ich gerne für Essen und Urlaub aus. Aber nicht für ein Auto.
Das ist immer alt und kostet mich meist wenig Abschreibung. Ich kauf doch kein Asset, das im Zeitablauf an Wert verliert 😉
Ich habe 10 Jahre einen Golf gehabt, der hat mich ca. 80€ im Monat Abschreibung gekostet, und die normalen Wartungen.
Dann wollte ich unbedingt eine ältere Mercedes S-Klasse haben, die hat mich für 5 Jahre insgesamt 3000€ Abschreibung gekostet.
Eine Mini habe ich 1 Jahre gefahren und zum gleichen Wert wieder verkauft. Im April 2025 habe ich einen alten Audi TT 8J gekauft, der hat mich weniger als 5k gekostet. Und wenn ich Mobile.de so checke, geht der Wertverlust bis jetzt gegen 0. Und nein,
ich bin weder Automechaniker noch bin ich handwerklich begabt.
Ansonsten handel ich noch Optionen, das bereitet mir wirklich Freude, auch wenn es nicht immer so läuft, wie
ich es gerne hätte. Aber es ist halt ein Marathon und kein Sprint.
Und für alle (ich glaube aber hier gibt es fast niemand) die glauben es gibt einen „schnell reichen werden Trick“,
muss ich euch leider enttäuschen.
Vielleicht doch einen: (wir in Bayern würden sagen)
„Wos ma se daheirat, braucht ma se ned daarbatn.“
Wer nicht trackt, hat keinen Überblick und kann nicht optimieren.
Daher ist das immer die Basis von allem.
Mit den Autos scheinst du ein sehr glückliches Händchen zu haben 👍
Den Spruch kenne ich auch, der ist gut (und wahr) 😅
Liebe Grüße,
Manuel
Ich tracke mein Vermögen seit ca. 2004, aber mit Unterbrechungen.
Mit der Entwicklung bin ich recht zufrieden. Ich habe nie viel Geld verdient, aber beim Vermögen bin ich jetzt im oberen Perzentil (falls die offiziellen Statistiken stimmen).
Passiv kommt bei mir fast gar nichts. Großteil ist in Immobilien und GmbH Anteile, das ist Arbeit und Aufwand, daher nicht passiv.
ETF sind alle akkumulierend, da kommt auch nichts und mit den paar Euro Zinsen die die Rücklagen abwerfen kann man auch nicht weit springen.
Mein Ziel ist jetzt die Vermögensumstrukturierung um mehr Cash Flow zu haben. Das sollte in den nächsten 8 Jahren abgeschlossen sein. Weiters möchte ich ein oder zwei Standbeine im Ausland aufbauen um Möglichkeiten zu haben, falls der Sozialismus bei uns weiter so eskaliert.
Ich werde mir auch die Optionen mal genauer anschauen, aber Eins nach dem Anderen.
Hört sich gut an bei dir Hans 👍
Stellst du dann jetzt auf ausschüttende ETFs um, oder was ist dein konkreter Plan?
Liebe Grüße,
Manuel
Nein, die bestehenden ETF,s werden nicht angetastet.
Die frei werdenden Mittel aus Immoverkäufen, Erbschaften und aus dem laufenden Einkommen werde ich aber in den nächsten Jahren vermehrt in Einzelaktien investieren. Ev. auch in einen High Dividend ETF.
Ziel ist diese Depotaufteilung bis 2034: Gold/Silber 5-10%, Einzelaktien 20%, Aktien ETF 30%, Cash/IG Anleihen 5-10%, Spielgeld/P2P/Optionen/Crypto 5%, Immobilien 15%, Unternehmensbeteiligungen 10%, Sammlungen 5%.
Derzeit ist ETF bei 22% und der Rest ist fast ausschließlich Immo und Unternehmensbeteiligung.
Hi Manuel,
ein wirklich interessanter Werdegang, der zeigt, was möglich ist, wenn man seine Ziele konsequent verfolgt. Auf jeden Fall eine Inspiration!
Deine Erfahrungen beim Wechsel in die Teilzeit fühle ich gerade total. Viele meiner Kollegen und Vorgesetzten erliegen der typischen Lifestyle-Inflation: Die Autos werden immer größer etc. etc. Meine Teilzeit beginnt ab September und in den letzten Wochen wurde ich von so ziemlich jedem auf der Arbeit angesprochen – wieso ich in Teilzeit wechsle, wie ich mir das mit Anfang/Mitte 30 leisten kann usw. usw. Ich wusste, dass einige Fragen kommen würden, aber in der eigenen Finanzbubble vergisst man leicht, dass die Mehrheit anders tickt und der typische Hamsterrad-Lifestyle vorherrschend ist.
Es tut gut und bestärkt einen, wenn man von Lebensläufen wie deinem liest – gerade, weil niemand in meinem Umfeld einen ähnlichen Ansatz verfolgt.
Eure Auswanderungspläne kann ich gut nachvollziehen, gerade weil man nicht weiß, wie sich hier alles weiterentwickeln wird. Natürlich wirkt das Gras beim Nachbarn immer grüner und woanders ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Aber wachsam und abwägend sollte man immer bleiben – gerade, wenn ihr beruflich sowieso nicht an Deutschland gebunden seid.
Hey Felix,
ist wirklich schön, wenn man Mitstreiter hat und nicht (gefühlt) alleine ist auf der Welt 😊
Freu mich auch immer auf deine Blogbeiträge und lese die echt gern 🙂
Liebe Grüße,
Manuel