7.134 € passives Einkommen – Monatsbericht Juni 2026

Monatsbericht Juni 2026

Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir meinen Lieblingsartikel, den Monatsbericht Juni 2026 ansiehst 😊

Vorwort Monatsberichte

Zum Vorwort

weitere Monatsberichte

Die Monatsberichte der letzten zwei Jahre zeige ich dir hier direkt.

Per Klick auf den jeweiligen Monat kommst du direkt zum jeweiligen Beitrag:

Monatpassives
Einkommen
AusgabenFreiheitsquote
Mai 20266.325 €2.235 €283 %
April 20266.503 €1.731 €375 %
März 20265.645 €1.808 €312 %
Februar 20268.240 €1.728 €476 %
Januar 20268.922 €1.723 €517 %
Gesamt35.635 €9.225 €386 %
Jahr 2026
Monatpassives
Einkommen
AusgabenFreiheitsquote
Dezember 20256.334 €1.266 €500 %
November 20255.234 €1.824 €286 %
Oktober 20255.763 €2.294 €251 %
September 20257.706 €2.659 €289 %
August 20257.793 €2.534 €307 %
Juli 20257.680 €1.681 €456 %
Juni 20254.078 €1.764 €231 %
Mai 20253.188 €1.655 €192 %
April 20254.841 €1.578 €306 %
März 20256.834 €1.725 €396 %
Februar 20255.438 €1.592 €341 %
Januar 20257.348 €1.435 €512 %
Gesamt72.237 €22.007 €328 %
Jahr 2025
Monatpassives
Einkommen
AusgabenFreiheitsquote
Dezember 20245.712 €1.634 €349 %
November 20244.692 €1.686 €278 %
Oktober 20246.186 €1.349 €458 %
September 20249.716 €1.543 €629 %
August 20245.394 €1.783 €302 %
Juli 20246.572 €1.736 €378 %
Juni 20245.721 €1.629 €351 %
Mai 20245.259 €1.650 €318 %
April 20243.229 €1.737 €185 %
März 20243.512 €1.817 €193 %
Februar 20242.049 €1.491 €137 %
Januar 202412.277 €2.089 €587 %
Gesamt70.322 €20.146 €349 %
Jahr 2024

Solltest du noch Interesse an früheren Monatsberichten haben, kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Monatsberichte“ nachlesen.

Gedanken zum Monatsbericht Juni 2026

Dieser Monat ist mittlerweile schon der 38. Monat ohne einem Gehalt aus meinem Angestellten-Job. Damit haben wir die drei Jahre ohne Job schon überschritten 🙈
Es heißt weiterhin, nur von den Rücklagen und dem passiven Einkommen zu leben. Insgesamt beschert mir der Monat über 7.134,70 € Netto, alles (mehr oder weniger) passiv. ☺️

Das meiste davon kam diesen Monat aus der Selbstständigkeit. Außerdem trug der Optionshandel gut dazu bei. Daneben noch Dividenden-Ausschüttungen meiner ETFs und eine Zahlung meiner PV-Anlage (Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Großes Update zur PV-Anlage – Jahressteuergesetz 2022 + Update: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Update 2025: Meine PV-Anlage vs. MSCI-World). Zusätzlich gibt es nun auch (schon länger) mein TradeRepublic-Depot, welches Zinsen und Ausschüttungen generiert.

Damit waren meine Ausgaben diesmal wieder vollständig durch mein passives Einkommen gedeckt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass ich kein festes Gehalt mehr habe und von den schwankenden Börseneinnahmen und meiner Selbstständigkeit leben kann.

Selbstständigkeit (Blog, etc.)

Diesen Monat hatte ich Einnahmen in Höhe von 3.884,41 € (nach angenommenen 20 % Steuer) und diesmal 52,08 € Ausgaben.

Die Einnahmen kommen aus Vermittlungen durch Affiliate-Links, den Verkauf meiner Produkte und auch aus Coachings.
Vielen Dank dafür allen, die mich und den Blog unterstützen! ❤️


  • Du willst eine finanzielle Frage geklärt haben?
  • Du fühlst dich wohler, wenn dich jemand an die Hand nimmt?

Es ergibt sich diesen Monat in der Kategorie Selbstständigkeit (Blog, etc.) also eine Bilanz von + 3.832,32 €.

Aufs Jahr gesehen macht das bisher ein Plus von insgesamt 18.834,87 €. 💪

Seit Januar 2023 gibt es ja immer wieder Interviews auf dem Blog.
Das letzte Interview war: Update zu Interview 10: Nils, 31, zwei Jahre später, ca. 80.000 € Vermögenszuwachs

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Außerdem gab es diesen Monat wieder 22 Artikel. Also im Schnitt ca. alle ein bis zwei Tage einen. In Zukunft werde ich weiterhin etwas weniger Blogbeiträge schreiben, da ich meine Zeit für die Programmierung meines Börsen-Tools (TradingOpps.de) verwenden will. Zusätzlich soll der Freizeit-Anteil steigen.


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Besonders hervorheben möchte ich folgende Blogartikel:

Verlauf Blog, etc. (aufklappbar)
Bilanz der Einnahmen und Ausgaben der Selbstständigkeit mit Blog, etc. im Juni 2026
Bilanz der Einnahmen und Ausgaben der Selbstständigkeit mit Blog, etc. im Juni 2026

Einnahmen

Das passive Einkommen ist diesen Monat wieder ein gutes Stück höher als der „normale“ Durchschnitt. Im Optionskonto gab es wieder einige schöne Prämien. Daneben gab es größere Einnahmen über den Blog. Zusätzlich gab es noch einige Dividenden, Ausschüttungen und Zinsen durch die vielen eingebuchten Aktien und meine Investments in T-Bills im Optionsdepot.

Die Aufteilung auf die einzelnen Einkommensbereiche siehst du hier:

Einkommensaufteilung Juni 2026
Einkommensaufteilung Juni 2026

Wie passiv sind die verschiedenen Einkommen?
Um das aufzuschlüsseln, habe ich drei Kategorien eingeführt:

  • komplett passiv (hier zählen alle Ausschüttungen, egal ob DKB-, TradeRepublic- oder Optionsdepot + PV-Anlage)
  • semi passiv (hierzu zähle ich meine Optionsprämien + realisierte Kursgewinne)
  • fast aktiv (das ist der Blog, das Coaching, digitale Produkte, etc.)
Passivität Einkommen Juni 2026
Passivität Einkommen Juni 2026

Insgesamt kamen 7.134,70 € zusammen.

– Komplett passiv waren davon 1.411,02 € durch erhaltene Dividendenausschüttungen (DKB, TradeRepublic und Optionsdepot) und die monatliche Abschlagszahlung meiner PV-Anlage.
– Semi passiv waren davon 1.891,36 €, welche durch Optionsprämien und realisierte Kursgewinne nach Kosten und Gebühren entstanden.
– Fast aktiv waren die 3.832,32 €, die ich durch den Blog, digitale Produkte, meine Coachings, TradingOpps.de, Affiliate-Vergütungen und der Nomadencrew erhalten habe.


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  • Du willst wissen, wie du mit Optionen jährlich 10 – 30 % Rendite erwirtschaften kannst?

Genaue Aufschlüsselung

Bei DKB und TradeRepublic schlüssele ich ab sofort nicht mehr jeden Monat exakt auf, von welchen Wertpapieren wie viel Ausschüttung gezahlt wurde, weil das mittlerweile ein sehr großer Aufwand wäre…

Optionseinkommen (aufklappbar)
Was?Ertrag
Prämien1.911,29 €
Zinsen83,08 €
Ausschüttungen811,64 €
realisierte Kursgewinne-16,02 €
Kosten-3,92 €
Gesamt2.786,03 €

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grafische Darstellung Einnahmen und Vergleich mit Vorjahr (aufklappbar)

DKB-Ausschüttungen:

DKB-Depot Einnahmen Juni 2026
DKB-Depot Einnahmen Juni 2026

TradeRepublic-Ausschüttungen:

TradeRepublic-Depot Einnahmen Juni 2026
TradeRepublic-Depot Einnahmen Juni 2026

Optionsdepot Einkommen (Ausschüttungen + Optionsprämien + realisierte Kursgewinne):

Optionskonto Einnahmen Juni 2026
Optionskonto Einnahmen Juni 2026

Sonstiges:

Sonstiges Einnahmen Juni 2026
Sonstiges Einnahmen Juni 2026

Gesamt:

Gesamte passive Einnahmen Juni 2026
Gesamte passive Einnahmen Juni 2026

Ausgaben

Der Juni bricht nun abermals mit dem günstigen Lauf seit Januar.
Die Ausgaben lagen höher als die letztjährigen Summe. Es gab eine Differenz von ca. +1.040 €.
Aber sieh selbst:

Diesen Monat habe ich mir ein Buch gekauft, 20 €.
Außerdem habe ich mir für knapp 163 € neue Kleidung (Badehosen, T-Shirts) gekauft.
Für 25 € habe ich nochmal separat Lebensmittel gekauft.
Beim Friseur war ich auch, knapp 31 € musste ich hier bezahlen. (Hier gibt es mittlerweile einen anderen, der bessere Arbeit macht und dabei noch wesentlich günstiger ist, mehr dazu im Juli-Bericht)
Eine neue Küchenuhr war auch fällig, die hat knapp 12 € gekostet.
Ansonsten fielen noch ca. 119 € an für mehrere Male Essen gehen und ein paar Freizeit-Aktivitäten.

283,14 € flossen an die Künstlersozialkasse (die mich nun endlich aufgenommen hat) für die Rentenversicherung der letzten 2 Jahre.
Die GKV hat 448,23 € vom Konto eingezogen. (Das wird im Juli nochmal erheblich mehr werden)

Ansonsten gibt es seit November 24 ein neues Gemeinschaftskonto für Nicole und mich. Wir haben beide diesen Monat jeweils unseren Anteil (ich 327,50 € + 100 € fürs Auto, Nicole 221,50 €) und zusätzlich jeweils 500 € eingezahlt. Es gingen nur wiederkehrende (Abo-) Kosten vom Konto ab (Miete, Strom Internet, Fitnessstudio, etc.) und unsere Lebenshaltungskosten.
Dies vereinfacht die „Buchführung“ für mich insoweit, dass ich nicht mehr jede Rechnung auftrennen und buchen muss. Es ist ein Stück weit erstmal ein Versuch. Wenn ich feststelle, dass wir zu viel ausgeben, müssen wir wieder genauer auf die Ausgaben schauen. Bisher klappt es aber soweit ganz gut.

Das Auto musste auch mal wieder getankt werden, hier waren ca. 67 € fällig.


Coaching Titelbild
  • Du willst endlich unabhängiger von deinem Job / deinem Chef werden?
  • Du willst deine Finanzen selbst in die Hand nehmen und nicht mehr auf dubiose Bankberater vertrauen?
  • Du willst Geld nur noch für Dinge ausgeben, die dir wirklich wichtig sind?
  • Du hast vor, in der Rente nicht in Armut zu leben?
  • Du willst vielleicht sogar schon jetzt in Teilzeit arbeiten oder in Frührente gehen?

Seit der Kündigung meines Jobs hatte ich mich freiwillig bei der gesetzlichen Rentenversicherung versichert, um meine bisher gesammelten Ansprüche auch bei einer etwaigen Erhöhung der Mindestversicherungszeit nicht zu verlieren. Hier zahlte ich bisher den (2024 aktualisierten) Mindestbeitrag von 100,07 € / Monat. Ab Mai 2024 übernahm aber die Arbeitslosenversicherung. Bisher habe ich mich nicht wieder bei der Rentenversicherung gemeldet. Daher fallen diese Kosten vorerst nicht mehr an.

Der Rest sind dann auch nur noch die komplett wiederkehrenden Kosten (Miete, Strom, Internet, Entertainment, Versicherungen etc.).

Alles in Allem mit 2.114,99 € Ausgaben ein sehr teurer Monat. (Zur Einordnung: durchschnittlich fielen letztes Jahr etwa 1.144 € Ausgaben pro Monat an.)

Wie gewohnt, sind die Summen immer noch überschaubar. Hier machen sich dann doch die Einsparungen durch zwei Personen statt nur eine bemerkbar (Miete, Strom, Internet, etc.). Außerdem sieht man mal wieder, was durch kluge Entscheidungen und Frugalismus möglich ist.

Vergleich mit Vorjahresmonat
Insgesamt hat mich der Juni 2026 ca. 1.040 € mehr gekostet als im Jahr zuvor.
Rechnet man die GKV raus, wären es 592 € mehr gewesen als im Vorjahr.
Auch wenn die Kernausgaben normalerweise relativ günstig sind, sieht man trotzdem schön, dass ich langsam aber sicher die monatlichen Ausgaben etwas nach oben anpasse und damit auch ein wenig der Lifestyle-Inflation anheim falle. Aber solange jeden Monat ein großes Plus unterm Strich steht, bin ich zufrieden 🙂
Was denkst du dazu?

Grafische Darstellung Ausgaben und Vergleich mit Vorjahr (aufklappbar)

Kernausgaben (ohne Rückstellungen, ohne Urlaub):

Kernausgaben Juni 2026
Kernausgaben Juni 2026

Investitionen + Rücklagen + Sparen

3.790,24 € habe ich entspart – das heißt, Geld von meinen Tagesgeld- / Girokonten verwendet.

Insgesamt wurden 8.119,95 € investiert, davon 2.786,03 € ins Optionsdepot, 200 € in ETFs per Sparplan in mein DKB-Depot. 40 € gingen auf mein eBase-Depot (hier bespare ich die VWL weiter, bis der 7-Jahres-Vertrag voll ist) und zu guter letzt wurden die Erträge des TradeRepublic-Depots reinvestiert.
Außerdem habe ich einen Einmalkauf in mein DKB-Depot getätigt: Einmalkauf Nr. 4 Dividenden-ETF: 2.388 € in L&G Global Quality Dividends ETF und auf mein TradeRepublic-Depot 2.500 € überwiesen.

Ansonsten wurden noch die Rücklagenkonten wie geplant aufgefüllt.

Sankey-Diagramm Monatsbericht Juni 2026

Sankey Juni 2026
Sankey Juni 2026

Rücklagenstand

KontoSummeKommentar
Auto Neukauf19.270,00 €Das dürfte mittlerweile für einen neuen Gebrauchten reichen.
Auto Reparatur0,00 €Dieses „Konto“ habe ich mit dem Neukauf verrechnet und auf 0 gesetzt.
Ich zahle zukünftig 100 € im Monat, um Nicoles Auto benutzen zu dürfen.
Urlaub0,00 €Da wir ab sofort nicht mehr für einen Urlaub, sondern für die Weltreise sparen,
kommt hier nichts mehr hinzu.
Weltreise1.935,00 €Hier flossen 590 € in die Rücklage.
langfristiger Konsum1.245,00 €Hier wurde die Rücklage in Höhe von 100 € eingezahlt
und 140 € für den Verkauf meines alten iPhones eingezahlt.
Summe22.450,00 €Damit fühle ich mich alles in allem sehr wohl.

Was hat es mit den Rücklagen auf sich?
Wie im Artikel „Geplante ungeplante Ausgaben“ erklärt, sammle ich Gelder an, um von gewissen Kosten nicht überrascht zu werden. Passend dazu auch noch der Beitrag „Der Notgroschen„.

Freiheitsquoten Monatsbericht Juni 2026

Sparquote

Die Sparquote im Juni betrug: 60,68 %

4.329,71 € Investitionen + Sparen bei 7.134,70 € gesamten Einnahmen

Investitionsquote

Die Investitionsquote im Juni betrug: 113,80 %

8.119,95 € Investitionen bei 7.134,70 € gesamten Einnahmen

Freiheitsquote

Die Freiheitsquote im Juni betrug: 254,35 %

2.804,99 € Ausgaben (2.114,99 € tatsächlich + 690,00 € Rücklagen) bei 7.134,70 € passiven Einnahmen

Die Freiheitsquote für das bisherige Jahr 2026 beläuft sich auf: 542,13 % (nur mit Kernausgaben)

7.889,65 € Ausgaben (nur die Kernausgaben) bei 42.772,25 € passiven Einnahmen

Die Freiheitsquote für das bisherige Jahr 2026 beläuft sich auf: 355,55 % (gesamt)

12.029,65 € Ausgaben (Kernausgaben mit 6 x Rücklagen von 690 €) bei 42.772,25 € passiven Einnahmen
grafische Darstellung finanzielle Freiheit (aufklappbar)
finanzielle Freiheit Juni 2026
finanzielle Freiheit Juni 2026

Hinweis: Die Ausgaben für Urlaub(e) und Weltreise fehlen in dieser Auflistung noch. Auch die Rückstellung für langfristigen Konsum ist hier nicht dabei. Alle Rückstellungen zusammen summieren sich auf 8.280 € im Jahr.

Wie lief es bei dir?

Wie ist dein Monat aus finanzieller Sicht gelaufen?

Konntest du passives Einkommen generieren? Und wenn ja, wie viel?

Was kannst du schon alles aus deinem passiven Einkommen bezahlen?

Lass es mich gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉

Ansonsten wünsche ich dir eine erfolgreiche Zeit bis zum nächsten Monatsbericht!

Falls dir der Artikel gefallen hat, kannst du hier noch andere Monatsberichte nachlesen.


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Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

13 thoughts on “7.134 € passives Einkommen – Monatsbericht Juni 2026

  1. Sehr interessant die Entwicklung.

    Du bist nun eigentlich ein etablierter Finanzcoach. Das ist gut. Deinen Content nutzen die meisten kostenlos, es lässt sich nicht monetarisieren. Die Welt ist aber nicht kostenlos. Daher ist die Finanzierung über Zusatzdienste die Lösung und es funktioniert gut.

    2000 Euro aus Prämien ist aber auch der Hammer und deckt fast die gesamten Ausgaben.

    Eine Frage zur KSK und der GKV. Müsste jetzt nicht deine GKV billiger werden?

    Ansonsten hoffe ich, dass die echten passiven Einnahmen es in Richtung 2000 Euro schaffen, was sicher eines deiner Ziele ist.

    1. Hey passiveinkommen,

      ja, mittlerweile nimmt das Coaching-Business Ausmaße an, die ich mir früher nie hätte vorstellen können.
      Fast schon zu viel, weil das auch einiges an Zeit frisst…

      Zu den Prämien kommen ja noch Ausschüttungen und Dividenden etc. dazu.
      Habe ja auch noch weitere Depots (DKB + TradeRepublic) neben meinem Optionsdepot.

      Naja, bei der KSK bin ich zwar irgendwie jetzt registriert, da aber mein Business mehr abwirft als der Blog, muss ich die GKV trotzdem selbst bezahlen…

      Und ja, das ist natürlich mein Ziel.
      Ganz in der Zukunft irgendwann mal 5.000 € netto im Monat nur aus Ausschüttungen / Dividenden.

      Aber ich arbeite darauf hin 👍
      Habe ja die letzten Monate einiges an ausschüttenden ETFs neben den Sparplänen gekauft.
      Und auch das TradeRepublic-Einzelaktien-Depot wird immer größer und die Ausschüttungen darin ebenso.

      Liebe Grüße,
      Manuel

  2. Lieber Manuel,
    danke für deinen Bericht!
    Deine angestrebten 5000 Euro pro Monat sollten bei deiner Kontogröße gut machbar sein.
    Ich hatte bei einem meiner letzten Kommentare erwähnt, dass dein Konto mit den eingebuchten Positionen schon ziemlich ausgereizt ist.
    Du schriebst, dass es egal ist, weil du ja über Dividenden, Calls und Kursgewinne Geld verdienst. Soweit ist das richtig.
    Aus meiner Sicht verschenkst du mit dieser Taktik aber Potential, um auf deine gewünschten 5000 Euro zu kommen.
    Über die Margin-Logik kannst du mehr Put-Positionen eröffnen, wenn dein Konto über mehr freies Kapital verfügt. Solange der Liquiditätsüberschuss in ruhigen Börsenphasen trotzdem angenehm über 50 % bleibt, sehe ich wenig Schwierigkeiten und ausreichend Puffer für Gegenbewegungen am Markt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wirklich alle Positionen eingebucht werden könnten, ist dabei doch äußerst gering, wenn man nur auf „gute“ Aktien setzt, nicht zu nah am Strike Optionen schreibt und nicht zockt. Zusätzlich stehen auch noch Instrumente wie das Rollen zur Verfügung.
    Und genau auf diese Art lässt sich dann auch mehr verdienen.
    Ich selbst versuche, eingebuchte Aktien maximal auf ein Drittel meines Kontos zu begrenzen, um mir genug Handlungsspielraum freizuhalten.
    Vielleicht machen wir mal ein Brainstorming. 😉
    LG 101-DM

    1. Hey 101-DM,

      Danke dir für deinen Kommentar 🙏

      Die 5.000 € netto im Monat strebe ich aber komplett passiv an (also Dividenden und Ausschüttungen), die auch fließen, selbst, wenn ich im Koma liege.
      Daher fallen da Optionsprämien schonmal raus.

      Dass es grundsätzlich machbar ist, ist mir klar. Mit Margin kann man natürlich hebeln und darauf spekulieren, dass nicht alles auf einmal eingebucht wird. Geht in den meisten Fällen auch gut.
      Jetzt kommt das Aber:
      1) in Crashs fallen erstmal so gut wie alle Aktien, egal ob solides Unternehmen oder nicht
      2) in Crashs explodiert die Vola, was damit selbst nicht im Geld befindliche Optionen massiv im Preis (und damit in der Marginanforderung) ansteigen lässt
      3) gleichzeitig sinkt dein NAV was deine Cushion nochmal massiv senkt
      4) nicht jeder Crash / jede Korrektur verläuft relativ schmerzlos V-förmig (Corona, diverse Trump-Geschichten). Sowas wie die Finanzkrise zieht sich über Jahre, in denen es unter Schwankungen nach unten geht…

      Aus Resilienzgesichtspunkten kommt daher solch eine Vorgehensweise für mich nicht (mehr) in Frage.

      Seit wann machst du das so wie beschrieben?

      PS: Der relativ schlechte Cashflow im Juni aus Optionen kommt nicht durch viele eingebuchte Aktien, sondern durch 2.000 $ Verlust aus dem Spread auf STLD in der Nomadencrew. Hätte ich mich nicht zu dem Spread hinreißen lassen, wären es 3.028 $ Brutto-Cashflow gewesen. Plus Dividenden, Ausschüttungen und kleinere Kursgewinne.

      Im Juli waren es übrigens 6.167 $ Cashflow aus Optionstrades 😊

      Liebe Grüße,
      Manuel

      1. Hey Manuel,
        da hatte ich deinen Kommentar wohl zu schnell gelesen und den wesentlichen Punkt, dass es nur Ausschüttungen und Dividenden sein sollen, ausgeblendet. 🫣 Dein Ziel ist durchaus erstrebenswert. Ehrlicherweise bin ich in dem Bereich ein Stück hinter dir zurück. Was allerdings auch nicht zu unterschätzen ist, sind die Zinsen bei IB auf das freie Kapital. Das ist auch komplett passiv. Wenn ich die Zinsen neben den Ausschüttungen und Dividenden bei mir in den passiven Teil mit reinzähle, wird es auch schon vierstellig im Monat.
        An meinem Handelsstil arbeite ich seit 2 Jahren. Mein beschriebenes Szenario ist natürlich unvollständig. Das lässt sich hier im Kommentar nicht detailliert abbilden. Der Trump-Crash hat mich zu der Überzeugung gebracht, dass die Risiko-/Nutzen-Balance, wie von mir beschrieben, gut passt. Davor war ich noch etwas aggressiver unterwegs. Den Trump-Draw-Down hatte ich zwar gut verkraftet und noch ein Stück Luft für weitere Rücksetzer. Aber genau, wie du geschrieben hast, wollte ich auch für längere Abwärtsphasen gerüstet sein und habe deshalb auf meine aktuelle Ausrichtung herunter justiert. In dem Monat hatte ich mich glücklicherweise nicht von den hohen realisierten Gewinnen blenden lassen.
        Ob das am Ende alles passt, wenn es mal länger stark runtergeht, wird sich noch zeigen müssen.
        Um das Risiko zu minimieren, verteile ich meine Puts zeitlich auf mehrere Wochen, damit in einer sehr schwachen Woche nicht alle Positionen plötzlich auf einmal vor einer möglichen Einbuchung stehen und habe noch ein paar Hedging-Positionen.
        Je weiter das Konto wächst, desto stärker wächst sicher der Focus Richtung Kapitalerhalt mit moderaterem Wachstum. Mal schauen, wohin die Zukunft führt.

        1. Kein Ding, passiert den besten 😉

          Das stimmt, Zinsen gibt es schon auch einige bei IB. Die beziehe ich auch schon mit ein in die komplett passiven Einnahmen. Nur sind das bei mir nur so 80 – 100 € Netto / Monat.

          2 Jahre, okay. Da hast du einige Crashs und Vola-Explosionen noch nicht mitgemacht…

          Der Trump-„Crash“ waren ja nur knapp 17 % Drawdown…
          Jetzt stell dir mal vor, wenn sowas wie Corona passiert, wo es 33 bis 34 % runterging.
          Oder die Finanzkrise mit 50 bis 55 % Drawdown.

          Du minderst dein Risiko übrigens absolut nicht, nur weil du verschiedene Verfallstermine wählst.
          Die Optionspreise explodieren trotzdem in so einem Crash und es kommt zum Margin-Call.

          Ich kann dir da nur sagen: Du fährst ein sehr hohes Risiko, das sich erst in einem richtigen Crash materialisieren wird.
          Und wenn es blöd ausgeht, dein komplettes Depot platt macht.

          Als Optionshändler solltest du immer dein Risiko managen, nicht deine Rendite (die kommt dann von alleine).

          Das nur als Tipp für die Zukunft.

          In den über 10 Jahren, in denen ich Optionen handle, habe ich leider schon viele Händler kommen und vor allem wieder gehen sehen, weil sie genau solche Fehler gemacht haben…

          Liebe Grüße,
          Manuel

  3. Danke für deine offenen Worte und den Warnschuss.
    Ich werde einmal schauen, ob ich eine zuverlässige Simulation für meinen Handelsstil und mein Konto im Falle eines 30-Prozent-Crashs hinbekomme. Vielleicht mache ich dann eine komplette Kehrtwende. 🫡
    Kennt hier jemand ein gutes Tool dafür?!

    1. Wenn du das machst, gib lieber 50 – 55 % ein bei den hohen Bewertungen, die wir aktuell haben…

      Und ne, aktuell kenne ich kein Tool dafür, aber grundsätzlich arbeite ich daran schon für TradingOpps 😉

      Liebe Grüße,
      Manuel

    2. Es gibt ja Anbieter wie Optionstrat und wie sie alle heißen. Ich würde aber empfehlen, sich einfach selber sowas zu bauen. Frag einfach die KI. Du wirst sehr schnell merken, wie einfach es wird.

      1. So einfach ist es dann doch nicht…

        Eine einzelne Option zu bewerten, kein Problem.

        Aber ein ganzes Portfolio sieht dann wieder anders aus.
        Da kommt ins Spiel:
        Beta der Aktien / Basiswerte zueinander.
        Verteilung Puts / Calls
        Ausgangslage IV
        Absicherungen
        Margin-Berechnung

        Liebe Grüße,
        Manuel

        1. Ich habe gestern einen Stresstest-Report über IBKR erstellt.
          Dieser simuliert bis 30 % Abweichung, ist allerdings sehr ungenau, weil er für jede Position exakt 30 % Drawdown annimmt. Gute Nachricht bis dahin. Das würde mein Konto überleben.
          Anschließend habe ich anonymisiert mein Portfolio durch die KI gejagt und dabei als Auswertungskriterien die von dir genannten Punkte mit angesetzt, Manuel.
          Die KI bescheinigt meinem Portfolio eine gewisse Robustheit, weil ich keine Meme-Aktien und nur wenig Tech-Aktien handle.
          Bei 30 %-Crash sagt auch die KI, dass mein Konto das noch ganz gut wegsteckt. Für 40 %-Crash wird es dann enger und ist abhängig davon, ob es sehr schwere Ausreißer in meinem Portfolio gibt. Für 50 %-Crash sagt die KI meinem Konto eine fifty-fifty Überlebenschance voraus.
          Sollte der Markt nicht schlagartig, sondern in langsamen Wellen fallen, ist mein Konto offenbar gut gewappnet – selbst wenn es 50 % runtergeht.
          Anschließend habe ich die KI gefragt, was ich verbessern könnte. Die Antwort war, dass ich den eingebuchten Aktienbestand reduzieren, künftig ein paar Positionen weniger eröffnen und zusätzliche Hedging-Positionen eröffnen soll.
          Mein Fazit: Die Unterhaltung hier und die KI geben mir Anlass, über meinen Handelsstil im Finetuning noch einmal nachzudenken. Gerade die KI-Ergebnisse werde ich nicht einfach für bare Münze nehmen. Ich werde die einzelnen Punkte für mich noch einmal beleuchten. In totale Panik verfalle ich dabei natürlich nicht. 😉
          So long…

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