Vorwort
In diesem Beitrag schlüssele ich euch die Optionstrades April 2026 auf und zeige euch, welche Cashflows sich daraus ergeben haben. Außerdem erfahrt ihr, wie hoch der aktuelle Zeitwertverlust (das Theta) pro Monat ist.
Falls du dich auch für vergangene gleichartige Beiträge interessierst, kannst du in der Kategorie „Trades“ stöbern.
Gedanken zum Monat
Im April ist der S&P500-Index quasi kontinuierlich gestiegen. 634 Punkte mehr stehen auf der Uhr. Das entspricht einem Gewinn von ca. 9,6 %.
Das bisherige Allzeithoch wurde nun überschritten und wir schließen bei 7.209 Punkten.
Ich habe – wie immer – die offenen Optionen so gerollt, dass sie möglichst am Geld liegen oder weit genug in der Zukunft auslaufen, falls sie im Geld stehen.
Wie du aber sehen kannst, ist mir das Rollen so gut wie immer mit einer weiteren Prämieneinnahme gelungen.

- Du willst endlich den Rendite-Booster im Depot zünden?
- Du willst in allen Marktphasen – egal ob fallend oder steigend – Geld verdienen?
- Du willst dich endlich für deine Limit-Orders und fürs Warten bezahlen lassen?
- Die Statistik soll endlich auf deiner Seite sein?
- Du willst wissen, wie du mit Optionen jährlich 10 – 30 % Rendite erwirtschaften kannst?
Das ist ja gerade das Schöne am Optionshandel 😊 Man kann sogar Trades, die gegen einen laufen, durch geschicktes Rollen über die Zeit wieder zu Gewinnern machen. Jedoch ist dazu oft Geduld nötig, was Nicht-Optionshändler meistens nicht verstehen können und dann erstmal meinen, dass die Strategie nicht gut sei, weil man auf Buchverlusten sitzt…
Übrigens: Wer mehr zum Thema Optionen erfahren will, kann dies in der Beitragsserie „Optionen erklärt“ tun. Hier gehts direkt zum ersten Teil: Grundbegriffe.
Die Optionstrades April 2026
Folgende 32 Trades habe ich getätigt und damit Cashflow erzielt:
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Unterm Strich ergibt sich ein Cashflow von +3.667,82 $
(Berechnung: Erlös von 3.716,00 $ abzüglich den Gebühren in Höhe von 48,18 $)
Übrigens: Ein Pärchen (Buy + Sell) zur selben Uhrzeit bedeutet, dass ich die Option gerollt habe.
Achtung: Der Wert hier ist noch vor Steuerabzug angegeben, also Brutto.

Du willst Unterstützung beim Optionshandel und generell beim Trading?
Dann ist die Nomadencrew genau das Richtige für dich!
Weitere Einnahmen
Hier findest du meine gesamten Einnahmen der letzten Monate: Monatsberichte
Aktuell offene Optionstrades April 2026
Hier siehst du noch meine aktuell offenen (also noch nicht verfallenen) Optionstrades, zusammen mit der Anzahl, ob Long oder Short und dem unrealisierten Gewinn / Verlust zum Monatsletzten (so wie es mein Broker im Kontoauszug darstellt).
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Beim unrealisierten Gewinn / Verlust gab es eine Veränderung zum Vormonat von – 3.791,87 $.
Das aktuelle Theta (Zeitwertverfall) beläuft sich auf ca. 99 $ / Tag, was in etwa 2.970 $ / Monat entspricht.
Sollten sich die Kurse der Basiswerte nicht bewegen, verdienen meine Positionen also über 2.970 $ im Monat. Und das nur, weil die Zeit vergeht…
Das ist übrigens der Vorteil als Stillhalter. Die Zeit vergeht immer. Und daran verdient der Stillhalter.
Willst du dich eingehend mit dem Optionshandel beschäftigen? Dann kann ich dir dazu meine Produkte empfehlen.
Aktuell eingebuchte Positionen
Und hier siehst du die aktuell durch meinen Optionshandel eingebuchten Aktien mit der Anzahl, dem aktuellen Marktwert und dem unrealisierten Gewinn / Verlust zum Monatsletzten (so wie es mein Broker im Kontoauszug darstellt):
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Wo kann man Optionen handeln?

Leider bietet nicht jeder deutsche Broker den Handel mit Optionen an. Und wenn, dann meistens mit horrenden Gebühren (z.B. 20 € Gebühr pro Trade – bei 50 € Prämie nicht sehr lukrativ…).
Meldest du dich über meinen Link (inkl. Eingabe des Gutscheincodes) an, kostet dich der Verkauf einer Option nur 3 $ bzw. 1,8 € (anstatt 3,5 $ und 2,0 €). Damit bleibt der Löwenanteil der Prämie bei dir und nicht beim Broker!
Wie lief es bei dir?
Konntest du auch Prämien durch den Optionshandel einnehmen?
Wenn ja, wie viel?
Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.
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Wie immer sehr interessant. Was es aber schwieriger zu verstehen macht ist, dass wir deine konkreten Strategien zu deinen Depot-Aktien – du hast ja ein gewisses Universum an Aktien – nicht kennen.
Also sowas wie Kursziele über eine gewisse Zeit und warum. Klar, deine Aktien sollen grds. leicht aufwärts laufen, aber das ist ja nur der reine Standard.
Ich selber habe erstmal die Short Puts eingestellt. Momentan ist mir die Lage zu unsicher. Ich will z.B. den SPYI nicht für 52 kaufen müssen, um ihn dann nächsten Monat bei 40 zu sehen.
Die konkreten Strategien beschreibe ich in der Nomadencrew jedes Mal, bevor ich einen Trade starte.
Unterm Strich läufts aber immer auf eine Unterbewertung raus, die mir TradingOpps.de anzeigt.
Zusätzlich haben die Aktien dann noch eine nette Dividende.
Hatten wir nicht auch mal über APLE geschrieben?
Da hat der Markt jetzt erkannt, dass die Aktie viel zu billig war und die jetzt innerhalb kurzer Zeit von 12 auf 15,5 hoch gekauft.
Jetzt ist sie fast auf meinem errechneten Fair-Value (ca. 16).
Werde die demnächst aus meinem Einzelaktiendepot wieder abstoßen, wenn der Trend dreht.
Zu SPYI: da kann alles passieren. Aber wer die Aktien / ETFs nicht hat, wenn sie fallen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen…
Liebe Grüße,
Manuel
Bei APLE wird’s vermutlich die WM sein. Trotz Trump scheinen die Fans ins Land zu dürfen.
Ich habe ja schon einige Covered-Call-ETFs. Nach dem Crash müsste ich eh in normale ETFs tauschen, ich will mir ja nicht den Rebound beschneiden. Und jetzt? Crasht nur der Chipsektor oder gar nicht oder alles?
Bzgl. der Aktienstrategien meinte ich, ob man sich Kurszonen konstruieren sollte, z.B. im Chart oder ob’s nur Selbstberuhigung ist. Ich hatte ja mal Puts auf DXC verkauft, da hätte mir der Chart nix genützt. Zuletzt bei SM schien es sinnvoll.
Irgendeine Erklärung findet immer irgendjemand ^^
Das Naheliegendste wird dann wieder ignoriert: Die Aktie war unterbewertet. Jetzt ist sie fair bewertet.
Man muss halt auch die „richtigen“ covered-Call-ETFs haben.
Sowas wie SPYI oder IWMI werden speziell darauf gemanaged, dass die Kurse auch nach einem Crash / Korrektur wieder hoch kommen…
Chartmalerei nützt in meinen Augen nichts.
Fundamentale Analyse mit Berechnung des Fair Value dagegen schon.
Man braucht nur Geduld…
Liebe Grüße,
Manuel
Was hälst du eigentlich von Autocollables, das sind quasi cash secured Puts als ETF? Ist ja quasi wie bei den Covered Call Fonds. Wir könnten es auch selber, delegieren aber zum Teil die Aufgabe.
Da wir das selbst können, halte ich nichts davon.
Sobald da wieder jemand zwischen mir und den Optionen sitzt, will der daran verdienen…
servus,
mal eine frage: wäre es nicht sinnvoller statt dem cashflow den realisierten gewinn in der überschrift darzustellen oder hat das marketingzwecke? 😉
ansonsten superblog hinsichtlich optionen. manche beiträge find ich war nicht so spannend aber der blog gehört für mich zu meinen top 3 blogs, auf die ich so gut wie täglich klicke.
Servus,
wie schon relativ oft geschrieben, reporte ich den Cashflow, weil das auch das ist, was für die deutsche Steuererklärung zählt.
Danke noch fürs Lob 🙏😊
Liebe Grüße,
Manuel
aber inwiefern ist der cashflow für dich zum leben bzw fürs depot wichtig? du lebst ja größtenteils vom optionshandel, daher dachte ich, wäre die realistischere angabe die der realisierten gewinne
Der Cashflow ist das, wovon du tatsächlich leben kannst.
Den kannst du dir auszahlen und für die Lebenshaltungskosten verwenden.
Das Depot wird schwanken, nach oben und unten.
Und nur, weil du z.B. einen Put bei Strike 100 geschrieben hast, die Aktie auf 95 fällt und dann eingebucht wird hast du nicht weniger Cashflow als wäre der Put einfach verfallen.
Das müssen viele Menschen immer noch lernen, dass nicht das Vermögen deine Rechnungen bezahlt, sondern die Erträge / Cashflows daraus…
Liebe Grüße,
Manuel