+ 5.217 $ Cashflow, + 7.740 $ Theta / Monat – Optionstrades August 2025

Optionstrades August 2025

Vorwort

In diesem Beitrag schlüssele ich euch die Optionstrades August 2025 auf und zeige euch, welche Cashflows sich daraus ergeben haben. Außerdem erfahrt ihr, wie hoch der aktuelle Zeitwertverlust (das Theta) pro Monat ist.

Falls du dich auch für vergangene gleichartige Beiträge interessierst, kannst du in der Kategorie „Trades“ stöbern.

Gedanken zum Monat

Über den August verteilt hat sich der S&P500-Index um über 222 Punkte erholt. Das entspricht einer Steigerung von ca. 3,5 %.
Das bisherige Allzeithoch wurde nun um 71 Punkte überschritten. Damit haben wir ein neues Alltime-High.

Ich habe – wie immer – die offenen Optionen so gerollt, dass sie möglichst am Geld liegen oder weit genug in der Zukunft auslaufen, falls sie im Geld stehen.

Wie du aber sehen kannst, ist mir das Rollen so gut wie immer mit einer weiteren Prämieneinnahme gelungen.


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Das ist ja gerade das Schöne am Optionshandel 😊 Man kann sogar Trades, die gegen einen laufen, durch geschicktes Rollen über die Zeit wieder zu Gewinnern machen. Jedoch ist dazu oft Geduld nötig, was Nicht-Optionshändler meistens nicht verstehen können und dann erstmal meinen, dass die Strategie nicht gut sei, weil man auf Buchverlusten sitzt…


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Übrigens: Wer mehr zum Thema Optionen erfahren will, kann dies in der Beitragsserie „Optionen erklärt“ tun. Hier gehts direkt zum ersten Teil: Grundbegriffe.

Die Optionstrades August 2025

Folgende 32 Trades habe ich getätigt und damit Cashflow erzielt:

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Unterm Strich ergibt sich ein Cashflow von +5.217,78 $
(Berechnung: Erlös von 5.376,00 $ abzüglich den Gebühren in Höhe von 158,22 $)

Übrigens: Ein Pärchen (Buy + Sell) zur selben Uhrzeit bedeutet, dass ich die Option gerollt habe.

Achtung: Der Wert hier ist noch vor Steuerabzug angegeben, also Brutto.


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Weitere Einnahmen

Hier findest du meine gesamten Einnahmen der letzten Monate: Monatsberichte

Aktuell offene Optionstrades August 2025

Hier siehst du noch meine aktuell offenen (also noch nicht verfallenen) Optionstrades, zusammen mit der Anzahl, ob Long oder Short und dem unrealisierten Gewinn / Verlust zum Monatsletzten (so wie es mein Broker im Kontoauszug darstellt).

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Beim unrealisierten Gewinn / Verlust gab es eine Veränderung zum Vormonat von – 4.368,45 $.

Das aktuelle Theta (Zeitwertverfall) beläuft sich auf ca. 258 $ / Tag, was in etwa 7.740 $ / Monat entspricht.
Sollten sich die Kurse der Basiswerte nicht bewegen, verdienen meine Positionen also über 7.740 $ im Monat. Und das nur, weil die Zeit vergeht…

Das ist übrigens der Vorteil als Stillhalter. Die Zeit vergeht immer. Und daran verdient der Stillhalter.

Willst du dich eingehend mit dem Optionshandel beschäftigen? Dann kann ich dir dazu meine Produkte empfehlen.

Aktuell eingebuchte Positionen

Und hier siehst du die aktuell durch meinen Optionshandel eingebuchten Aktien mit der Anzahl, dem aktuellen Marktwert und dem unrealisierten Gewinn / Verlust zum Monatsletzten (so wie es mein Broker im Kontoauszug darstellt):

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Wo kann man Optionen handeln?

Optionen handeln bei ESTABLY Broker

Leider bietet nicht jeder deutsche Broker den Handel mit Optionen an. Und wenn, dann meistens mit horrenden Gebühren (z.B. 20 € Gebühr pro Trade – bei 50 € Prämie nicht sehr lukrativ…).

Meldest du dich über meinen Link (inkl. Eingabe des Gutscheincodes) an, kostet dich der Verkauf einer Option nur 3 $ bzw. 1,8 € (anstatt 3,5 $ und 2,0 €). Damit bleibt der Löwenanteil der Prämie bei dir und nicht beim Broker!

Wie lief es bei dir?

Konntest du auch Prämien durch den Optionshandel einnehmen?

Wenn ja, wie viel?

Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.


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Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

33 thoughts on “+ 5.217 $ Cashflow, + 7.740 $ Theta / Monat – Optionstrades August 2025

  1. Glückwunsch zu einem weiteren positiven Monat! 🙂
    Steht hinter deinem erzeugten Cashflow eigentlich ein konkreter Plan? Oder siehst du einfach in deiner Watchlist eine Gelegenheit, schaust, ob die Kontogröße es hergibt und legst los?

    1. Hey 101-dm,

      danke dir 🙂

      Grundsätzlich schon.
      Die Optionen machen den Cashflow, das Geld wird dann in Dividendenaktien (momentan hauptsächlich Realty Income) investiert.
      Dann gibts wieder Calls darauf und eben die Divi.

      Aber du hast Recht, ich handle einfach bei Gelegenheit. Natürlich schaue ich, dass die Aktien fundamental unterbewertet sind und auch vom Preis nicht zu teuer. Und ich will mind. 12 % Prämienrendite p.A. haben, gerne mehr.

      Liebe Grüße aus Bangkok,
      Manuel

  2. Danke für deine Antwort! Die Infos helfen mir, deine Trades besser im entsprechenden Kontext zu sehen. 😉
    Viel Freude weiterhin in Thailand! 👋🏻

  3. dies ist eigentlich meine lieblingskategorie deiner beiträge also wo du gezielt auf deine optionstrades eingehst. insgesamt gefällt mir dein blog immer besser und deine transparenz sucht seinesgleichen.

    eine frage zu verkauften calls: wie entscheidest du für dich, wann du dir einen wert (mit gewinn) ausbuchen lässt?

    Beispiel MRK: du kaufst die aktie zu (nur als beispiel) 85,50 USD und verkaufst einen call mit 86 USD. Wenn die Aktie nun am stichtag bei 87 USD steht. was machst du dann? welche faktoren spielen in deine entscheidung mit ein, ob du die aktie ausbuchen lässt oder den call zurückkaufst und dann einen neuen call mit höherem strike verkaufst?

    und 2 kleine zusatzfragen:

    wenn die MRK bei 85,50 usd steht. wie entscheidest du, ob du lieber einen put verkaufst mit strike 85 usd oder ob du die aktie direkt ins depot kaufst und dann einen call mit strike 86 usd verkaufst?

    aktuell hast du noch einen gewissen „klumpen“ mit 3000 realty income aktien. die bringen natürlich jeden monat schöne dividenden aber du hast da auch nun mittlerweile circa 150.000 EURO investiert, das ja ganz grob circa 30% deines gesamtdepots entspricht. hast du da kein ungutes bauchgefühl oder wie kommt es zu diesem „klumpen“? hätten nicht 1000 oder 2000 aktien auch gereicht oder wie hat sich das nun mit den 3000 stück ergeben?

    beste grüße ins warme thailand 😉

    1. Danke dir fürs Lob 🙏

      Zur ersten Frage:
      Dann lasse ich in der Regel zu 86 ausbuchen. Hab dann nämlich den kleinen Kursgewinn (50 $) und die Prämie eingenommen, eventuell auch noch Dividende.
      Danach ist das Kapital wieder frei für etwas anderes.

      Eventuell schaue ich nach, wie lange ich noch warten müsste, wenn ich für einen Credit (also nochmal positivem Cashflow) den Strike nach oben rollen würde. Und auch, was sich dann da für eine Rendite ergeben würde.
      Und Risiko ist dann ja, dass die Aktie wieder sinkt in der neuen Laufzeit.

      Zur ersten Zusatzfrage:
      Das hängt meistens davon ab, ob in der Laufzeit noch Dividende bezahlt wird und wo ich unterm Strich mehr Cash rausbekomme auf die Laufzeit. Meistens ist das auf der Seite, bei der man näher am nächsten Strike ist.

      Zur zweiten Zusatzfrage:
      Da ich Realty Income immer noch als stark unterbewertet ansehe, bin ich fein mit der Position.
      Ich habe Calls auf den Bestand, außerdem nochmal 10 Puts.
      Die monatliche Dividende in Verbindung mit den Optionen ergibt für mich ca. 20 % jährliche Rendite. Das ist voll in Ordnung dafür, dass es ein „Brot und Butter“-Trade ist, den ich einfach immer wieder machen kann.

      Danke dir für die Grüße, dir ebenfalls,
      Manuel

  4. vielen dank für die schnelle antwort. mein optionskonto ist aufgeladen und jetzt warte ich allerdings noch auf ein anspringen der vola bzw mal ne klitzekleine korrektur an den märkten damit ich die ersten puts verkaufen kann.
    da das konto erstmal nur mit 50 k laufen soll, hab ich folgene underlyings in der engeren wahl:

    MRK
    GIS
    O
    VZ (schon seit monaten eingebucht leider zu 4800 usd)
    NKE

    viele grüße bei regen und 10 grad ;-(

    1. @torsten: Einen guten Start und viel Erfolg im Optionshandel!
      Es ist sicher richtig, die Vola zu verstehen und zu beachten. Jedoch in Bezug dazu auf den idealen Zeitpunkt für den Handel mit Optionen zu warten, damit noch ein paar Dollar mehr rausspringen, wird dir einige gute Chancen nehmen. Denn niemand weiß, wann sich die Vola bewegen wird. Und auch im Seitwärtsmarkt lassen sich gute Prämien kassieren.

  5. Hi manuel,

    kannst du vielleicht noch mal 2 sätze zum korrekten lesen der brokerauszüge schreiben.

    Jetzt im august hast du ja 5376 usd (vor gebühren) an erlösen gemacht. Bei realsierten GuV sind es aber nur 1558,74 usd.

    Wie entsteht diese diskrepanz?

    Im Juli waren beispielsweise 5844 usd Erlös aber beim realisierten GuV steht eine Summe von 21453,03 usd.

    Die Erlöse sind einfach nur die erhaltenden Prämien für verkaufte Puts und Calls minus die gezahlten Prämien für (zurückgekaufte) Puts und Calls im monat aber wie kommen die zahlen hinten beim realisierten GuV zustande?

    Für das Lesen der Abrechnungen braucht man am Anfang echt etwas Ruhe und Konzentration und am besten nen Abitur 😉

    1. Die Erlöse sind der Cashflow, wie von dir richtig beschrieben.

      Ganz einfaches Beispiel:

      Du verkaufst eine Option für 100 $.
      Sie läuft gegen dich, du rollst.
      Zahlst 150 $ für den Rückkauf und erhältst 200 $ für die neu verkaufte Option.

      Hier haben wir dann bisher:
      Cashflow: 150 $ (100 + 50)
      realisierter G&V: -50 $ (100 – 150)

      Später verfällt die Option, dann:
      Cashflow: 0 $ (haben wir oben ja schon gezählt)
      realisierter G&V: 200 $ (= Verkaufspreis der letzten Option)

      Unterm Strich:
      Cashflow: 150 + 0 $ = 150 $
      realisierter G&V: -50 + 200 $ = 150 $

      Hoffe, das bringt Licht ins Dunkel 😉

      Liebe Grüße aus Bangkok,
      Manuel

      1. Das schwierige daran ist, dass sich alles über verschiedene Monate verteilt. Erste Prämie in Monat 1, Rollen in Monat 2, Verfall in Monat 3. Der Cashflow steht am Anfang, der realisierte GuV am Ende.

        Wenn man nur einen Monatsauszug hat, ist es eben alles vermischt.

        IB hat ja diverse Berichtstools. Man kann die Berichte anpassen und auch eigene Queries erzeugen. Ich weiß aber nicht, ob man da diese zeitliche Vermischung auflösen könnte.

        Im Jahresbericht ist es etwas klarer, aber auch da gibt’s Vermischung aus verschiedenen Jahren.

        Was ich auf jeden Fall bei mir beobachten werde, ist meine Gewinnmarge. Also Gewinn/Umsatz bzw. real. GuV / Prämien. Aber auch da muss man wieder aufpassen, was man mit den Zahlungen für die Eindeckung macht. Vielleicht beide Quoten ermitteln, also

        A) real. GuV / Prämien (optimal wäre 100%, man rollt nie, alles verfällt)
        B) real. GuV / (Prämien – Eindeckung)

        Aber dann gibt’s noch eingebuchte Aktien, die bringen später Verluste oder Gewinne und Divis, vielleicht auch noch Leihezinsen. Alles nicht so einfach.

  6. hallo manuel,

    aus welchen gründen handelst du aktuell (noch) keine 0DTE strategien oder einkommens etf wie beispielsweise IDVO, SPYI, JEPI, GPIQ, DIVO usw.

    viele Grüße
    torsten

    1. Hey Torsten,

      also die 0DTE Strategien sind mir viel zu nah am Traden und Gambling. Das gefällt mir persönlich nicht.

      Die anderen Symbole schaue ich mir mal an, könnte interessant sein, auf die ETFs auch noch Optionen zu schreiben.
      Danke dir für die Anregung!

      Liebe Grüße aus Bangkok,
      Manuel

    2. Ich hatte vor einiger Zeit mal diverse ETFs gecheckt und jetzt auch mal deine Ticker angeschaut. Aber ich sehe nicht so recht, wie man da Geld rausholen kann. Wählst du dann längere Zeiträume, höhere Stückzahlen oder was ist die Strategie?

      Optionen auf ETFs fände ich schon cool, aber irgendwie sehen die Optionsketten und die Preise unschön aus. Das gleiche gilt übrigens auch für CEF.

  7. so ich hab jetzt letzten freitag, 10.10., die ersten puts verkauft. und nun merke ich gerade, wie langweilig der optionshandel doch eigentlich ist. mein konto ist jetzt zu 80% ausgelastet, d.h. ich kann keine weiteren puts verkaufen und muss abwarten.
    klar verdient man jetzt so mit abwarten sein geld…für berufstätige ist der optionshandel eine richtig feine sache aber wenn ich mir vorstelle, ich bin privatier und hab den ganzen tag zeit dann würde ich gern bissl mehr handeln. nicht weil ich sonst nichts zu tun habe aber börse und aktien sind einfach seit vielen jahren mein hobby

    1. Hey Torsten,

      das muss man dir lassen, top Timing ^^

      Hoffe, es war nach den größeren Kursverlusten.

      Und ja, Stillhalter sein ist wirklich langweilig.

      Die Zeit kannst du in die Auswahl von guten Unternehmen stecken.
      Und ein bisschen in Charttechnik, um gute Einstiegspunkte zu finden.

      (So mache ich das mit TradingOpps.de)

      Aber es ist auch cool, wenn man Geld verdient, ohne ständig am PC zu hängen. Gibt so viel schöneres in der Welt als vor Monitoren zu kleben…

      Liebe Grüße aus Bangkok,
      Manuel

    2. Hey Torsten,
      du schriebst:
      „klar verdient man jetzt so mit abwarten sein geld…für berufstätige ist der optionshandel eine richtig feine sache aber wenn ich mir vorstelle, ich bin privatier und hab den ganzen tag zeit dann würde ich gern bissl mehr handeln. nicht weil ich sonst nichts zu tun habe aber börse und aktien sind einfach seit vielen jahren mein hobby“
      Das kann ich komplett nachvollziehen. Ich muss mich auch immer wieder mal selbst ermahnen, nicht in Over-Trading zu verfallen. Aber immerhin betreibe ich neben dem Options-Handel noch diszipliniertes Futures-Trading. Da passiert ein bisschen mehr – Trades laufen bei extremem Momentum nur paar Sekunden oder bei wenig Momentum bis zu 2 Wochen – nach festgelegten Regeln.
      Aber alles, wo man ständig irgendwelche Chart-Kerzen beobachtet und nur nach Gefühl oder weil man da was erkannt haben will, mal rein/raus klickt, halte ich in 99% der Fälle für reines Casino.
      Ich denke, es ist ein vernünftiger Rat, wenn ich sage, dass du bei aller Liebe zur Börse das richtige Maß finden solltest.

  8. BLK ist heute wieder hoch gesprungen, man fragt sich, was den Markt an der Aktie begeistert. Aber man steckt nicht drin. Ich hoffe, du kommst aus diesen Calls raus oder hast irgendeine Lösung. Diese Situationen sind entscheidend fürs Depot.

    Ich musste zwangsläufig an James Cordier denken. Deine Lage ist damit nicht zu vergleichen, aber dessen Video werde ich nie vergessen. Habe mir daher eben sein 2. Buch bei Kindle gekauft, die Reflections. Ich denke, das schaue ich mir erstmal an, bevor ich weitere Optionen verkaufe.

    Ich habe ja von meinen ersten paar neuen Optionen-Trades gleich die Mehrzahl gerollt und sie sind per Saldo für mein Depot nur Verlustbringer geworden. Immerhin bin ich aus den Ursprungs-Posis draußen, aber die gerollten sind auch wieder tüchtig unter Wasser. Zu meinen neuen 10er-Strikes ist aber noch gut Platz. Es ist schon gefährlich. Mal schauen, was Cordier so gelernt hat.

    1. Hey passiveinkommen,

      ja, der Markt hat heute BLK wieder hochgejubelt. Es tut weh (ca. 4.000 € Buchverlust dadurch).

      Aber ich bin der Meinung, dass die Aktie maßlos überbewertet ist und auch die aktuellen Earnings nicht wirklich gut waren.

      Mal schauen, vielleicht mache ich da mal einen Blogartikel, wo ich einen DeepDive zu BLK und den Fundamentaldaten mache.

      Manchmal dauert es einfach ein bisschen, bis der Markt wieder korrigiert…

      Wie immer: Geduld gehört mit zum Spiel.

      Liebe Grüße aus (noch) Bangkok,
      Manuel

      1. Jetzt kennen wir auch die News dazu, man kauft mit NVIDIA Datencenter für KI. Die gefährlichste News für Calls gegen BLK überhaupt. Da ist der heutige Anstieg noch human. Es kann problemlos auf 1.500 oder 2.000 laufen, alles schon gesehen.

        Ich halte das zwar für einen irren Hype und mache bei CEFs oder Aktien eher einen Bogen um KI, aber man weiß einfach nicht, wann es aufhört.

        1. Abwarten…

          Langfristig / Mittelfristig kommt der Kurs wieder zu den Fundamentaldaten zurück.

          Schreibe jetzt wirklich einen Artikel über die Bewertung von BLK, seid gespannt 😉

          Liebe Grüße aus Bali,
          Manuel

          1. servus,

            da wäre ich sehr vorsichtig. allein aufgrund einer bewertung würde ich keinen trade eingehen. beispiel techaktien. da sind die großen player absolut überbewertet und trotzdem kann die party noch wochen sogar monate lang weitergehen.

            für mich sind eigentlich 4 dinge ausschlaggebend: bewertung, dividende (also zahlt das unternehmen eine dividende), payoutratio und jetzt kommts: der chart (fast das wichtigste für mich)

            um bei meinem beispiel von oben zu bleiben: zahlt ein unternehmen keine dividende, dann handel ich sie auch nicht. das hat mich damals vor hohen verlusten bei wirecard geschützt. ich kenne einige leute, die puts auf wirecard verkauft haben…teilweise hatten sie dann 300 aktien zu 100 euro im depot. den rest kennt ihr…

  9. servus in die runde,

    mal eine frage an Euch hier: ich hab jetzt 30000 Euro im Optionskonto liegen. Die habe ich noch nicht in USD umgetauscht. Nun habe ich für 30000 USD Put optionen verkauft.
    was mir nun aber auffällt: während der laufzeit liegt mein kapital (30000 Euro) einfach so nutzlos auf dem konto rum. Ich brauche das Kapital ja erst wenn die laufzeit der Optionen abgelaufen ist oder falls mir wider erwarten eine Aktie eingebucht wird. falls ich die option rolle dann brauch ich das kapital auch wieder nicht.

    meine Frage: was kann ich mit dem geld solange im optionskonto machen, damit es nicht nutzlos rumliegt. allerdings muss es täglich verfügbar sein (wegen den verkauften put optionen).

    Viele grüße
    Torsten

    1. Hey Torsten,

      du bekommst vom Broker schon (kleine) Zinsen auf das Guthaben.

      Mehr bringen würden aber kurzlaufende Staatsanleihen (T-Bills): ca. 4 %.
      Dafür bist du dann aber auch in Dollar investiert und trägst die Währungsrisiken.
      Die kannst du zwar wieder hedgen, aber dann verlierst du automatisch den Zinsvorteil (Hedging kostet Geld).

      PS: Das Geld liegt nicht „nutzlos“ rum, es dient als Sicherheit für deine Puts, welche die Rendite liefern (weit mehr als du Zinsen bekommen könntest)

      Liebe Grüße aus Bali,
      Manuel

      1. Er ist ja schon durch die Puts in gewisser Weise in USD committed. Du hälst ja T-Bills. Die habe ich auch, ebenso USD-Anleihen. Ich könnte die auch mit einer Forex-Posi hedgen – aber wozu? Ich will ja gerade nicht nur das Euro-Risiko (z.B. Frankreich!) haben.

        Gute Idee und danke für deinen Plan zu BLK. Ich schaue auch, dass ich mir Problem-Posis direkt näher ansehe um neue Erkenntnisse oder Gründe zu gewinnen. Im Zweifel muss ich aber raus – was mir weiterhin schwer fällt.

      2. wie läuft das eigentlich mit t bills? ich habe mich damit noch nicht beschäftigt.
        die kauft man direkt? welche laufzeiten bevorzugt ihr? welche laufzeiten gibt es denn?

        oder kann man da theoretisch auch

        1000 usd für 5 tage
        1000 usd für 10 tage
        1000 usd für 15 tage
        usw

        anlegen?

        1. Die kauft man direkt, es gibt vorgegebene Laufzeiten / Verfallstage mit unterschiedlichen Zinsen.

          Muss man einfach das passende Produkt aussuchen 👍

          Immer die Gebühren für die Transaktionen nicht vergessen, damit es sich am Ende auch lohnt…

          Liebe Grüße aus Bali,
          Manuel

          1. IB verlangt ja für T-Bills unverständliche Weise Recht hohe Gebühren. Andere Broker können das kostenlos.Ich schaue dort, dass ich so um die 3M Laufzeit liege.

            Bei IB bin ich auf USD-Anleihen von Banken oder die CDs ausgewichen. Aber das wahre ist es doch nicht, erstaunlich illiquide dieses Zeug. Und heute hat mich auch noch die vorzeitige Kündigung einer Anleihe erwischt.

            Es blieben auch noch die short-term-ETFs. Wenn mich meine Anleihen zu sehr nerven, gehe ich evtl. da rein.

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