Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir die Vermögensaufstellung September 2025 ansiehst 😊
Dabei erfährst du, wie sich das Vermögen im Vergleich zum Vormonat verändert hat und ebenfalls, wie es sich zusammensetzt. Zu guter letzt gibt es dann noch eine kleine Rechnung, wie lange ich von dem Vermögen leben könnte.
Weitere Vermögensaufstellungen
Die letzten Vermögensaufstellungen zeige ich dir hier direkt.
Per Klick auf den jeweiligen Monat kommst du direkt zum jeweiligen Beitrag:
| Monat | Vermögen | Veränderung zum Vormonat |
|---|---|---|
| August 2025 | 422.000 € | + 22.000 € |
| Juli 2025 | 400.000 € | – 3.000 € |
| Juni 2025 | 403.000 € | + 6.000 € |
| Mai 2025 | 397.000 € | + 15.000 € |
| April 2025 | 382.000 € | – 23.000 € |
| März 2025 | 405.000 € | – 13.000 € |
| Februar 2025 | 418.000 € | + 6.000 € |
| Januar 2025 | 412.000 € | – 10.000 € |
| Dezember 2024 | 422.000 € | + 2.000 € |
| November 2024 | 420.000 € | + 1.000 € |
| Oktober 2024 | 419.000 € | – 1.000 € |
| September 2024 | 420.000 € | + 6.000 € |
| August 2024 | 414.000€ | + 3.000 € |
| Juli 2024 | 411.000 € | + 2.000 € |
Solltest du noch Interesse an früheren Vermögensaufstellungen haben kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Vermögensaufstellung“ nachlesen.
Gedanken zum September 2025
Im September ist das Vermögen wieder gefallen. 1.000 € sind diesmal dazu verloren gegangen 📉
Im September erholte sich der S&P500 weiter und erklomm sogar ein neues Allzeithoch. In den letzten 12 Monaten konnte der Index 16,07 % Plus verbuchen und liegt aktuell ca. 187 Punkte über dem letzten Allzeithoch. Also ca. 2,8 % weiterer Anstieg vom letzten Top gerechnet.
Der Wechselkurs für Euro-Investoren blieb in etwa unverändert bei ca. 1,17.
Mein Gesamtvermögen ist in den vergangenen 12 Monaten um 0,24 % gestiegen.
Damit bin ich aktuell wirklich sehr zufrieden. Es gibt mehrere Gründe für die „schlechtere“ Performance im Vergleich zum S&P 500:
- Ca. 20 % sind gar nicht an der Börse angelegt (Edelmetalle, Bar- / Buchgeld, PV-Anlage)
- Seit April 2023 entnehme ich meine monatlichen Lebenshaltungskosten aus dem Vermögen
- Das Portfolio ist defensiver aufgestellt (viele Value-Titel, wenig / keine Tech-Werte)
- Einige Titel im Optionsdepot liegen immer noch unter meinen Einstandskursen
- Viele noch offene Optionspositionen brauchen Zeit, bis sich der Zeitwertanteil Richtung 0 bewegt
Seit Ende Oktober 2023 kannten die Kurse ja nur noch eine Richtung und zwar nach oben. Dies kommt daher, dass viele Marktteilnehmer glauben, dass das Zinshoch erreicht wurde. Dieser Meinung bin ich auch und die FED hat auch schon angefangen, die Zinsen zu senken.
Der Markt feiert das aktuell noch, aber die Realwirtschaft kriselt schon. Wir werden sehen, wann sich die Probleme in den Earnings der Unternehmen niederschlagen werden.
Aber abwarten. Es finden sich weiterhin gute, unterbewertete Unternehmen, in die man auch jetzt noch investieren kann. Also immer noch gut für alle, die noch Vermögen mit Unternehmensanteilen oder ETFs aufbauen wollen 👍
Hinweis: Wer gerne Unterstützung bei der Auswahl aussichtsreicher Einzelaktien hätte, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉
Vermögensaufstellung September 2025
Der größte Anteil meines Vermögens befindet sich in meinem Optionsdepot. Hier erziele ich auch den größten Cashflow aus dem Optionshandel. (Bei Interesse übrigens hier nachlesbar: Trades)
Außerdem erhalte ich viele Ausschüttungen aus den dort verwahrten oder eingebuchten Aktien.
Danach folgen auch schon meine ETF- und Einzelaktiendepots bei der DKB und TradeRepublic. Zusätzlich gibt es auch noch das eBase-Depot, bei dem ich weiterhin 40 € im Monat in einen MSCI World ETF einzahle, um den VWL-Vertrag noch voll zu machen.
Die Edelmetalle machen mittlerweile auch einen relativ großen Anteil aus, nachdem Gold in den letzten Jahren so gestiegen ist. Hier sind keine weiteren Käufe geplant, sogar eher eine Reduktion des Anteils (einen Teil habe ich schon verkauft).
Dann folgt mein Cash-Puffer, der auch in schlechten Börsenzeiten dafür sorgt, dass ich mein Leben problemlos finanzieren kann. Außerdem nimmt er den Druck beim Optionshandel raus. So muss ich nicht Summe X jeden Monat einnehmen sondern kann mich ganz an die Marktverhältnisse anpassen. Manchmal macht es nämlich einfach keinen Sinn, Optionen zu verkaufen. Diese Freiheit, ohne Druck handeln zu können, ist ganz wichtig fürs Risikomanagement.
Die PV-Anlage macht den kleinsten Teil aus. Durch die kalkulatorische Abschreibung sinkt der Wert auch weiterhin jeden Monat. Hier plane ich keinerlei weitere „Investitionen“ mehr, da die Rendite aus PV-Anlagen für meinen Geschmack viel zu gering sind und die Anlage absolut illiquide. Siehe auch: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Großes Update zur PV-Anlage – Jahressteuergesetz 2022 + Update: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World
Hier nun aber die grafische Aufteilung inklusive der jeweiligen genauen Summen:
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Und hier noch die prozentuale Verteilung:
| Was? | Anteil | Kommentar |
|---|---|---|
| Optionen + Aktien (Estably) | 58,42 % | Dieser Anteil soll noch weiter gesteigert werden. Ziel wären 65 %. |
| Depots (eBase, DKB, TradeRepublic) | 21,26 % | Hier will ich 15 % erreichen. |
| Edelmetalle | 15,66 % | Dieser Anteil soll langfristig auf 10 % sinken. |
| Bar- / Buchgeld | 3,19 % | Zielbereich wäre zwischen 5 und 10 %. |
| PV-Anlage | 1,47 % | Sinkt durch die Abschreibung automatisch weiter. |
Aufteilung auf Risikoklassen:
| Klasse | Anteil | Kommentar |
|---|---|---|
| A – kein Risiko | 3,19 % | Bar- / Buchgeld |
| B – nur Zinsrisiko | 1,47 % | Hier würde ich die PV-Anlage einordnen, da Reparaturen fällig werden könnten –> demnach nicht völlig risikolos. |
| C – Zins- oder Kursrisiko | 15,66 % | Edelmetalle |
| D – Zins- und Kursrisiko | 21,26 % | Mein DKB- + eBase + TradeRepublic-Depot |
| E – Totalverlust möglich | 58,42 % | Mein Optionsdepot |
Wie man sieht, bin ich hier schon sehr sportlich unterwegs. Einen Totalverlust des Optionsdepots kann ich aber ausschließen, einfach aufgrund meiner Handelsweise (die Marginbelastung bleibt in der Regel unter 50 % und zusätzlich gibt es Absicherungsinstrumente, welche bei einem breiten Kursverfall an den Märkten an Wert gewinnen).
Generell fühle ich mich mit dieser Verteilung sehr wohl und werde hier langfristig noch ein wenig mehr ins Risiko gehen.
Das heißt, dass ich verstärkt auf Einzelaktien setze und das Optionsdepot weiter anwachsen lasse.
Die Auswahl der Aktien und die genauen Ein- und Ausstiegszeitpunkte entnehme ich dabei meiner eigenen Trading-App (TradingOpps.de)
Weder die Korrektur 2018, noch der Corona-Crash 2020, noch der Salami-Crash in 2023 oder die Korrektur im April 2025 haben mir Angst gemacht. Denn durch meine Konzentration der Aufmerksamkeit auf die monatlichen Cashflows interessieren mich die Kurse nicht so sehr. Auch wenn es schön ist, das Gesamtvermögen steigen zu sehen, so ist es dennoch nicht für mein Wohlbefinden notwendig.

Du hast die Vorteile des Lesens erkannt? Dann schau dir doch mal meine Buchempfehlungen an! Vielleicht ist ja etwas passendes für dich dabei…
Vermögensveränderung
Das Gesamtvermögen ist im September 2025 um 1.000 € auf zuletzt 421.000 € gefallen. (Ich runde hier der Einfachheit halber immer auf volle Tausend € ab.)
Dies entspricht einem (Buch-) Verlust von 0,24 % innerhalb eines Monats.
Hier noch grafisch im Jahresverlauf, inklusive den beiden Vorjahren als Vergleich:
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Wie man gut sehen kann, war das Jahr 2023 ziemlich flat. Das heißt, trotz Einzahlungen ist außer Spesen nichts gewesen (kein Gewinn). Zum Dank durfte man aber trotzdem große Kursschwankungen aushalten 🙈
Aber auch solche Phasen gehören an der Börse mit dazu. So hat es zum Beispiel vom Jahr 2000 ausgehend ca. 10 Jahre gedauert, bis man wieder im Plus war mit dem S&P500 (und das trotz Wiederanlage der Dividenden). Wer in dieser Zeit noch frisches Kapital investieren konnte, war aber wesentlich schneller wieder im Plus. Außerdem konnte man auch im Jahr 2000 und den zuvor nur in Unternehmen investieren, die nicht maßlos überbewertet waren und damit den eigenen Performance-Pfad maßgeblich verbessern. Natürlich entsprechend Research vorausgesetzt…
Wer mehr dazu erfahren will, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉
Und hier ebenfalls grafisch seit Beginn meiner Aufzeichnungen (im Januar 2016):
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Und hier noch die Veränderung in Prozent zum bisherigen ATH (All Time High = Höchststand) des Vermögens:

Wie man gut sehen kann stehen wir aktuell bei exakt – 0,24 %, also knapp unter dem bisherigen All-Time-High.
Bisher war der größte Verlust auf Monatsbasis bei knapp 15 %. Da zahlt sich doch die breite Diversifizierung auf ETFs, Optionen, Edelmetalle, Bargeld und PV-Anlage aus 😊
Kleines Rechenspiel
Bei den aktuellen durchschnittlichen Ausgaben von ca. 1.750 € / Monat würde das Vermögen noch für ca. 240 Monate reichen, was in etwa 20 Jahren entspricht. Das bedeutet, dass alle Ausgaben für die nächsten 20 Jahre gedeckt wären, selbst wenn ich keinen Cent mehr einnehmen würde.
Ein wirklich beruhigendes Gefühl 😊
Wenn man die Inflation usw. mit einrechnet, dann reicht es natürlich nicht mehr so lange. Aber das Vermögen generiert auch Erträge und diese sollten das locker ausgleichen.
Kleiner Exkurs:
Wenn man die 4 % Regel als Referenz nimmt, könnte man auch sagen, dass ich schon 80 % des benötigten Vermögens erreicht habe (20 von 25 benötigten Jahren).
Rechnet man etwas konservativer mit nur 3,5 % Entnahmerate, sind es nur noch 70 % (20 von 28,5 benötigten Jahren).
Es fehlt also nicht mehr wirklich viel zur entspannten komplett passiven finanziellen Freiheit 😊
Selbst wenn es an der Börse weiter abwärts gehen würde, könnte ich alleine mit dem Bar- / Buchgeld ca. 8 Monate – also mehr als ein halbes Jahr – alle meine Ausgaben davon decken.
Mittlerweile wurden auch ein paar Edelmetallbestände verkauft, was nun wieder zu einem positiven Wert beim Bar- / Buchgeld-Bestand führt. Dieser sollte demnächst noch ein bisschen weiter steigen. Auch meine Steuererklärung für 2024 ist nun durch und verrechnet. Ich musste weniger zahlen als angenommen, weshalb die Steuerrückstellungen gesunken sind und damit der Buchgeld-Bestand gestiegen ist.
Ich bin einfach so unheimlich dankbar dafür, dass ich vor 10 Jahren von der finanziellen Freiheit gelesen habe und mich auf den Weg gemacht habe, diese zu erreichen 😊.
Die Gründe für meine Entscheidung für die finanzielle Freiheit kannst du übrigens auf der Seite „Warum?“ nachlesen.

Du willst Unterstützung beim Optionshandel und generell beim Trading?
Dann ist die Nomadencrew genau das Richtige für dich!
Wie läuft es bei dir?
Wie hoch ist dein aktuelles Vermögen?
Konntest du es steigern? Und wenn ja, um wie viel?
Lass es die Community gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉
Ich würde mich sehr darüber freuen!
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cool, diese art der übersicht hab ich im letzten beitrag meinerseits angesprochen. die aktien im optionsdepot kann man ja einsehen aber kann man auch irgendwo sehen, welche aktien zu welchen kursen du in den anderen depots hast, neben dem estably depot?
bin übrigens bereit für puts aber ich warte aktuell mal auf nen kleinen anstieg vom vix
Hey Torsten,
wie gerade im anderen Kommentar geschrieben, ist mir eine komplette Auflistung zu viel Arbeit 🙈
Du siehst überall die Top 3, und im Optionsdepot sogar alles.
Außerdem hänge ich nicht so sehr an den Kursen, weil der Markt öfters mal (auch lange Zeit) irrational sein kann.
Bestes Beispiel: MRK, PFE, BMY. Von vielen gehasst, Kurs ging laufend runter.
Jetzt plötzlich: Wieder der Hype, alles steigt.
An den Unternehmen selbst hat sich aber nix verändert. Die waren die ganze Zeit über fundamental gut und schöne Dividendenzahler.
Ich konzentriere mich daher eher auf den Cashflow 😉
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Besagte 3 Pharma-Aktien hängen stark an Trump. Preisobergrenze, Zölle, Einzelabsprachen – das ist Sozialismus. Der Markt schwankt hin und her, je nach Trumps Aussagen.
Staatsbeteiligungen, Repression, Verbote usw. ist es halt auch.
Argentinien war mal eins der reichsten Länder der Welt, vom Sozialismus zerstört. Da warten die Leute seit vielen Jahrzehnten auf Besserung und wählen trotzdem die Sozialisten.
Ich glaube, aufziehenden Sozialismus kann man nicht an der Börse spielen, es ist einfach nur Niedergang. Ob die Amis als Bollwerk des Kapitalismus das wirklich mit sich machen lassen? Bisher gibt’s kaum Widerstand. Ich sehe auch nur wenige, die Trump als Sozialisten bezeichnen, es gibt sie aber.
Ich setze darauf, dass er irgendwann gestürzt wird, aber sicher ist das überhaupt nicht. Umdenken wird er selber nicht.
Genau das sage ich doch.
Der Markt schwankt hin und her.
Aber die Fundamentaldaten nicht.
Bei Argentinien sind wir uns einig.
Aber USA und Sozialismus, das ist schon viel zu weit hergeholt. Das sehe ich komplett anders.
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Momentan fällt das Vermögen, dank Donald Trump. Auch die Anleihen zucken leicht nach unten.
Der S&P 500 wird von den Techies gestützt. Tesla bald wieder auf Allzeithoch. Die normalen Aktien haben aber Probleme.
Blue Owl muss ich nun auch rollen, auf lange 10 ist der Plan. Klappt hoffentlich.
Es dauert, bis Sozialismus in der Wirtschaft ankommt und Trump hat ja auch dereguliert und Steuern gesenkt. Aber das wird nicht so bleiben, der Markt weiß das.
Die meisten US-Aktien beziehen sich auf den riesigen inneren Markt, sind von Trumps Außenpolitik nicht so betroffen. Aber es zieht am Ende alles runter und die wahre Gefahr liegt ja innen.
Ich will’s aber noch nicht aufgeben, er kann immer noch gestoppt werden. Und zur Not habe ich meinen BRK-Put.
Hey passiveinkommen,
das ist immer nur eine Momentaufnahme.
Heute zum Beispiel steht es schon bei 426k, was ein absolutes All-Time-High von mir wäre. So viel hatte ich noch nie.
Aber abwarten, wie es am Ende des Monats wieder aussieht.
Wie schon oft geschrieben, du hängst zu sehr am Tagesgeschehen.
Und siehst viel zu schwarz…
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel