Kurzinfo
Dies ist ein Beitrag, der sich mit dem Management eines eingegangenen Trades befasst, und zwar mit:
08.09.25: Covered Call, 42 $ Cashflow (43,7 % p.A.)
Wir hatten einen covered Call verkauft, der uns ursprünglich 42 $ Prämie auf ein Risiko von 1.947 $ gebracht hatte. Der Basiswert ist jetzt gefallen, weshalb wir den Trade adjustieren müssen, um eine weitere Prämie zu bekommen.
Beteiligte Transaktionen
Welche Transaktionen musst du für welchen Preis durchführen, um den Trade ebenfalls zu adjustieren?
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Durch die Adjustierung haben wir einen zusätzlichen Cashflow von 116 $ erzielt.
Kommentar und Erklärung
Warum adjustieren wir den Trade auf diese Art und Weise?
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Möglichkeiten während der neuen Laufzeit:
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Kurz vor Ende der Laufzeit schauen wir uns an, wo der Kurs des Basiswerts steht:
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Fazit
Wie wir sehen, kann man auch Trades, die erstmal nicht perfekt laufen, wunderbar adjustieren.
Und dabei sogar noch zusätzlichen Cashflow generieren.
Was gibt es schöneres als Optionshändler zu sein? 😊

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Hi Manuel,
danke für das Update 🙂
kurze Frage: Das du den Call auf Nov. gerollt hast, hat für dich hauptsächlich was mit dem Ex-Date zutun?
Denn die Prämien für kürzere Laufzeiten sahen für den 19$ Call (bspw.17OCT25 bei ungefähr 40$ je Option), so schlecht nicht aus. Da würde ja die Möglichkeit bei meinem Bsp. bestehen, erneut in den Nov. zu rollen um erneut Prämie+Dividende einzunehmen. Oder habe ich da einen Denkfehler? 😀
Lieben Dank und einen schönen Abend,
Richard
Hey RichardP,
Hat zwei Gründe:
1) Die Dividende
2) Möglichst viel Prämie noch mitnehmen, weil demnächst Earnings kommen und dann wirkt die höhere Prämie als Puffer, bis die ganze Position ins Minus laufen würde
Man kann natürlich kürzer rollen, aber dann bleibt eben das Risiko mit den Earnings. Kann aber unterm Strich mehr einbringen.
Liebe Grüße,
Manuel
Wir haben große Probleme mit dem US-Markt. Ich hatte das unterschätzt.
Meine short Puts schmieren einfach ab. RITM hatte fast die -100% erreicht. Ich habe nun nach unten und hinten gerollt. APLE ebenso. Die anderen, also AGNC, Golub und Blue OWL kämpfen noch. ADT mal schauen.
Ich werde das erstmal beenden bzw. die Posis kritisch beobachten. Die Anleger verlassen die USA, das habe ich schon begriffen.
Es gibt halt keine Garantie, dass Trump stoppt. Es kann einfach weiterlaufen. Und dann mag man bei -50% Gewissheit haben. Ja, er hat gewonnen. Trumpismo ist Socialismo. Aber das ist mein Geld, nicht seins.
Pass auf dein Geld auf Manuel.
Du siehst das alles immer viel zu verbissen.
Deine Auswahl an Aktien sehe ich eher suboptimal.
Also zumindest AGNC und RITM.
BDCs habens schwerer, wenn die Zinsen runtergehen, das ist ja schon vorher klar.
REITs dagegen profitieren.
Und: Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen.
Mein Tipp: Einfach mal etwas gelassener werden.
Kurse schwanken, das gehört dazu zum Game.
Nur weil der Markt manchmal wenig und manchmal viel für ein Unternehmen bezahlt, heißt das nicht, dass das Unternehmen manchmal schlecht und manchmal gut ist…
Liebe Grüße,
Manuel
Hey Manuel,
kannst du einmal kurz erklären, warum du bei AGNC und RITM raus bist?
Hey 101-dm,
gerne:
RITM:
– gibt neue Aktien raus, obwohl das Price-Book-Ratio unter 1 liegt. Aktuell bei 0,75. Bedeutet, dass das Eigenkapital pro Anteil durch diese Ausgabe immer weiter sinkt.
– Core Cashflow ist negativ, nur durch neue Schulden bleibt etwas übrig.
– Zu teuer aktuell, Anfang 2023 wäre eine gute Phase gewesen
AGNC:
– selbes Spiel (Aktienausgabe bei PBRatio < 1 --> sinkendes EK / Anteil)
– Core Cashflow kaum mehr vorhanden
– Dividende nicht durch Earnings gedeckt
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Danke für die Erklärung! Da finden also Verwässerungen statt. Das hatte ich so noch nie betrachtet. Man lernt eben immer wieder was dazu. 😉
Und da habe ich nun eine nette Aufgabe, mal meine Watchlists daraufhin zu hinterfragen.
Ja, genau.
Eines der Hauptprobleme bei diesen Unternehmen.
Eine Verwässerung muss aber nicht unbedingt schlecht sein für frühere Eigentümer.
Wenn das PB-Ratio über 1 liegt, wird sogar das EK / Anteil erhöht.
Wenn das Kapital dann anschließend mit der gleichen oder einer höheren Rendite angelegt wird, als das bisherige Kapital, dann ist das gut für alle.
Beispiel: Realty Income, Main Street Capital.
Solche Daten findest du übrigens auf TradingOpps.de 😉
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Es sind hochverzinste Vorzugsaktien, die die ausgeben. Theoretisch könnte man auch diese Vorzugsaktien kaufen, du hattest ja mal welche von AGNC.
Mir gefällt das auch nicht. Aber es ist eingepreist, mal mehr und mal weniger. Man muss für sich selbst entscheiden, wie man es bewerten will. Die Firmen behaupten natürlich immer, das sei „gutes“ Geld für die Zukunft.
Die Preferred Shares sind nochmal Extra.
Die zählen nicht zu den Stammaktien, auf welche ich mich bezogen habe…
Eingepreist ist bei den meisten Aktien gar nichts. Alles hängt massiv vom Sentiment ab.
Beispiel:
Der Kurs steigt. Das lockt wieder andere Anleger an, die meinen, dass das ein gutes Unternehmen sein muss, weil der Preis steigt. Dann kaufen die auch. Der Kurs steigt weiter.
Irgendwann fällt der Kurs. Dann beginnt das umgekehrte Spiel. Die Leute verkaufen, weil der Kurs fällt. Das verstärkt sich dann gegenseitig.
Damit das alles wirklich eingepreist wäre, müssten alle Anleger nach den Fundamentaldaten gehen und ihre Emotionen komplett abschalten.
Da mache ich mir aber wenig Hoffnung, dass das irgendwann passiert.
Bis dahin kann man dann die Fehlbewertungen ausnutzen 😉
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Was du beschreibst Manuel, genau das ist ja „einpreisen“. Nur die „Kaufgründe“ sind andere als unsere. Diese Leute werden nie nach Fundamentaldaten kaufen oder verkaufen. Aber der Markt ist der Markt.
Bzgl. der IPOs habe ich bei RITM mal etwas weiter zurückgeschaut und auch ein IPO gefunden, zu 11.50 USD. Ich kenne sowas zur Genüge. Über Pari würde ja keiner kaufen. Ob sie das Geld nur verbrennen oder es eine gute Investition ist, muss man an anderen Kennzahlen beurteilen. Kann gut sein, mein Einstieg war ja auch schlecht.
Blue Owl bin ich nun raus, Rollen hat aber nicht geklappt, da 2 Einzelorders.
Wie machst du das eigentlich bei den Kombiorders um sicher zu stellen, dass die auch ausgeführt werden? Sehr großzügiges Limit wählen?
Ich habe ja meinen CSP wirklich hoch eingedeckt, komme aber beim neuen tiefen nicht rein.
Das sehe ich nicht so.
Es heißt immer, dass alle Daten in den Kursen eingepreist sind.
Das macht aber keinen Sinn, da das Unternehmen (stark) unterschiedliche Börsenkurse hat, obwohl die Fundamentaldaten gleich sind.
Daher ist für mich der Markt nicht allwissend, ganz im Gegenteil.
Langfristig pendeln sich die Kurse Richtung der Fundamentaldaten ein, kurzfristig gibt es ständig Übertreibungen nach oben und unten, aufgrund des vorher genannten Mechanismus (Momentum).
Bezüglich deiner Frage:
Ich suche mir die Optionen so raus, dass ich in der Combo noch Geld verdiene.
Anschließend setze ich das Limit der Order entsprechend, und ziehe es nach, bis es zur Ausführung kommt.
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Danke für die Info zur Combo-Order, aber ich verstehe es noch nicht ganz. Passt du dann beide Limits solange an, bis beide zum Zuge kommen, die müssen ja gleichzeitig erfüllt sein? Oder läuft das doch anders?
Hey passiveinkommen,
schau mal hier: https://derfinanznomade.de/2023/04/27/optionen-erklaert-teil-12-die-koenigsdisziplin-rollen/
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Aha. Wenn ich das richtig erkenne, managed die Combo-Order bzw. der Strategy-Builder die beiden Einzel-Kurse selber, ist also eigentlich ein Algo.
Ich hatte es in der TWS probiert und da klappte es irgendwie nicht. Werde es nochmal dort probieren oder gleich in der App.
Nachtrag:
Die Frage wird dann sein, ob der Algo die Combo-Order bei marktengen Werten tatsächlich zu erträglichen Kursen umsetzen kann.
Bei OBDC habe ich manuell 2 Tage gebraucht. Das Eindecken war trotzdem zu hoch, der Neukauf erträglich hoch. Insgesamt mit Verlust.
Ich werd’s testen.
Ganz genau.
Die Combo-Order managed das alleine ohne mein Zutun.
Ich sage nur, ich zahle maximal Summe X, oder will mindestens Summe Y fürs Rollen erhalten.
Und ja, das klappt wunderbar. In den letzten über 9 Jahren wurde jede Combo-Order für mein Limit oder besser ausgeführt.
Das ist ja auch der Sinn dahinter, wenn ich ein Limit eingeben kann.
Eventuell macht ja doch mal ein Powercall Sinn bei dir?
Es tauchen immer wieder Punkte auf, wo ich dir in Minuten weiterhelfen könnte…
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Ist die Combo-Order nur über die TWS möglich oder auch auf der website von IB? Oder brauche ich dafür echtzeitdaten? Ich kann die Funktion auf der Webinterface und in der app nicht finden.
Danke
Liebe Grüße
Martin
Hey Martin,
Combo-Orders funktionieren sowohl in der TWS, als auch im Online-Interface und in den mobilen Apps (Smartphone und Tablet).
Du kannst mal hier gucken, da habe ich das mal beschrieben, wie es funktioniert in der mobilen APP (online genauso):
https://derfinanznomade.de/2023/04/27/optionen-erklaert-teil-12-die-koenigsdisziplin-rollen/
Liebe Grüße aus Bali,
Manuel
Das Problem ist dann halt, wie „geizig“ ich bin. Wenn ich dem Algo ein ganz freies Limit gebe, hätte er meinen ODBC-Put für 0,75 eingedeckt und den neuen für 0,15 verkauft.
Manuell habe ich immerhin 0,70 und 0,25 erreicht. Und Mut etwas mehr Geduld wären es auch 0,65 geworden.
Das wäre vielleicht eine neue Idee für IB, der KI-Builder, der „geduldiger“ ist und die Orders auch zeitlich trennen kann. Natürlich mit neuen Risiken.
Kannst du ja übers Limit einstellen und die Order erstmal stehen lassen.
Bewegt sich der Preis in deine Richtung, wird es ja automatisch ausgeführt.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben:
Du hast also jetzt 15 $ mehr rausgeholt und dafür 2 Tage gebraucht.
Hast du dir da mal deinen Stundenlohn ausgerechnet? 🙈
Das Problem bei so einer zeitlich getrennten Order, wie von dir vorgeschlagen, ist, dass es nie zur Ausführung kommt evtl., wenn ein Bestandteil einfach wegläuft…
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Mich hatte gewundert, dass ich keine Einzellimits sehe und nicht erkannt, dass es die bei der Combo nicht gibt. Der Algo sucht sich halt irgendeine Kombi die ins Limit passt.
Ich hätte bei OBDC ein sehr großzügiges Limit geben müssen, damit der Algo die 0,75 – 0,15 – Combo hinkriegt. Bei einem engen Limit wäre ich nie ausgeführt worden. Man muss da dem Algo vertrauen und bei marktengen Werten deutliche Abstriche beim Geiz machen.
OBDC ist sicher auch ein ungünstiges Beispiel, bei z.B. BLK funktioniert das mit der Combo viel besser.
Ich glaube, du hast die Combo noch nicht ganz verstanden.
Die sucht nicht irgend eine Kombi von Optionen, sondern schon ganz genau die, welche ich eingebe. Und führt die halt aus, wenn als Ergebnis der Combo mind. das Limit erreicht wird.
Du hast ja bei 70 zurückgekauft und bei 15 verkauft. Das heißt, fürs Rollen hast du 55 bezahlt. (jeweils 1 Stück angenommen)
Das hätte die Combo auch gemacht, wenn du als Limit eben die 55 eingestellt hättest. Dann hättest du maximal 55 bezahlt, und wenn es was günstigeres gibt, dann halt weniger.
Liebe Grüße aus Bangkok,
Manuel
Ich meinte Kombination der Kurse. Neben 0,75 – 0,15 hätte der Algo ja auch 0,80 – 0,20 gedurft, um das theoretische Limit von hier -60 einzuhalten.
Ein Limit von sagen wir mal -40 hätte er nur schwer schaffen können. Sowas wie 0,70 – 0,30 schien auch möglich oder 0,65 – 0,25, aber der Markt gab’s kaum her.
Ich habe manuell -45 erreicht, das war schon schwer genug (0,70 – 0,25). 0,65 wäre noch möglich gewesen mit Geduld und Glück, 0,30 aber eher nicht.
Hey Passiveinkommen:
Also ich sehe bisher nur eine kleine Korrektur. Alles im normalen Bereich. Das kann sich demnächst vielleicht ändern. Doch das weiß vorher niemand.
Deinen Zeilen entnehme ich, dass deine Risikobereitschaft eng bemessen ist. Das ist natürlich dein ganz persönliches Ding. Aber dadurch reagierst du vielleicht sehr sensibel auf jede Bewegung?!?
Ich bin politisch sehr gut informiert. Wäre ich das nicht, wäre ich sicher so gelassen wie ihr. 🙂
Die Klage gegen Comey, das ist schon ein „Meilenstein“. Die Frage ist halt, wann wird Trump gestoppt oder passiert es überhaupt nicht? Dann wird er auch Comeys Ex-Chef Obama anklagen usw. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas die Börse wegstecken kann. Es führt am Ende in den Sozialismus und da gibts keine funktionierende Börse. Die Frage ist also: Wird Trump gestoppt oder nicht? Bisher sehe ich quasi keinen Widerstand.
Ich habe mir nun folgende Strategie überlegt. Ich werde tiefe Puts gegen Berkshire kaufen. Auf die Idee wird kaum wer kommen und das ist gut für mich. Ich komme billig rein. Natürlich hoffe ich, dass ich diese Versicherung nie ziehen muss.
Bzgl. meiner short Puts. RITM hat Paramount Capital gekauft (Bürohäuser). Der Markt mag das nicht. APLE ist im Hotelsektor, da hat der Markt nun wieder Trump-Angst. AGNC und die anderen sind noch im Limit, aber eben leicht im Minus.
Hey Passiveinkommen,
was sind deine Informationsquellen, damit du deine dargestellten Schlüsse ziehst? Das würde mich sehr interessieren, um mir ein eigenes Bild zu machen.
Die Börse handelt ja bekanntermaßen die Zukunft. Meinst du nicht, dass die von dir gezogenen Schlüsse da nicht längst eingepreist sein müssten?
Außerdem versuche ich mir einen Reim auf deine Aussage mit den Puts auf BRK zur Absicherung zu machen. BRK ist ja ein wenig volatiles Underlying. Da taugt ein solcher Put wenig zur Absicherung eines ganzen Portfolios. Die einzige Erklärung, die mir zu dieser Strategie einfällt, ist, dass du viel BRK in deinem Depot hast und gezielt nur das absichern möchtest.
Liege ich da richtig?
Du hast Recht, der Markt „weiß eigentlich alles“. Aber wir müssen ja trotzdem Entscheidungen treffen. Kaufe ich einen ETF, Anleihen, Aktien und wenn ja was und wann? Ich glaube ja mittlerweile, man muss eher auf sich selber schauen, also was brauche ich selber für mein Depot.
Was schaue ich mir an? Die Infos der Broker, z.B. von IB. Finanznachrichten.de für News. Die Webseite der Firma, um dort die Berichte oder Präsis einzusehen. Bei ETFs nutze ich v.a. justetf, aber auch andere einschlägige Seiten und die der Anbieter. Bei Manuels tradingsopps bin ich auch angemeldet. Finviz wäre auch noch zu nennen. Tradingview für schnelle Divi-Recherche usw.
Nein, BRK habe ich nicht im Depot. Der Put ist eine Art billiger Catbond für mich. Also wenn Trump nicht gestoppt wird und die gesamte Marktwirtschaft in den Staaten zerhaut, dann wird ja alles crashen, auch Berkshire. Und dann kaufe ich mir halt heute das billigste was ich finden konnte, das waren Puts auf BRK.