+ 22.000 € – Vermögensaufstellung August 2025

Vermögensaufstellung August 2025

Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir die Vermögensaufstellung August 2025 ansiehst 😊
Dabei erfährst du, wie sich das Vermögen im Vergleich zum Vormonat verändert hat und ebenfalls, wie es sich zusammensetzt. Zu guter letzt gibt es dann noch eine kleine Rechnung, wie lange ich von dem Vermögen leben könnte.

Weitere Vermögensaufstellungen

Die letzten Vermögensaufstellungen zeige ich dir hier direkt.

Per Klick auf den jeweiligen Monat kommst du direkt zum jeweiligen Beitrag:

MonatVermögenVeränderung
zum Vormonat
Juli 2025400.000 €– 3.000 €
Juni 2025403.000 €+ 6.000 €
Mai 2025397.000 €+ 15.000 €
April 2025382.000 €– 23.000 €
März 2025405.000 €– 13.000 €
Februar 2025418.000 €+ 6.000 €
Januar 2025412.000 €– 10.000 €
Dezember 2024422.000 €+ 2.000 €
November 2024420.000 €+ 1.000 €
Oktober 2024419.000 €– 1.000 €
September 2024420.000 €+ 6.000 €
August 2024414.000€+ 3.000 €
Juli 2024411.000 €+ 2.000 €
Juni 2024409.000 €+ 5.000 €

Solltest du noch Interesse an früheren Vermögensaufstellungen haben kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Vermögensaufstellung“ nachlesen.

Gedanken zum August 2025

Im August ist das Vermögen wieder gestiegen. 22.000 € sind diesmal dazu gekommen 📈

Im August erholte sich der S&P500 weiter und erklomm sogar ein neues Allzeithoch. In den letzten 12 Monaten konnte der Index 14,37 % Plus verbuchen und liegt aktuell ca. 306 Punkte über dem letzten Allzeithoch. Also ca. 5 % weiterer Anstieg vom letzten Top gerechnet.

Der Wechselkurs für Euro-Investoren hat sich wieder verschlechtert. Dieser stieg von 1,14 auf 1,17 im August. In Prozent macht das 2,63 %.

Mein Gesamtvermögen ist in den vergangenen 12 Monaten um 1,93 % gestiegen.

Aktuell steht es wieder genau an meinem alten, persönlichen Allzeithoch (Dezember 2024: 422.000), also beträgt es genau 0 € weniger oder mehr.

Damit steht das Gesamtvermögen jetzt wieder an meinem persönlichem Allzeithoch.
Damit bin ich aktuell wirklich sehr zufrieden. Es gibt mehrere Gründe für die „schlechtere“ Performance im Vergleich zum S&P 500:

  • Ca. 20 % sind gar nicht an der Börse angelegt (Edelmetalle, Bar- / Buchgeld, PV-Anlage)
  • Seit April 2023 entnehme ich meine monatlichen Lebenshaltungskosten aus dem Vermögen
  • Das Portfolio ist defensiver aufgestellt (viele Value-Titel, wenig / keine Tech-Werte)
  • Einige Titel im Optionsdepot liegen immer noch unter meinen Einstandskursen
  • Viele noch offene Optionspositionen brauchen Zeit, bis sich der Zeitwertanteil Richtung 0 bewegt

Seit Ende Oktober 2023 kannten die Kurse ja nur noch eine Richtung und zwar nach oben. Dies kommt daher, dass viele Marktteilnehmer glauben, dass das Zinshoch erreicht wurde. Dieser Meinung bin ich auch.
Mittlerweile hat der Markt erkannt, dass die Kurse zu hoch gelaufen waren. Stück für Stück schlittern wir auch in eine Krise der Realwirtschaft. Dies wird aber aktuell wieder aufgrund der Euphorie (dass die Zölle von Trump doch nicht so schlimm werden) ignoriert. Wir werden sehen, wann sich die Probleme in den Earnings der Unternehmen niederschlagen werden.

Aber abwarten. Es finden sich weiterhin gute, unterbewertete Unternehmen, in die man auch jetzt noch investieren kann. Also immer noch gut für alle, die noch Vermögen mit Unternehmensanteilen oder ETFs aufbauen wollen 👍

Vermögensaufstellung August 2025

Der größte Anteil meines Vermögens befindet sich in meinem Optionsdepot. Hier erziele ich auch den größten Cashflow aus dem Optionshandel. (Bei Interesse übrigens hier nachlesbar: Trades)
Außerdem erhalte ich viele Ausschüttungen aus den dort verwahrten oder eingebuchten Aktien.

Danach folgen auch schon meine ETF- und Einzelaktiendepots bei der DKB und TradeRepublic. Zusätzlich gibt es auch noch das eBase-Depot, bei dem ich weiterhin 40 € im Monat in einen MSCI World ETF einzahle, um den VWL-Vertrag noch voll zu machen.

Die Edelmetalle machen mittlerweile auch einen relativ großen Anteil aus, nachdem Gold in den letzten Jahren so gestiegen ist. Hier sind keine weiteren Käufe geplant, sogar eher eine Reduktion des Anteils (einen Teil habe ich schon verkauft).

Dann folgt mein Cash-Puffer, der auch in schlechten Börsenzeiten dafür sorgt, dass ich mein Leben problemlos finanzieren kann. Außerdem nimmt er den Druck beim Optionshandel raus. So muss ich nicht Summe X jeden Monat einnehmen sondern kann mich ganz an die Marktverhältnisse anpassen. Manchmal macht es nämlich einfach keinen Sinn, Optionen zu verkaufen. Diese Freiheit, ohne Druck handeln zu können, ist ganz wichtig fürs Risikomanagement.

Die PV-Anlage macht den kleinsten Teil aus. Durch die kalkulatorische Abschreibung sinkt der Wert auch weiterhin jeden Monat. Hier plane ich keinerlei weitere „Investitionen“ mehr, da die Rendite aus PV-Anlagen für meinen Geschmack viel zu gering sind und die Anlage absolut illiquide. Siehe auch: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Großes Update zur PV-Anlage – Jahressteuergesetz 2022 + Update: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World

Hier nun aber die grafische Aufteilung inklusive der jeweiligen genauen Summen:

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Und hier noch die prozentuale Verteilung:

Was?AnteilKommentar
Optionen + Aktien (Estably)59,66 %Dieser Anteil soll noch weiter gesteigert werden.
Ziel wären 65 %.
Depots (eBase, DKB, TradeRepublic)21,13 %Hier will ich 15 % erreichen.
Edelmetalle14,17 %Dieser Anteil soll langfristig auf 10 % sinken.
Bar- / Buchgeld3,55 %Zielbereich wäre zwischen 5 und 10 %.
PV-Anlage1,49 %Sinkt durch die Abschreibung automatisch weiter.

Aufteilung auf Risikoklassen:

KlasseAnteilKommentar
A – kein Risiko3,55 %Bar- / Buchgeld
B – nur Zinsrisiko1,49 %Hier würde ich die PV-Anlage einordnen,
da Reparaturen fällig werden könnten
–> demnach nicht völlig risikolos.
C – Zins- oder Kursrisiko14,17 %Edelmetalle
D – Zins- und Kursrisiko21,13 %Mein DKB- + eBase + TradeRepublic-Depot
E – Totalverlust möglich59,66 %Mein Optionsdepot

Wie man sieht, bin ich hier schon sehr sportlich unterwegs. Einen Totalverlust des Optionsdepots kann ich aber ausschließen, einfach aufgrund meiner Handelsweise (die Marginbelastung bleibt in der Regel unter 50 % und zusätzlich gibt es Absicherungsinstrumente, welche bei einem breiten Kursverfall an den Märkten an Wert gewinnen).

Generell fühle ich mich mit dieser Verteilung sehr wohl und werde hier langfristig noch ein wenig mehr ins Risiko gehen.

Das heißt, dass ich verstärkt auf Einzelaktien setze und das Optionsdepot weiter anwachsen lasse.
Die Auswahl der Aktien und die genauen Ein- und Ausstiegszeitpunkte entnehme ich dabei meiner eigenen Trading-App (TradingOpps.de)

Weder die Korrektur 2018, noch der Corona-Crash 2020, noch der Salami-Crash in 2023 oder die Korrektur im April 2025 haben mir Angst gemacht. Denn durch meine Konzentration der Aufmerksamkeit auf die monatlichen Cashflows interessieren mich die Kurse nicht so sehr. Auch wenn es schön ist, das Gesamtvermögen steigen zu sehen, so ist es dennoch nicht für mein Wohlbefinden notwendig.


Die Vorteile des Lesens

Du hast die Vorteile des Lesens erkannt? Dann schau dir doch mal meine Buchempfehlungen an! Vielleicht ist ja etwas passendes für dich dabei…


Vermögensveränderung

Das Gesamtvermögen ist im August 2025 um 22.000 € auf zuletzt 422.000 € gestiegen. (Ich runde hier der Einfachheit halber immer auf volle Tausend € ab.)

Dies entspricht einem (Buch-) Gewinn von 5,50 % innerhalb eines Monats.

Hier noch grafisch im Jahresverlauf, inklusive den beiden Vorjahren als Vergleich:

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Wie man gut sehen kann, war das Jahr 2023 ziemlich flat. Das heißt, trotz Einzahlungen ist außer Spesen nichts gewesen (kein Gewinn). Zum Dank durfte man aber trotzdem große Kursschwankungen aushalten 🙈
Aber auch solche Phasen gehören an der Börse mit dazu. So hat es zum Beispiel vom Jahr 2000 ausgehend ca. 10 Jahre gedauert, bis man wieder im Plus war mit dem S&P500 (und das trotz Wiederanlage der Dividenden). Wer in dieser Zeit noch frisches Kapital investieren konnte, war aber wesentlich schneller wieder im Plus. Außerdem konnte man auch im Jahr 2000 und den zuvor nur in Unternehmen investieren, die nicht maßlos überbewertet waren und damit den eigenen Performance-Pfad maßgeblich verbessern. Natürlich entsprechend Research vorausgesetzt…
Wer mehr dazu erfahren will, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉

Und hier ebenfalls grafisch seit Beginn meiner Aufzeichnungen (im Januar 2016):

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Und hier noch die Veränderung in Prozent zum bisherigen ATH (All Time High = Höchststand) des Vermögens:

Differenz zum ATH
Differenz zum ATH

Wie man gut sehen kann stehen wir aktuell bei exakt 0,00 %, also genau am bisherigen All-Time-High.
Bisher war der größte Verlust auf Monatsbasis bei knapp 15 %. Da zahlt sich doch die breite Diversifizierung auf ETFs, Optionen, Edelmetalle, Bargeld und PV-Anlage aus 😊

Kleines Rechenspiel

Bei den aktuellen durchschnittlichen Ausgaben von ca. 1.750 € / Monat würde das Vermögen noch für ca. 241 Monate reichen, was in etwa 20 Jahren entspricht. Das bedeutet, dass alle Ausgaben für die nächsten 20 Jahre gedeckt wären, selbst wenn ich keinen Cent mehr einnehmen würde.

Ein wirklich beruhigendes Gefühl 😊

Wenn man die Inflation usw. mit einrechnet, dann reicht es natürlich nicht mehr so lange. Aber das Vermögen generiert auch Erträge und diese sollten das locker ausgleichen.

Kleiner Exkurs:
Wenn man die 4 % Regel als Referenz nimmt, könnte man auch sagen, dass ich schon 80 % des benötigten Vermögens erreicht habe (20 von 25 benötigten Jahren).
Rechnet man etwas konservativer mit nur 3,5 % Entnahmerate, sind es nur noch 70 % (20 von 28,5 benötigten Jahren).

Es fehlt also nicht mehr wirklich viel zur entspannten komplett passiven finanziellen Freiheit 😊

Selbst wenn es an der Börse weiter abwärts gehen würde, könnte ich alleine mit dem Bar- / Buchgeld ca. 8 Monate – also mehr als ein halbes Jahr – alle meine Ausgaben davon decken.
Mittlerweile wurden auch ein paar Edelmetallbestände verkauft, was nun wieder zu einem positiven Wert beim Bar- / Buchgeld-Bestand führt. Dieser sollte demnächst noch ein bisschen weiter steigen. Auch meine Steuererklärung für 2024 ist nun durch und verrechnet. Ich musste weniger zahlen als angenommen, weshalb die Steuerrückstellungen gesunken sind und damit der Buchgeld-Bestand gestiegen ist.

Ich bin einfach so unheimlich dankbar dafür, dass ich vor 10 Jahren von der finanziellen Freiheit gelesen habe und mich auf den Weg gemacht habe, diese zu erreichen 😊.

Die Gründe für meine Entscheidung für die finanzielle Freiheit kannst du übrigens auf der Seite „Warum?“ nachlesen.


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Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

13 thoughts on “+ 22.000 € – Vermögensaufstellung August 2025

  1. Also mein Vermögen bleibt leider auch flat. Ich habe nun zwar viele ETF im Depot, aber viele Zins-ETF und weniger spektakuläre Divi-ETF. Gold habe ich kürzlich reduziert. Wohl etwas zu früh, ich wollte aber auch die Xetra-Gold-Gebühren loswerden. Bin aber auch nicht rübergeswitscht zu Euwax II.

    Hast du eigentlich noch dein Ziel von der halben Mio.? Lässt sich das überhaupt erreichen über Dividenden und Prämien, da du ja sonst keine Einnahmen hast, aber die Ausgaben?

    Ich glaube immer noch, dass ich einen kleinen Teil meines Vermögens spekulativ anlegen sollte. Hat aber früher zu nix geführt. Ob Chinesen, Explorer, Goldminen, Biotech, Griechen usw. – da gab’s keine Gewinne. Warum? Weil ich nicht verkaufen konnte im Verlust.

    1. Mein Ziel ist sogar langfristig 2 Mio € 😉

      Irgendwann lässt sich das definitiv erreichen, ich arbeite daran 🙂

      Viel wichtiger ist mir aber auch jetzt schon ein gutes Leben.

      Die Spekulationen lass ich links liegen, geht früher oder später immer schief, wenn man nicht den Absprung schafft…

      Liebe Grüße,
      Manuel

      1. Planst du denn noch Änderungen an deiner Strategie? Von allein wirst du ja die 2 Mio. leider nicht erreichen. 😉

        Ich habe mir heute zufällig mal Teil 10 der Optionen-Reihe angesehen, Auswahl des Underlyings. Von den 26 Treffern bei FinViz hast du sehr wahrscheinlich zu Recht keine mehr im Depot. Es ist halt schwierig. Es wollen ja alle hohe Qualität für wenig Geld kaufen. Und die 26 sehen zwar optisch schön aus, aber es sind teils Problemaktien.

        Screenst du noch nach neuen Aktien oder hast du deinen festen Stamm, der so bleibt? Ich bin ja noch am Suchen und habe kürzlich mal ein paar Aktien rausgesucht. Einige interessante Geldverwalter dabei, quasi Mini-Blackrocks.

        Und dann habe ich mal ans andere Ende meiner Liste geschaut, also eigentlich den schlechtesten Teil bzgl. meiner Auswahl. Da stand dann OPEN. Eine irre Geschichte. Es wird Leute geben, die mit sowas viel Geld verdienen. Ich weiß nur nicht recht wie. Denn z.B. Leerverkauf ist wohl eher der Grund für den Spike. Tiefe Puts verkaufen? Oder besser kaufen? Man kann auch die Finger davon lassen, aber das große Geld wird halt da gemacht, wo das Risiko hoch ist. Oder verloren.

        1. Na da lass uns mal abwarten ^^

          Manche Strategien dauern auch etwas länger, bis die Gewinne kommen…

          Ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht mehr bei FinViz schaue, seit ich mein eigenes Tool habe (TradingOpps.de).

          Ich schaue immer mal wieder, was es so schönes gibt und hole mir Inspiration von anderen.
          Dann folgt der Check bei TradingOpps und eventuell gehe ich da mal ne Position ein.

          Aktuell bin ich aber eher dabei, meine Positionen abzubauen um wieder mehr Cash zu haben.

          Open hatte ich noch nicht am Schirm, aber nehme es mal bei TradingOpps auf.
          Mal gucken, ob das was ist.
          Vom Chart her aber eher nein.

          Ich halte mich wie gesagt lieber an low-beta-stocks.

          Liebe Grüße,
          Manuel

          1. Wer ist eigentlich dein Datenlieferant für TradingOpps? Ich hatte mal relativ viel in Excel gemacht und dafür viele kostenlose Daten über Yahoo reingeladen. Leider heute nicht mehr möglich.

        2. Also, solchen Kurs-Explosionen wie OPEN laufe ich nicht hinterher.
          Ich konzentriere mich auf Aktien, die meiner Ansicht nach langfristig starke Zahlen haben und versuche immer, die aktuellen Sahnestücken zu finden, wenn bisherige Optionen geschlossen sind und neue eröffnet werden sollen.
          Dazu habe ich mir die Mühe gemacht, den kompletten US-Markt von Mid-Cap aufwärts unter die Lupe zu nehmen und daraus 2 Watchlists gebastelt. Eine für Weeklies und eine für Monthlies.
          Beim Finetuning fliegen dann erstmal alle raus, bei denen aktuell schon eine Position offen ist und auch die, wo in den nächsten Wochen Earnings anstehen.
          Was übrig bleibt, schaue ich mir dann mit Hilfe von Barchart (habe ich ein Abo) genauer an – hier dann auch technische Indikatoren.
          Danach bleiben dann meist so ca. 10 Werte stehen. Da werfe ich dann noch einen Blick auf die Branchen-Diversifikation, damit ich kein Klumpenrisiko baue. Zu guter Letzt schaue ich dann in den Optionsketten, wo es sich am ehesten lohnt.
          Klingt erstmal aufwändig. Aber durch die Vorarbeit, die ich gemacht habe und dank einer klaren ToDo-List, die ich mir erstellt habe, dauert es pro Woche weniger als 1 Stunde, um meine Kandidaten zu finden.
          Letztlich muss hier jeder seinen Weg finden. Ich hoffe, ich konnte für den einen oder anderen eine kleine Inspiration liefern.
          Und wie immer: Gebt mir gern Feedback, wenn ihr Schwachstellen in meinen Ansätzen seht. Ich habe auch keine Weisheit gefressen und betreibe den Optionshandel noch kein ganzes Jahr. 😉

          1. Im Prinzip plane ich einen ähnlichen Neustart. Ich hatte eine Finviz-Liste mit MK > 2 Mrd., Kurs unter 15 nach Vola sortiert. Da war OPEN auf der falschen Seite an Posi 100 von 100. Das hatte mich interessiert. Ich habe aber keinen Plan, was ich mit der Aktie machen könnte.

            Auf der anderen Seite standen die bekannten APLE, AGNX und andere wie eine Golub.

            Tief in die technische Analyse gehe ich nicht mehr, mir reicht schon seitwärts oder leicht aufwärts. Divi ist noch hilfreich und es sollte ein funktionierendes Geschäftsmodell vorliegen.

            Leider ist auch der US-Optionsmarkt gar nicht so groß, OI oft enttäuschend. Wenig Angebot, tote Ketten. Schwer da kurze Termine zu kriegen, wo überhaupt was rumkommt. Ich werde dann auf längere ausweichen.

            Der Rest der Welt ist tote Wüste. Nur HongKong scheint zu brummen, das werde ich mir später mal ansehen.

      1. Hey Manuel,

        grob überschlagen sah mein August so aus:
        Buy & Hold Depot +6300
        Futures -3200
        Optionen +3400
        Dividenden +100

        Ich betrachte aber lieber den Monatsdurchschnitt. Der sieht seit Jahresanfang so aus:
        Buy & Hold Depot +1900
        Futures +1500
        Optionen +3800
        Dividenden +350

        Natürlich vor Steuern. Da schlägt das Finanzamt dann nächstes Jahr noch zu. 🫤

        VG
        101-DM 😉

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