Schön, dass du wieder bei mir vorbeischaust und dir die Vermögensaufstellung Februar 2025 ansiehst 😊
Dabei erfährst du, wie sich das Vermögen im Vergleich zum Vormonat verändert hat und ebenfalls, wie es sich zusammensetzt. Zu guter letzt gibt es dann noch eine kleine Rechnung, wie lange ich von dem Vermögen leben könnte.
Weitere Vermögensaufstellungen
Die letzten Vermögensaufstellungen zeige ich dir hier direkt.
Per Klick auf den jeweiligen Monat kommst du direkt zum jeweiligen Beitrag:
Monat | Vermögen | Veränderung zum Vormonat |
---|---|---|
Januar 2025 | 412.000 € | – 10.000 € |
Dezember 2024 | 422.000 € | + 2.000 € |
November 2024 | 420.000 € | + 1.000 € |
Oktober 2024 | 419.000 € | – 1.000 € |
September 2024 | 420.000 € | + 6.000 € |
August 2024 | 414.000€ | + 3.000 € |
Juli 2024 | 411.000 € | + 2.000 € |
Juni 2024 | 409.000 € | + 5.000 € |
Mai 2024 | 404.000 € | + 3.000 € |
April 2024 | 401.000 € | + 16.000 € |
März 2024 | 385.000 € | + 11.000 € |
Februar 2024 | 374.000 € | – 2.000 € |
Januar 2024 | 376.000 € | + 8.000 € |
Solltest du noch Interesse an früheren Vermögensaufstellungen haben kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Vermögensaufstellung“ nachlesen.
Gedanken zum Februar 2025
Im Februar ist das Vermögen wieder gestiegen. 6.000 € sind diesmal dazu gekommen 📈
Im Februar fiel der S&P500 um ca. 0,7 %. Dabei lief es bis zum 19. noch sehr gut nach oben. Aber dann ging es wieder nach unten. Wir sind jetzt also wieder auf dem Stand von Anfang November 2024 angekommen. In den letzten 12 Monaten konnte der Index 15,91 % Plus verbuchen und liegt aktuell ca. 190 Punkte unter dem letzten Allzeithoch.
Mein Gesamtvermögen ist in den vergangenen 12 Monaten um 11,76 % gestiegen.
Aktuell steht das Gesamtvermögen nur unwesentlich unter meinem persönlichem Allzeithoch.
Damit bin ich aktuell wirklich sehr zufrieden. Es gibt mehrere Gründe für die „schlechtere“ Performance im Vergleich zum S&P 500:
- Ca. 25 % sind gar nicht an der Börse angelegt (Edelmetalle, Bar- / Buchgeld, PV-Anlage)
- Seit April 2023 entnehme ich meine monatlichen Lebenshaltungskosten aus dem Vermögen
- Das Portfolio ist defensiver aufgestellt (viele Value-Titel, wenig / keine Tech-Werte)
- Einige Titel im Optionsdepot liegen immer noch unter meinen Einstandskursen
- Viele noch offene Optionspositionen brauchen Zeit, bis sich der Zeitwertanteil Richtung 0 bewegt
- Einige meiner CEFs im Optionsdepot sind in Anleihen investiert, welche durch die Zinserhöhung Kursverluste erlitten haben (bei den kommenden Zinssenkungen kehrt sich das wieder um)
Seit Ende Oktober 2023 kannten die Kurse ja nur noch eine Richtung und zwar nach oben. Dies kommt daher, dass viele Marktteilnehmer glauben, dass das Zinshoch erreicht wurde. Dieser Meinung bin ich auch. Aber dennoch erwarte ich noch eine Rezession mit wieder fallenden Kursen in den nächsten 6 Monaten.
Warum?
Es gibt diverse Indikatoren, die das anzeigen. Unter anderem ist die Kaufkraft der Konsumenten zurück gegangen. Die Zinserhöhungen wirken sich erst zeitverzögert auf die Unternehmensgewinne aus. Usw.
Aber abwarten. Ein sinken der Kurse wäre gut für alle, die noch Vermögen mit Unternehmensanteilen oder ETFs aufbauen wollen 👍
Vermögensaufstellung Februar 2025
Der größte Anteil meines Vermögens befindet sich in meinem Optionsdepot. Hier erziele ich auch den größten Cashflow aus dem Optionshandel. (Bei Interesse übrigens hier nachlesbar: Trades)
Außerdem erhalte ich viele Ausschüttungen aus den dort verwahrten CEFs (Closed End Funds) oder eingebuchten Aktien.
Danach folgen auch schon meine ETF- und Einzelaktiendepots bei der DKB und TradeRepublic. Zusätzlich gibt es auch noch das eBase-Depot, bei dem ich weiterhin 40 € im Monat in einen MSCI World ETF einzahle, um den VWL-Vertrag noch voll zu machen.
Die Edelmetalle machen mittlerweile auch einen relativ großen Anteil aus, nachdem Gold in den letzten Jahren so gestiegen ist. Hier sind aber keine weiteren Käufe geplant. Vielleicht sogar eher Verkäufe. Aber mal schauen.
Dann folgt mein Cash-Puffer, der auch in schlechten Börsenzeiten dafür sorgt, dass ich mein Leben problemlos finanzieren kann. Außerdem nimmt er den Druck beim Optionshandel raus. So muss ich nicht Summe X jeden Monat einnehmen sondern kann mich ganz an die Marktverhältnisse anpassen. Manchmal macht es nämlich einfach keinen Sinn, Optionen zu verkaufen. Diese Freiheit, ohne Druck handeln zu können, ist ganz wichtig fürs Risikomanagement.
Die PV-Anlage macht den kleinsten Teil aus. Durch die kalkulatorische Abschreibung sinkt der Wert auch weiterhin jeden Monat. Hier plane ich keinerlei weitere „Investitionen“ mehr, da die Rendite aus PV-Anlagen für meinen Geschmack viel zu gering sind und die Anlage absolut illiquide. Siehe auch: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World + Großes Update zur PV-Anlage – Jahressteuergesetz 2022 + Update: Mein größter Fehler: PV-Anlage anstatt MSCI-World
Hier nun aber die grafische Aufteilung inklusive der jeweiligen genauen Summen:
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Und hier noch die prozentuale Verteilung:
Was? | Anteil | Kommentar |
---|---|---|
Optionen + Aktien + CEFs (Estably) | 53,31 % | Dieser Anteil soll noch weiter gesteigert werden. Ziel wären 65 %. |
Depots (eBase, DKB, TradeRepublic) | 18,30 % | Hier will ich 15 % erreichen. |
Edelmetalle | 19,66 % | Dieser Anteil soll langfristig auf 10 % sinken. |
Bar- / Buchgeld | 7,10 % | Wird auch langfristig sinken. |
PV-Anlage | 1,63 % | Sinkt durch die Abschreibung automatisch weiter. |
Aufteilung auf Risikoklassen:
Klasse | Anteil | Kommentar |
---|---|---|
A – kein Risiko | 7,10 % | Bar- / Buchgeld |
B – nur Zinsrisiko | 1,63 % | Hier würde ich die PV-Anlage einordnen, da Reparaturen fällig werden könnten –> demnach nicht völlig risikolos. |
C – Zins- oder Kursrisiko | 19,66 % | Edelmetalle |
D – Zins- und Kursrisiko | 18,30 % | Mein DKB- + eBase + TradeRepublic-Depot |
E – Totalverlust möglich | 53,31 % | Mein Optionsdepot |
Wie man sieht, bin ich hier schon sehr sportlich unterwegs. Einen Totalverlust des Optionsdepots kann ich aber ausschließen, einfach aufgrund meiner Handelsweise (die Marginbelastung bleibt in der Regel unter 50 % und zusätzlich gibt es Absicherungsinstrumente, welche bei einem breiten Kursverfall an den Märkten an Wert gewinnen).
Generell fühle ich mich mit dieser Verteilung sehr wohl und werde hier langfristig noch ein wenig mehr ins Risiko gehen.
Das heißt, dass ich verstärkt auf Einzelaktien setze und das Optionsdepot weiter anwachsen lasse.
Die Auswahl der Aktien und die genauen Ein- und Ausstiegszeitpunkte entnehme ich dabei meiner eigenen Trading-App (TradingOpps.de)
Weder die Korrektur 2018, noch der Corona-Crash 2020, noch der letzte Salami-Crash in 2023 haben mir Angst gemacht. Denn durch meine Konzentration der Aufmerksamkeit auf die monatlichen Cashflows interessieren mich die Kurse nicht so sehr. Auch wenn es schön ist, das Gesamtvermögen steigen zu sehen, so ist es dennoch nicht für mein Wohlbefinden notwendig.

Du hast die Vorteile des Lesens erkannt? Dann schau dir doch mal meine Buchempfehlungen an! Vielleicht ist ja etwas passendes für dich dabei…
Vermögensveränderung
Das Gesamtvermögen ist im Februar 2025 um 6.000 € auf zuletzt 418.000 € gestiegen. (Ich runde hier der Einfachheit halber immer auf volle Tausend € ab.)
Dies entspricht einem (Buch-) Gewinn von 1,45 % innerhalb eines Monats.
Hier noch grafisch im Jahresverlauf, inklusive den beiden Vorjahren als Vergleich:
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Wie man gut sehen kann, war das Jahr 2023 ziemlich flat. Das heißt, trotz Einzahlungen ist außer Spesen nichts gewesen (kein Gewinn). Zum Dank durfte man aber trotzdem große Kursschwankungen aushalten 🙈
Aber auch solche Phasen gehören an der Börse mit dazu. So hat es zum Beispiel vom Jahr 2000 ausgehend ca. 10 Jahre gedauert, bis man wieder im Plus war mit dem S&P500 (und das trotz Wiederanlage der Dividenden). Wer in dieser Zeit noch frisches Kapital investieren konnte, war aber wesentlich schneller wieder im Plus. Außerdem konnte man auch im Jahr 2000 und den zuvor nur in Unternehmen investieren, die nicht maßlos überbewertet waren und damit den eigenen Performance-Pfad maßgeblich verbessern. Natürlich entsprechend Research vorausgesetzt…
Wer mehr dazu erfahren will, kann ja mal auf TradingOpps.de vorbeischauen 😉
Und hier ebenfalls grafisch seit Beginn meiner Aufzeichnungen (im Januar 2016):
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Und hier noch die Veränderung in Prozent zum bisherigen ATH (All Time High = Höchststand) des Vermögens:

Wie man gut sehen kann stehen wir aktuell bei -0,95 %, also knapp unterm bisherigen All-Time-High.
Bisher war der größte Verlust auf Monatsbasis bei knapp 15 %. Da zahlt sich doch die breite Diversifizierung auf ETFs, Optionen, Edelmetalle, Bargeld und PV-Anlage aus 😊
Kleines Rechenspiel
Bei den aktuellen durchschnittlichen Ausgaben von ca. 1.750 € / Monat würde das Vermögen noch für ca. 238 Monate reichen, was knapp 20 Jahren entspricht. Das bedeutet, dass alle Ausgaben für die nächsten 20 Jahre gedeckt wären, selbst wenn ich keinen Cent mehr einnehmen würde.
Ein wirklich beruhigendes Gefühl 😊
Wenn man die Inflation usw. mit einrechnet, dann reicht es natürlich nicht mehr so lange. Aber das Vermögen generiert auch Erträge und diese sollten das locker ausgleichen.
Kleiner Exkurs:
Wenn man die 4 % Regel als Referenz nimmt, könnte man auch sagen, dass ich schon 80 % des benötigten Vermögens erreicht habe (20 von 25 benötigten Jahren).
Rechnet man etwas konservativer mit nur 3,5 % Entnahmerate, sind es nur noch 70 % (20 von 28,5 benötigten Jahren).
Es fehlt also nicht mehr wirklich viel zur entspannten komplett passiven finanziellen Freiheit 😊
Selbst wenn es an der Börse weiter abwärts gehen würde, könnte ich alleine mit dem Bar- / Buchgeld ca. 17 Monate – also 1,41 Jahre – alle meine Ausgaben davon decken.
Ich bin einfach so unheimlich dankbar dafür, dass ich vor 9 Jahren von der finanziellen Freiheit gelesen habe und mich auf den Weg gemacht habe, diese zu erreichen 😊.
Die Gründe für meine Entscheidung für die finanzielle Freiheit kannst du übrigens auf der Seite „Warum?“ nachlesen.

- Du willst endlich unabhängiger von deinem Job / deinem Chef werden?
- Du willst deine Finanzen selbst in die Hand nehmen und nicht mehr auf dubiose Bankberater vertrauen?
- Du willst Geld nur noch für Dinge ausgeben, die dir wirklich wichtig sind?
- Du hast vor, in der Rente nicht in Armut zu leben?
- Du willst vielleicht sogar schon jetzt in Teilzeit arbeiten oder in Frührente gehen?
Wie läuft es bei dir?
Wie hoch ist dein aktuelles Vermögen?
Konntest du es steigern? Und wenn ja, um wie viel?
Lass es die Community gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉
Ich würde mich sehr darüber freuen!
Hallo Manuel,
vielen Dank für den interessanten Beitrag. Welche Indikatoren schaust Du dir so an?
Viele Grüße
FinancesTerrible
Hey FinanacesTerrible,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Wie im Beitrag schon geschrieben, schaue ich mir die Kaufkraft der Konsumenten an.
Außerdem die Gewinne der Unternehmen, die auch durch die zu zahlenden Zinsen beeinflusst werden.
Das führt unterm Strich zu sinkenden (oder weniger stark steigenden) Unternehmensgewinnen.
Das führt dann zu sinkenden Multiples und damit zu sinkenden Kursen.
Liebe Grüße aus Koh Samui,
Manuel
Ich kenne das Argument „keinen Cashflow“, gefühlt jeder der erzählt er investiere in Dividendenpapier bringt dies bei z.B. Gold vor. Interessanterweise hat dies noch keiner im Kontext „Berkshire Hathaway“ erzählt.
Für mich ist allein die Performance interessant. Denn ob ich 8% Kurserfolg habe, oder 4% Kurserfolg +4% Dividendenausschüttung, ist rechnerisch egal (jetzt mal ohne die Quellensteuer).
Und es ist mMn kein hoffen auf Kurssteierung, vielmehr ein Play auf Geldmenge, Zins und Konjunktursituation.
Im übirgen gilt dies für Bitcoin z.T. auch.
Mach Dir mal die Mühe und legen die US M2 Geldmenge über den Bitcoin Chart.
(ich hätte den Screenshot gerne angehängt)
=> Now you know it !
VG aus München
Luke
Hey Luke,
Ich würde Berkshire jetzt aber auch nicht als Dividendenpapier sehen, da es doch keine Dividende zahlt…
Das kommt auch von so vielen immer, die nur die Gesamtperformance betrachten. Mathematisch ist das ja auch alles korrekt.
Aber der Mensch handelt halt dann doch emotional.
Außerdem hat sich statistisch erwiesen, dass in Börsencrashs die Kurse um die 50 % einbrechen, die Dividenden aber nur um die 30 %.
Ich nehme mal stark an, du bist noch in der Kapitalaufbauphase und lebst nicht von deinem Vermögen?
Sobald man nämlich vom Vermögen lebt, ändern sich etwas die Prioritäten…
Ich gebe dir ja Recht, dass die Geldmenge stetig (und auch immer schneller) steigt.
Edelmetalle und auch alles andere, was in der Menge begrenzt ist, steigt damit langfristig mit.
Aber eben nicht konstant. Schau dir mal hier den Goldkurs an: https://curvo.eu/backtest/de/markt-index/gold-bullion?currency=usd
Da sind auch einige Jahre mit zweistelligen prozentualen Verlusten dabei, und das, obwohl die Geldmenge gestiegen ist.
Für mich ist Gold viel zu gut gelaufen in den letzten Jahren.
Außerdem beteilige ich mich gerne bei Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften und mich daran teilhaben lassen.
Das ist nämlich DER Mehrwert bei Börseninvestments, den alles andere nicht bieten kann.
Gold und Bitcoin sind für mich nur Bargeld, das besser gegen die Inflation geschützt ist, als Fiat-Money.
Aber Bargeld ist halt nur ein Wertspeicher und kein Produzent von Werten.
Hoffe, damit meine Gedanken ausreichend klar ausgedrückt zu haben.
Liebe Grüße aus Koh Samui,
Manuel
Hallo Manuel,
willst Du den Bereich Edelmetalle verkaufen oder nur prozentual reduzieren, sprich der Rest steigt einfach?
Wenn Du dir z.B. die Performance von Gold seit 2000 ansiehst, waren es ca. 7%-8% p.a., und wenn Du
dies z.B. mit Euwax Gold 2 ETF machst, sogar ab einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Ich bin der Meinung,
das man dies nicht außer acht lassen sollte!
Und die Wette auf steigende Staatsschulden ist halt ein no-brainer !
Schönen Sonntag
Luke
Hey Luke,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Das muss ich mir noch überlegen ^^
Gold ist sehr gut gelaufen, meiner Meinung nach ein bisschen zu gut…
Das Problem bei Gold ist halt, dass es keinen Cashflow bringt. Es ist einfach ein Hoffen auf Preissteigerung.
Steigt der nicht mehr, ist es totes Kapital.
Liebe Grüße aus Koh Samui,
Manuel