Kündigung meines Jobs und Beginn der Auszeit

Kündigung meines Jobs und Beginn der Auszeit

In diesem Artikel erfährst du, warum ich meinen Job gekündigt habe und was wir in unserer Auszeit vorhaben. Viel Spaß beim Lesen!

Unser eigentlicher Plan

Planung

Eigentlich sah unser großer Zukunftsplan ja vor, dass wir beide noch 1 – 2 Jahre in unseren gewohnten Jobs weiterarbeiten. Nicole wollte weiterhin ihre 80 – 90 % der Vollzeitstunden arbeiten, da sie sich vom Arbeitgeber zusätzliche Urlaubstage gegen weniger Gehalt kaufen konnte. Ein fairer Deal in meinen Augen.

Bei mir sah es etwas anders aus, da man bei meinem Arbeitgeber aktuell keinen zusätzlichen Urlaub gegen vermindertes Gehalt kaufen kann. Der Plan war daher, ab Mitte 2023 meine Wochenstunden von 30 auf 25 zu reduzieren, aber weiterhin 30 Stunden in der Woche zu arbeiten. Damit hätte ich jede Woche 5 Gleitzeitstunden gesammelt, die ich dann wie Urlaub zusätzlich abfeiern hätte können. Das hätte ca. 8 Wochen zusätzlichen Urlaub im Jahr ergeben. Insgesamt also dann 14 Wochen. Damit hätten sich auch mal längere Reisen (> 3 – 4 Wochen) realisieren lassen. Und dies sogar 2 – 3 Mal im Jahr.

Diesen Zustand hätten wir dann wie gesagt noch 1 – 2 Jahre so leben wollen. Anschließend wäre dann die Kündigung gefolgt mit dem nachfolgenden Aufbruch in die Weltreise. Diese hätte dann 2 – 3 Jahre dauern sollen. Danach hätten wir mit der Familienplanung begonnen (die Uhr tickt…) und auch unsere Eltern wären dann in einem Alter, in dem sie einfach mehr Unterstützung benötigen und daher lange und entfernte Reisen nicht mehr so einfach möglich sind.

Dann kam das Schicksal ins Spiel

Schicksal
Wie so oft im Leben – der Mensch plant, das Schicksal lacht.

Bei Nicole lief die Zusammenarbeit mit ihrem neuen Chef (sie hatte die Arbeitsstelle wegen unserem Zusammenzug gewechselt) zunehmend schlechter. Jeder weitere Tag in der Arbeit fiel ihr sichtlich schwerer. Außerdem nahm die Identifikation mit ihrem Arbeitgeber immer weiter ab, da sie durch mich immer tieferen Einblick in das Thema Finanzen – und wie Anlage wirklich laufen sollte – bekam.

Ende vom Lied war, dass sie zum 31.03.2023 gekündigt hat.

Jetzt standen wir vor der Frage, ob wir unseren Plan beibehalten oder ihn vorziehen sollten. Falls sich Nicole also einen neuen Job suchen würde, könnten wir frühestens in 1 – 2 Jahren wieder den Schritt zur Weltreise wagen. Schließlich gibt es dann in der Regel erstmal 6 Monate Probezeit und dann will man ja auch nicht gleich wieder kündigen. Und wer weiß schon im Voraus, ob ein Sabbatical bei einem anderen Arbeitgeber überhaupt möglich wäre.

In der Zwischenzeit hatte ich auch meinen Optionshandel stark verbessert und Kapital ins Optionsdepot umgeschichtet, was sich in hohen Cashflows dieses Jahr zeigte. Außerdem war der Blog sehr gut angelaufen und die Leserzahlen konnten sich auch sehen lassen. Beides zusammen genommen haben in mir den Wunsch reifen lassen, unseren Plan vorzuziehen.

Die Abwägung

Abwägung Zeit Geld

Jetzt galt es also, einen Entschluss zu fassen. Bei Nicole war die Sache klar. Sie hatte gekündigt und lies mir die Entscheidung, ob ich das auch jetzt schon tun wollte oder lieber noch 1 – 2 Jahre zu warten. Beide Entscheidungen würde sie mittragen.

Daher mussten die Argumente für und wider gut abgewogen werden. Welche Argumente gibt es also?

ArgumentPro AuszeitContra Auszeit
gutes Gehalt und Sicherheit des Jobs🚫
Spaß an der Arbeit🚫
Wunsch nach neuem Betätigungsfeld🚫
Wunsch nach Selbstständigkeit🚫
Leben in Deutschlands Klima (grau, trist, kalt)🚫
Leben in Deutschlands Mentalität (starr, bürokratisch)🚫
Begrenzte Lebenszeit (Vitalität, Krankheit, Tod)🚫
Nähe zur Familie und Freunden🚫
Zunahme der Komplexität bei Start weiter in Zukunft🚫
Sprung ins Ungewisse und Angst davor🚫
Auswertung7 Punkte3 Punkte

Ihr habt jetzt schon die Argumente und die jeweiligen Entscheidungen gesehen.

Details zu den einzelnen Punkten

Nachfolgend gehe ich noch näher auf die einzelnen Punkte ein:

  • Mit der Auszeit würde ich meinen unbefristeten, gut bezahlten Job aufgeben und damit auch eine große Portion Sicherheit. Klares Argument gegen die Auszeit.
  • Da ich in den letzten 3 Jahren fast kontinuierlich nur an einem einzigen Projekt mit viel zu wenig Kapazität (ich nur 30 Wochenstunden, kein Sparringspartner) gearbeitet habe, ist der Spaßfaktor an der Arbeit langsam aber beständig gesunken. Daher hier Punkt für die Auszeit.
  • Mittlerweile arbeite ich schon seit 8 Jahren im Projektgeschäft Anlagenbau. Es wird daher einfach Zeit für einen Wechsel des Betätigungsfelds. Neben der Elektrotechnik habe ich mich schon immer für Wirtschaft und das Investieren begeistern können. Hier soll mein neuer Schwerpunkt liegen. Punkt für die Auszeit.
  • Mit 18 Jahren habe ich schon mein erstes eigenes Geld verdient. Danach ging es während dem Studium auf Sparflamme weiter und ab dem Vollzeitjob hat dies schleichend aufgehört. Mir hat die Selbstständigkeit schon immer gut gefallen (für mich selbst zu arbeiten, ohne Chef und schwergängige Strukturen). Das will ich wieder haben. Punkt für die Auszeit.
  • Wenn man das Klima Deutschlands mit Südostasien vergleicht, weiß ich sofort, wo ich im Winter lieber sein würde… Punkt für die Auszeit.
  • Die deutsche Mentalität – tja, ein Kapitel für sich. Mir gefällt jedenfalls nicht die verschlossene, miesepetrische bürokratische, staatsgläubige Art, die man landauf landab hier erleben darf. Außerdem der Anspruch auf einen Vollkasko-Staat, der sich bitte um alles kümmern soll. Eigenverantwortung wird immer kleiner geschrieben. Noch ein Punkt für die Auszeit.
  • Schon vor meinem Start ins Berufsleben musste ich erfahren, wie schnell ein Leben komplett auf den Kopf gestellt werden und auch enden kann. Mein damaliger bester Freund hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Die Erinnerung daran führt mir immer wieder vor Augen, dass meine Zeit hier auf der Welt begrenzt ist und keiner weiß, wie lange man insgesamt bei noch guter Gesundheit bleiben darf. Fakt is jedenfalls, dass die Vitalität mit jedem weiteren Lebensjahr schwindet. Punkt für die Auszeit.
  • Eine Auszeit in fremden Ländern und Kontinenten bedeutet gleichzeitig auch, viele tausend Kilometer von der Familie und seinen Freunden entfernt zu sein. Gerne würde ich sie einfach mit einpacken und mitnehmen. Da das aber leider nicht möglich ist, haben wir hier wieder einen Punkt, der gegen die Auszeit spricht.
  • Je weiter wir den Start in die Auszeit in die Zukunft schieben, desto komplexer wird das Ganze. Wir müssen uns um unsere Eltern mehr kümmern, da sie im Alter auf mehr Hilfe angewiesen sein werden. Außerdem schließt sich das Zeitfenster für unsere Familienplanung immer mehr. Von daher klarer Punkt für die Auszeit so früh als möglich.
  • Zu guter letzt gibt es noch den Punkt der Angst. Schließlich ist der geplante Schritt ein großer Sprung ins Ungewisse, welcher mit vielen Unwägbarkeiten verbunden ist, welche wir aktuell noch nicht mal kennen. Aber wie heißt es so schön? Man wächst außerhalb der Komfortzone! Dennoch: Ein Punkt gegen die Auszeit.

Fazit

Wie ihr sehen könnt, haben wir uns viele Gedanken zum Thema gemacht und auch lange hin und her überlegt. 7 Punkte für die Auszeit, 3 dagegen. Das könnte man als klaren Sieg betiteln. Am Ende bleibt es trotz dieser logischen Abwägung von vielen Argumenten aber doch bei einer emotionalen Bauchentscheidung.

Der Entschluss für unsere Auszeit

Zukunft

Und der Bauch schreit förmlich: TU ES! Gut, dass da auch der Kopf durch die obige Tabelle einigermaßen beruhigt ist. Also:

Entschluss gefasst: Wir gönnen uns die unbefristete Auszeit ab April 2023!

Kaum war die Entscheidung getroffen, habe ich in meinem Arbeitsvertrag nachgelesen, welche Kündigungsfrist ich habe – es sind 6 Wochen. Würde bedeuten, dass ich bis spätestens Mitte Februar die Kündigung eingereicht haben muss.

Um aber fair gegenüber meinem Arbeitgeber zu sein, teile ich meine Absicht schon Anfang Dezember mit. So bleibt hoffentlich genügend Zeit, um meinen Nachfolger zu bestimmen und auch einzulernen. Könnte schwierig werden, da aufgrund von Kapazitätsgründen schon das letzte Jahr über keine Unterstützung von Kollegen aus meiner Abteilung bei meinem Projekt möglich war.

Dies wird mir dann auch mehrmals von meinen Chefs signalisiert mit der Bitte, erst im September diesen Schritt zu gehen. Auch wenn es schwer fällt, hier muss ich auf mich schauen und nicht auf meinen Arbeitgeber. Entweder wir gehen im April oder erst wieder 1 – 2 Jahre später. Diese Chance dürfen wir nicht verpassen!

Die endgültige schriftliche Kündigung habe ich dann im Januar abgegeben. Ist schon ein komisches Gefühl, das könnt ihr mir glauben. Bisher war ich noch nie in meinem Leben arbeitslos, immer folgte Schritt auf Schritt ohne Unterbrechung (Gymnasium, Abitur, Praktikum, Studium, Vollzeitstelle). Aber irgendwie ist es auch befreiend, ein neues Kapitel aufzuschlagen 😊

Die Hintertür

Tür Mauer

Schon kurz nachdem die Ernsthaftigkeit meines Abschieds erkannt wurde, kamen meine Chefs auf mich zu und fragten mich, ob ich als Freelancer vielleicht weiterhin dem Unternehmen stundenweise mit meinem Wissen zur Verfügung stehen könnte. Mit dem Thema hatte ich mich zwar früher mal beschäftigt, da ich aus bekannten Gründen nicht mehr in die staatliche Rentenversicherung einzahlen wollte. Ich hatte es aber nicht mehr weiter verfolgt, da man bei nur einem Auftraggeber als scheinselbstständig gilt und damit doch wieder wie ein Angestellter Sozialbeiträge zahlen muss. Jetzt wäre aber die Arbeit für meinen bisherigen Arbeitgeber nur ein Teil meiner geplanten Selbstständigkeit. Demnach also wieder interessant für mich.

Um als Freelancer zu arbeiten, stellt man seinem Auftraggeber einfach die gearbeiteten Stunden in Rechnung. Dafür muss man sich aber einen Stundenlohn selbst errechnen. Das ist gar nicht mal so einfach, da jetzt alle Steuern und Sozialabgaben selbst getragen werden müssen. Außerdem muss man die Arbeitsausstattung (Laptop, Handy, etc.) selbst finanzieren. Dazu kommen dann noch „unproduktive“ Zeiten für Buchhaltung. Urlaub, Feiertage und Krankheitszeiten sollten auch eingeplant werden.

Also fix ins Thema eingearbeitet und eine Excel-Tabelle erstellt, die mir meinen Stundenlohn sauber ausrechnet und mit meinem bisherigen Netto-Stundenlohn vergleicht. (BTW: habt ihr Interesse an so einem Freelancer-Stundenlohn-Rechner hier auf dem Blog?)

Demnächst werde ich den so errechneten Stundenlohn meinen Chefs präsentieren und die Details abklären. Maximal würde ich 20 Wochenstunden Remote arbeiten wollen. Mal sehen, was sich daraus ergibt.

Der neue Plan – unsere Auszeit

Arbeitsumfeld
Unser neues Arbeitsumfeld

Wie sieht nun also unser neuer Plan aus?

Unser Flug nach Kuala Lumpur, Malaysia startet am 01.05.23 und der Rückflug ist für den 10.08.23 gebucht. Wir werden also ziemlich genau 100 Tage unterwegs sein. Die ersten 8 Nächte haben wir eine Unterkunft in der Nähe der Petronas-Towers gebucht. Danach geht es für 28 Nächte nach Thailand, Krabi auf die Insel Ko Lanta. Von dort werden wir nach Vietnam fliegen in das schöne Städtchen Hoi An und dort ebenfalls 28 Nächte bleiben. Anschließend geht es wieder zurück nach Thailand, diesmal aber nach Koh Samui. Auch hier haben wir wieder 28 Nächte gebucht. Zum Schluss geht es wieder zurück nach Kuala Lumpur, diesmal in einer anderen Unterkunft, aber wieder für 8 Nächte.

Reiseroute vor Ort

Was werden wir in diesen 100 Tagen alles machen?

Geplant ist, die Strände und das milde Klima ausgiebig zu nutzen. Außerdem wollen wir uns einige Sehenswürdigkeiten ansehen und uns generell der Erfahrung hingeben (dadurch auch die langen Aufenthalte von jeweils 28 Nächten pro Unterkunft) – man könnte es auch als Slow-Travelling bezeichnen.

Nebenbei werden wir beide an unseren Blogs arbeiten und viele Artikel für euch produzieren. Auch Social Media (Instagram) soll nicht zu kurz kommen. Nicole wird als virtuelle Assistentin arbeiten. Und ich werde je nachdem, ob das mit dem Freelancer-Vertrag klappt oder nicht, auch ein paar Stunden für meinen alten Arbeitgeber arbeiten. Nebenbei werde ich weiterhin meine Optionen managen und in meine ETFs investieren.

Vielleicht ergeben sich auch noch ein paar Coachings in dieser Zeit? Wer weiß…


Coaching Titelbild

Du liest gerne meine Blogartikel? Kommst mit meiner ehrlichen und direkten Art gut klar? Willst dir vielleicht sogar ein ähnliches Leben wie ich aufbauen? 

Bisher hast du dich aber nicht getraut anzufangen? Oder du bist schon fortgeschritten, brauchst aber dennoch etwas Hilfe?

Dann kann ich dir helfen!


Was denkst du darüber?

Hast du schon unsere Reiseziele besucht und hast Tipps für uns?

Findest du unseren Schritt noch zu früh?

Oder kannst du die Entscheidung nachvollziehen, ja sogar vielleicht nachfühlen?

Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

24 thoughts on “Kündigung meines Jobs und Beginn der Auszeit

  1. Mutiger Schritt – Glückwunsch dazu!
    Gleichzeitig die Chance zu haben etwas für den ehemaligen AG zu tun ist natürlich genial. Zumindest wenns der Job und das Unternehmen hergibt. Kann leider nicht jeder.

    Was mich tatsächlich mal noch interessieren würde, wären ein paar Details zu der Tätigkeit als virtuelle Assistenz. Vielleicht magst du da mal was dazu machen?

    Ansonsten wünsche ich dir schon mal viel Spaß!

    Viele Grüße!

    1. Hallo Thraciel,

      Danke für deinen Kommentar und die Glückwünsche!

      Ja, erstmal abwarten, ob der alte AG mich auch wirklich Remote beschäftigt dann. Das wird sich erst noch zeigen.
      Stimmt, kann leider nicht jeder, bin da auch sehr dankbar für die grundsätzliche Möglichkeit.

      Zum Thema VA wird Nicole auf ihrem Blog mal einen Beitrag machen. Wann genau kann ich dir noch nicht sagen.

      Danke, wir werden die Auszeit auf jeden Fall genießen 🙂

      Grüße,
      Manuel

  2. Respekt vor deinem Schritt und sehr spannend, bin auf weitere updates gespannt 🙂
    Ich traue mich das mit Familie (Kind und vielen Ausreden) einfach nicht

    Dir viel Erfolg
    Grüße
    Thomas

      1. Hallo Manuel

        nein würde noch nicht reichen und da unser Sohn noch auf der Schule ist und auch nicht „günstiger“ wird die nächsten Jahre ist mir die Sicherheit ein Bedürfnis das Priorität geniest.

        Aber ich arbeite daran 🙂
        grüße
        Thomas

      1. Mit am spannensten finde ich immer, wie es finanziell weiter geht. Ich habe schon von vielen Beispielen gehört, dass diese dann mit Selbstständigkeit und Freelancertum am Ende sogar mehr verdienen langfristig. Auch wie das ganze ggf. Remote funktioniert.

  3. Hi Manuel,

    toller Schritt, alles richtig gemacht.Wenn nicht jetzt – später wird’s nur komplizierter.

    Vor allem aber – kaum schließt man eine Tür öffnet sich überraschend eine Neue (Freelancer).
    Wer hätte das gedacht?

    Liebe Grüße

    1. Hallo Andre,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ja, erstmal schauen, ob das mit dem Freelancen dann auch wirklich klappt. Bisher gibts da noch nichts wirklich spruchreifes.
      Aber stimmt, ich hätte selbst nicht mehr daran gedacht.
      Ist wahrscheinlich oft so im Leben, dass sich dann andere Türen öffnen.

      Grüße,
      Manuel

  4. Hey Manuel,
    Coool ich freue mich für euch. Ich stand vor kurzem auch vor solch eine ähnliche Entscheidung. Der unterschied ist das ich ein Angebot zur Selbständigkeit erhalten habe (Leerguthandel). Ich habe mich entschieden bei meinem jetzigen Arbeitgeber (IT Branche) das Arbeitspensum von 90 auf 60% zu reduzieren (3 Tage die Woche) und zusätzlich 1 Monat Urlaub am Stück durch Vietnam zu nehmen. Irgendwie habe ich noch gehoft das mein Arbeitgeber mein Vorschlag ablehnt ich somit den Mut gehabt hätte 3 Monate auf Reise zu gehen wie urspürnglich mit meiner Freundin geplant. Ehrlich gesagt weiss ich auch nicht ob ich während 3 Monate ohne „Job“ vorstellen kann. Natürlich konnte ich auch eine Stelle als VIrtual Assistent oder die Zeit um mich weiterzubilden nutzen oder ein wenig mit Optionstrading auseinander zu setzten. (übrigens vielen Dank hierführ für deine Beiträge) aber da ich im Moment das Angebot zu selbständigkeit habe sieht es nun wieder anders aus.
    Nach der Reise gehe ich mit 40% oder mehr meiner Selbständigkeit nach. Ich freue mich hier extrem auf eine neue Herausforderung da der Job an sich auch nicht mehr spannend ist. Das Ziel ist es bis Ende 2023 zu 100% meiner Selbständigkeit nachzugehen.

    Bin gespannt auf die vielen Blogbeiträge! Weiter so 🙂

    1. Hallo Cruzandmore,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Das hört sich doch sehr gut an bei dir, auch, dass du vorher schon auf 90 % reduziert hattest 👍

      Wünsche dir viel Erfolg für deine Selbstständigkeit!

      Warst du schon in Vietnam oder steht die Reise noch bevor?
      Wo solls hingehen und wann?
      Eventuell kann man sich ja sogar treffen?

      Grüße,
      Manuel

  5. Schöne Sache – Glückwunsch 🙂

    Ich verstehe nur nicht ganz…Du schreibst oben vom ursprünglichen Plan 2-3 Jahre Weltreise und jetzt von Hin-Rückflug mit etwa 100 Tagen Reise. Gehts danach weiter, oder habt Ihr das Projekt mit dem Vorziehen auch verkürzt?

    Wir hatten vor einigen Jahren eine Auszeit von 6 Monaten – und das einzige was wir hinterher bereut haben, war, dass wir nicht gleich ein Jahr draus gemacht haben… 😉

    Viel Spaß und alles Gute in 2023!

    1. Hey Thorsten,

      Danke für deinen Kommentar und die Glückwünsche 🙂

      Wir haben erstmal aufgrund der Visa-Situation und den mancherorts noch geltenden Einreisebeschränkungen unsere erste Reise auf diese 100 Tage festgelegt. Danach planen wir im August wieder in Niederbayern zu sein – hier ist dann schließlich das Gäubodenvolksfest, das ich so sehr liebe.

      Anschließend wollen wir dann wieder für 3 Monate weg, damit wir Weihnachten wieder zu Hause sind und unsere Eltern besuchen können.

      Generell ist der Plan schon, jetzt für die nächsten Jahre zu Reisen und uns die Welt anzusehen. Aber halt immer wieder unterbrochen von Heimaturlaub ^^

      Da aber alles neu für uns ist, probieren wir es erstmal aus.

      Grüße,
      Manuel

  6. Hi Manuel, Glückwunsch 👍 ich finde euren Schritt gut. Vor allem kann man ja auch durch die digitalisierung fast überall arbeiten. Zumindest ist diese Möglichkeit viel mehr gegeben als vor einigen Jahren. Ich habe meinen Job zum 31.12.2022 gekündigt und gehe meinem Hobby börse weiter nach. Irgendwie ist das ein komisches Gefühl, keine direkte Arbeit zu haben. Man fühlt sich irgendwie so, als wenn man wieder arbeiten müsste. Ich denke man muss sich daran erstmal gewöhnen. Gerade weil man auch nicht weiß, ob das dann auch alles so funktioniert, wie man sich das vorgestellt hat. Dieses Jahr wird eine Art Generalprobe. Man muss sehen, dass es auch so funktioniert, dann „glaubt“ man noch mehr daran. Wir wollen auch reisen, aber nicht unbedingt Asien. Das flasht uns irgendwie nicht, aber so unterschiedlich ist das und das ist auch gut so. Bin gespannt wie es bei euch weiter geht und verfolge es. Wünsche euch maximale Lebensqualität! Liebe Grüße Thorsten

    1. Hey Thorsten,

      Dankeschön 🙂 Ja, das ist der Plan, etwas Remote zu arbeiten und eben parallel die Selbstständigkeit aufzubauen.

      Glückwunsch auch in deine Richtung, genieße deine neu gewonnene Freizeit!

      Ja, auch bei uns wird sich zeigen, wie wir mit der neuen Situation zurechtkommen werden. Ich freue mich jedenfalls schon darauf 🙂

      Euch auch ein maximal glückliches Leben!

      Grüße,
      Manuel

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