Aufteilung DKB-Depot – Dezember 2022

Aufteilung DKB-Depot Dezember 2022

Schön, dass du wieder auf dem Blog vorbeischaust und dir die Aufteilung DKB-Depot Dezember 2022 anschaust 😊

Weitere Aufteilungen DKB-Depot

Solltest du noch Interesse an früheren Aufteilungen des DKB-Depots haben kannst du alle zugehörigen Artikel in der Kategorie „Vermögensaufstellung“ nachlesen.

Vorwort

Hier werde ich euch regelmäßig die Aufteilung meines DKB-Depots zeigen. Außerdem werde ich die prognostizierten Brutto-Ausschüttungen des Depots verteilt auf die einzelnen Monate darstellen.

Aufteilung DKB-Depot Dezember 2022

Insgesamt ist das Depot aktuell ca. 86.076 € wert. Darin enthalten sind ca. 5.600 € Kursgewinne. Dies entspricht 6,51 %.

Insgesamt habe ich aktuell 17 verschiedene ETFs im Depot. Es gibt hier mit Sicherheit diverse Überschneidungen (sprich, einzelne Unternehmen sind in mehreren ETFs enthalten), aber das macht mir nichts aus. Ziel dieser vielen ETFs ist es, dass jeden Monat eine schöne Dividendenausschüttung auf meinem Girokonto eingeht. Das motiviert mich einfach, auch wenn ich dadurch vielleicht nicht die absolut höchste mögliche Rendite erreiche. Viel wichtiger ist aber, dass ich auch in Bärenmärkten (so wie aktuell) die Nerven behalte und nicht auf den „Verkaufen-Knopf“ drücke.

Erst vor Kurzem habe ich einen Teil meiner ehemaligen Genussrechte in mein DKB-Depot investiert (ca. 10.000 € und diesen Monat nochmal 5.853 €). Damit komme ich meiner Soll-Allokation immer näher. Die nächsten Monate wird es noch ein paar größere Sparplanausführungen geben, aber dann wurde genug umgeschichtet. Den Rest werde ich als Puffer für unsere geplante Reise verwenden.

Hier nun die grafische Aufteilung:

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Und hier noch die Top 3:

Was?AnteilSoll-Anteil
Vanguard FTSE All World High Dividend Yield (A1T8FV)14,53 %9,00 %
iShares Stoxx Global Select Dividend 100 (A0F5UH)14,54 %9,00 %
SPDR S&P Global Dividend Aristocrats (A1T8GD)10,08 %9,00 %

Prognostizierte Ausschüttungen

Die aktuellen prognostizierten (Brutto-) Ausschüttungen pro Monat betragen im Mittel 326,06 €. Minimal gibt es dabei 206,82 € und das Maximum liegt bei 561,71 € im September.

Nachfolgend siehst du die Aufteilung noch grafisch:

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Kleines Rechenspiel

Aktuell bringt das Depot 326,06 € Brutto pro Monat an Ausschüttungen. Da ich meinen vollen Freibetrag von 801 € bei der DKB hinterlegt habe, bleiben monatlich 278,18 € Netto übrig (inkl. Teilfreistellung von 30 %).

Dies entspricht schon 16,86 % meiner monatlichen durchschnittlichen Ausgaben von 1.650 €.

Und dies völlig passiv! 🥳

Übrigens:

Falls du nun auch ein Konto und / oder Depot bei der DKB eröffnen willst, kannst du das hier tun (*):

Kostenloses Girokonto

kostenloses Depot mit günstigen Sparplänen

Wie läuft es bei dir?

Kennst du die ETFs? Bist du darin auch investiert?

Erhältst du auch Ausschüttungen?

Lass es mich gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉

Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

13 thoughts on “Aufteilung DKB-Depot – Dezember 2022

  1. Na ja, in den USA hatten 2017 immerhin 49%, also fast die Hälfte aller Bürger zwischen 55 und 66, gar keine privaten Rücklagen für die Altersvorsorge. Man muss einfach anerkennen, dass die Sache mit der Eigenverantwortung bei der Altersvorsorge gut gedacht ist, aber nicht funktioniert. Da steht sie auf einer Ebene mit dem Kommunismus. Es gibt Ideologien, die gut klingen, in der Praxis aber einfach nicht funktionieren.

    Wenn (Schein-)Selbständige und Niedriglöhner z.B. komplett freiwillig gestellt sind und ihnen das Geld so schon nicht zum Leben langt, dann werden sie auch keine Rentenbeiträge zahlen. Natürlich kann man da mit Bildung argumentieren, die erreicht aber nur wenige. Ich bin nicht für Vollkasko, aber gewisse Absicherungen müssen in der sozialen Marktwirtschaft einfach sein. Die Sorgfaltspflicht hat der Staat gegenüber seinen Bürgern.

    Der letzte Absatz heißt aber natürlich nicht, dass ich das aktuelle System gutheiße. Da sehe ich natürlich viel Verbesserungsbedarf.

    1. Ja, aber warum haben sie denn keine Rücklagen fürs Alter?
      Die meisten denken sich halt, sie leben jetzt, warum fürs Alter vorsorgen?
      Und später wirds der Staat dann schon richten für sie.

      Meine Meinung ist, dass sie dann bitteschön auch mit den Konsequenzen zu leben haben.
      Kann ja echt nicht sein, dass der, der privat vorsorgt und damit vor der Rente weniger konsumieren kann, anschließend die anderen querfinanzieren soll. Also quasi vor der Rente schlechteres Leben und in der Rente dann wieder, weil man die anderen mitziehen muss?

      „Die Sorgfaltspflicht hat der Staat gegenüber seinen Bürgern“ – wie wärs denn, wenn jeder erstmal für sich selbst sorgt? Quasi sein Leben in die eigene Hand nimmt und Verantwortung übernimmt?

      Ich finde, dass genau dieses Denken für sehr viele Probleme unserer Zeit verantwortlich ist.
      Jeder will die Verantwortung und die Konsequenzen für seine Entscheidungen auf jemand anders weiterschieben, nur ja nicht selber dafür haften.

      Da werden dann Entscheidungen in der Politik getroffen, die einfach nur absolut dumm sind, aber die Scheiße dürften dann ja andere ausbaden, weil die Entscheider nicht haftbar gemacht werden können, beziehungsweise nur darauf bedacht sind, in den nächsten 4 Jahren wieder gewählt zu werden.

      Genauso im privaten Bereich: Dann kann man halt nicht x mal im Jahr in den Urlaub fahren, zusätzlich 1 – 2 neue geleaste Luxus-Autos vor der Garage des komplett überdimensionierten Einfamilienhauses in der Pampa auf Pump stehen haben und on Top dann noch 3 mal die Woche teuer im Restaurant essen gehen. Da ist das schon klar, dass es mit der privaten Vorsorge fürs Alter eher schlecht aussieht.

      Aber ich muss schon sagen, dass ich es nicht gerecht finde, wenn ich z.B. auf das alles verzichte, später dann aber genau solche Leute alimentieren soll.
      Vielleicht ist das auch bei vielen Leuten, die Deutschland verlassen und auswandern, der Grund für ihr Tun?

      Sorry, wenn mein Kommentar jetzt etwas scharf war, aber das liegt mir schon lange auf der Leber und macht mich sehr oft wütend.

      Grüße,
      Manuel

      1. Kein Problem. Manchmal muss der Ärger wohl halt raus. 😉

        Ich sehe es aber durchaus etwas anders. Die Gründe, warum manche vorsorgen können und andere nicht können vielfältig sein. Es kann sein, dass man zu viele Ausgaben hat bzw. andere Ausgaben priorisiert oder es eben einfach nicht kann, weil der Job in dem man arbeitet, unterbezahlt ist. Scheidungen / Pleiten etc. können die Situation auch erschweren. In den USA ist die Verschuldung durch Studiengebühren oft ein Riesenproblem.

        Ich finde zwar, dass die soziale Marktwirtschaft eine tolle Sache ist, aber natürlich bin ich auch der Meinung, dass es Grenzen geben muss. Entsprechend sollte es ja gerade nicht optional sein, dass man vorsorgt. In dem Augenblick, indem es optional ist, werden es viele nicht tun, warum auch immer. Siehe USA, aber siehe auch Selbständige in Deutschland. Keine Gesellschaft ist so assozial, jene, die nicht verstanden haben, dass man vorzusorgen muss oder die es schlichtweg nicht konnten, im Alter komplett sich selbst zu überlassen. Hier greift bei uns spätestens die Sozialhilfe und das ist auch gut so.

        Genau aus diesem Grund halte ich es für unabdingbar, dass die Altersvorsorge ja gerade nicht optional ist. Sie muss für alle gelten, ob nun Angestellte oder Selbständige. Es darf ja gerade nicht sein, dass man ein Leben langt arbeitet, aber eben keine Vorsorge betreibt. Die Option darf nicht bestehen. Innerhalb dieser Altersvorsorge sollte es dann aber mehr Flexibilität geben und eben auch die Möglichkeit, zusätzlich mit sinnvollen Mitteln vorsorgen zu können.

        Die Altersvorsorge als Ganzes gerade nicht optional zu machen hat auch einen wesentlichen weiteren Aspekt: das macht es dann auch möglich, dass in manchen Bereichen (Stichwort Freiberufler/Selbständige) so gearbeitet wird, dass die Altersvorsorge gar nicht miteingerechnet ist. Dreiviertel der Selbständigen sorgen auch in Deutschland nichts fürs Alter vor. Viele können gar nicht wirklich adäquat vorsorgen. Wird die Altersvorsorge für sie verpflichtend, müssen sie es. Dann müssen sich eben auch die Preise für Dienstleistungen den Realitäten anpassen, denn es wird dann unmöglich, dass irgendein Konkurrent Preise aufruft, die zwar zum Leben, aber nicht mehr für die Altersvorsorge reichen.

        Wird dann zusätzlich in der gesetzlichen Rente zu einem substanziellen Teil auf Aktienwerte gesetzt, verbessert sich die Situation auch insgesamt.

        Gruß, Rolf

        1. Danke für deinen ausführlichen Kommentar, und dafür, dass du mir meinen vorherigen Kommentar nicht krumm nimmst 🙂

          Ich sehe schon, wir zwei haben da einfach eine voneinander abweichende Meinung.

          Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr froh, dass ich ab April nicht mehr in dieses Rentensystem Deutschland einzahlen muss, da ich ab dann selbstständig bin, bzw. auch als Freelancer arbeiten werde.
          Mein Plan sieht aber vor, wie gehabt einen großen Teil des Einkommens weiterhin in meine ETFs zu stecken – ich werde also schon vorsorgen. Nur nicht in der staatlichen Rente mit dieser kümmerlichen Rendite…

          Grüße,
          Manuel

          1. Klar. Unterschiedliche Meinungen sind ja auch kein Problem sein, sondern ganz normal. Dann wünsche ich Dir, dass als Freelancer alles so klappt, wie Du es Dir vorstellst.

  2. Sehr schön. Unser Portfolio ist zwar nicht so auf Dividenden optimiert, aber wir bevorzugen auch ausschüttende ETFs. Der psychologische Faktor ist für mich durchaus relevant, um bei der Stange zu bleiben. Bei uns waren es 2022 jetzt auch netto 4.000€ Ausschüttungen. Über den neuen Freibetrag von 1.000€ freust Du Dich dann sicher auch sehr.

    In jedem Fall ein gutes (besseres) Börsenjahr 2023!
    Gruß, Rolf

    1. Hallo Rolf,

      danke für deinen Kommentar 🙂

      Glückwunsch zu den 4.000 €!

      Ja, für mich ist die Psychologie da tatsächlich auch sehr wichtig. Gibt nichts schlimmeres, als im Tiefpunkt zu verkaufen, weil man es nicht mehr aushält…

      Der neue Freibetrag ist nicht schlecht, dennoch eine Farce gegenüber den Möglichkeiten, die man in Amerika hätte.
      Am Ende bleiben ca. 50 € mehr Netto übrig durch die Erhöhung.

      Wünsche ich dir auch!

      Grüße,
      Manuel

      1. Ja, klar. Es ist nicht der große Wurf, den man sich erhofft hatte, aber immerhin. Es ist absurd, dass hier immer noch vor allem Produkte im Versicherungsmantel gefördert werden, anstatt es zu flexibilisieren. Das wäre ja wirklich ohne viel Bürokratie möglich. Eine Kombination aus dem deutschen und dem amerikanischen Rentensystem wäre gut. In den USA wird mir da zu viel auf Freiwilligkeit gesetzt. Leider machen das am Ende dann doch zu wenige…

        1. Ja, das wäre möglich, aber ist glaube ich nicht gewollt. Dafür sorgen schon die Lobbyisten der Versicherungen…

          Hmm, ich bin ja eher ein Freund der Freiwilligkeit, da sich nur so das beste System durchsetzt. Sobald Zwang ins Spiel kommt, ist es meistens nicht mehr das beste System…

          Generell würde Deutchland mal ein bisschen mehr Eigenverantwortung ganz gut tun. Entwicklung findet außerhalb der Komfortzone statt. Solange es den Vollkasko-Staat gibt, gibt es aber keinen Grund aus der Komfortzone zu kommen.

          Meine Meinung…

          Grüße,
          Manuel

          1. Klar. Im Prinzip ist die Freiwilligkeit eine tolle Sache. Die USA zeigen halt leider sehr eindrücklich, dass es ebensowenig funktioniert wie unser System. Es funktioniert zwar, aber nur für die, die es auch tatsächlich machen. Zu viele sorgen dort nicht, zu spät oder einfach unzureichend für das Alter vor.

            In meiner idealen Welt würde ein substanzieller Teil der staatlichen Rente in einem Staatsfond nach norwegischem Vorbild investiert. Dann gäbe es zusätzlich die Möglichkeit, freiwillig für die Rente vorzusorgen. Dazu könnte man entweder mit steuerlicher Förderung in den staatlichen Rentenfonds einzahlen oder aber auch ein anderes Vehikel mit entsprechend langer Haltedauer nutzen.

            So gäbe es eine bessere Grundabsicherung und man hätte freiwillig die Möglichkeit, zusätzlich vorzusorgen. Die Altersvorsorge komplett freizustellen, wäre fatal. Gerade im Niedriglohnsektor würde dann wohl kaum noch jemand vorsorgen.

          2. Naja, mein Mitleid hält sich da aber in Grenzen. Eigene (falsche) Entscheidungen dürfen ruhig Konsequenzen nach sich ziehen, siehe: https://derfinanznomade.de/2022/09/09/die-konsequenzen-der-entscheidungen/

            Vielleicht könnte man das Problem auch einfach mit Bildung lösen, indem man schon in der Schule lernt, dass es essentiell ist, privat vorzusorgen?

            Und selbst im Niedriglohnsektor wäre es vorteilhaft, keinen Zwang für die gesetzliche Rentenversicherung zu haben. Damit wäre mehr Netto übrig, für wirklich gewinnbringende Investments, siehe: https://derfinanznomade.de/2022/10/16/wie-rentabel-ist-die-rente/

            Grüße,
            Manuel

          3. Ja, sehr schade.

            Wie gesagt, ich denke, das ist so gewollt.
            Eigenverantwortung ist nicht mehr IN und auch gar nicht gewollt, dass Bürger unabhängiger vom Staat werden.
            Solche Bürger kann man nämlich nicht mehr zu Allem zwingen bzw. sie gängeln. Die verlassen nämlich irgendwann das Land, sollte es ihnen zu bunt werden.

            Grüße,
            Manuel

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