-39.000 € – Vermögensaufstellung September 2022

Vermögensaufstellung September 2022

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Gedanken zum September 2022

Wie gewonnen, so zerronnen – das war das Motto im September, wie auch schon im August. Trotz Einzahlungen und Gewinne aus dem Optionshandel ist das Vermögen um 39.000 € gesunken. Aber das macht nichts, da es nicht auf diese kurzfristigen Veränderungen ankommt, auch wenn positive Zahlen hier mehr Freude bereiten würden.

Vermögensaufstellung

Hier die grafische Aufteilung:

Vermögensaufstellung September 2022

Und hier noch die prozentuale Verteilung:

Was?AnteilKommentar
Optionen + Aktien + CEFs (Banx)41,56 %Dieser Anteil soll noch weiter gesteigert werden.
Ziel wären 50 %.
ETFs (eBase, DKB)22,52 %Hier will ich 25 % erreichen.
Edelmetalle15,84 %Dieser Anteil soll langfristig auf 10 % sinken.
Bar- / Buchgeld9,05 %Wird auch langfristig sinken.
Genussrechte9,17 %Sollte in den nächsten 2 Jahren Geschichte sein.
PV-Anlage2,86 %Sinkt durch die Abschreibung automatisch weiter.

Aufteilung auf Risikoklassen:

KlasseAnteilKommentar
A – kein Risiko9,05 %Bar- / Buchgeld
B – nur Zinsrisiko2,86 %Hier würde ich die PV-Anlage einordnen,
da Reparaturen fällig werden könnten
–> demnach nicht völlig risikolos.
C – Zins- oder Kursrisiko15,84 %Edelmetalle
D – Zins- und Kursrisiko31,69 %Mein DKB- + eBase-Depot + Genussrechte
E – Totalverlust möglich41,56 %Mein Optionsdepot

Wie man sieht, bin ich hier schon sehr sportlich unterwegs. Einen Totalverlust des Optionsdepots kann ich aber ausschließen, einfach aufgrund meiner Handelsweise (mehr dazu in einem separaten Artikel).

Generell fühle ich mich mit dieser Verteilung sehr wohl und werde hier langfristig noch ein wenig mehr ins Risiko gehen. Weder die Korrektur 2018, noch der Corona-Crash 2020, noch der jetzige Crash haben mir Angst gemacht. Denn durch meine Konzentration der Aufmerksamkeit auf die monatlichen Cashflows interessieren mich die Kurse nicht so sehr. Auch wenn es schön ist, das Gesamtvermögen steigen zu sehen, so ist es dennoch nicht für mein Wohlbefinden notwendig.

Vermögensveränderung

Das Gesamtvermögen ist im September 2022 um 39.000 € auf zuletzt 327.000 € gesunken. (Ich runde hier immer auf volle Tausend € ab.)

Dies entspricht einem Verlust von 10,66 %.

Hier noch im Jahresverlauf:

Vermögensverlauf September 2022

Und hier seit Anbeginn der Zeit:

Vermögen seit Start

Kleines Rechenspiel

Bei den aktuellen durchschnittlichen Ausgaben von ca. 1.600 € / Monat würde das Vermögen noch für über 204 Monate reichen, was ca. 17 Jahren entspricht. Das bedeutet, dass alle Ausgaben für die nächsten 17 Jahre gedeckt wären, selbst wenn ich keinen Cent mehr einnehmen würde.

Ein wirklich beruhigendes Gefühl 😊

Wenn man die Inflation usw. mit einrechnet, dann reicht es natürlich nicht mehr so lange. Aber das Vermögen generiert auch Erträge und diese sollten das locker ausgleichen.

Selbst wenn es an der Börse weiter abwärts gehen würde, könnte ich alleine mit dem Bar- / Buchgeld über 18 Monate – also ca. 1,5 Jahre – alle meine Ausgaben davon decken.

Ich bin einfach so unheimlich dankbar dafür, dass ich vor 7 Jahren von der finanziellen Freiheit gelesen habe und mich auf den Weg gemacht habe, diese zu erreichen 😊.

Wie läuft es bei dir?

Wie hoch ist dein aktuelles Vermögen?

Konntest du es steigern? Und wenn ja, um wie viel?

Lass es mich gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar 😉

Ich beschäftige mich seit 2015 mit den Themen Finanzen, Frugalismus, Lebensführung und der Frage, wie man ein erfülltes Leben führt. Die finanzielle Unabhängigkeit habe ich schon erreicht. Jetzt geht es darum, mein Wissen zu teilen und anderen zu helfen, ebenfalls ein erfülltes Leben zu führen.

14 thoughts on “-39.000 € – Vermögensaufstellung September 2022

  1. Guten Abend Manuel,

    ich habe 2010 mein Depot eröffnet und bin aktuell bei einem Vermögen das 11 Jahre alle Ausgaben decken würde. Das starten und die Beharrlichkeit und Konsequenz haben dazu geführt dass jeden Monat 600 Euro netto Dividende nach Steuern reinvestiert werden können. Es laufen noch ein paar Sparpläne die monatlich ausgeführt werden. Das Glücksgefühl, die gefühlte Freiheit und die Sicht auf neue Möglichkeiten kann ich nur bestätigen.

    Habe im Oktober 2021 ja meine Arbeitszeit etwas reduziert und versuche den Focus auf das wesentlich zu lenken das einen Glücks-Mehrwert liefert.

    Herzliche Grüße
    Oskar

    1. Hallo Oskar,

      Danke für deinen Kommentar.

      Na das liest sich doch sehr gut und hört sich nach dem richtigen Weg an 👍
      Von wie vielen auf wie viele Stunden hast du denn reduziert?

      Wie nutzt du deine zusätzlich gewonnene Zeit?

      Grüße,
      Manuel

      1. Guten Abend Manuel,
        hab seit 2009 Montag bis Freitag ganz normal Vollzeit 173 Stunden gearbeitet und am Wochenende zusätzlich 60 Std.
        Da mir der Nebenjob mehr Spass und Bewegung bringt wie der Hauptberuf bin ich nun auf 130 + WE 60 gegangen. Reduzierung von 233 auf 190 Std.

        Die freie Zeit bringt einfach mehr Möglichkeiten zusätzliche freie Tage wenn Überstunden gemacht werden.
        Genutzt wird die Zeit für mehr gemeinsame Zeit in der Beziehung, mehr Sport und mehr Fokus den passiven Cashflow weiter zu erhöhen.

        Grüße Oskar

        1. Hallo Oskar,

          Wow, du bst ja ein richtiges Arbeitstier 👍

          Mir wäre das zu viel, arbeite momentan 130 Stunden im Monat.
          Plus die Zeit für den Blog usw (das macht mir aber Spaß 🤩)

          Denkst du noch über eine weitere Reduzierung nach?

          Grüße,
          Manuel

          1. Guten Morgen Manuel,

            ein wichtiger Grund für die erste Reduzierung war unter anderem dass die Ruhephasen laut Arzt zu kurz waren.
            Natürlich würde ich in einiger Zeit nochmal einen Schritt zurück machen. Das restliche Darlehen für meine Wohnung läuft noch bis 2026 und im Nebenjob zeichnet sich bis dahin auch eine Änderung ab.
            Ein weiterer war der frühe Tod meines Vaters mit 56 der Selbstständiger Transportunternehmer war. Er hat alles gegeben aber dann versäumt kürzer zu treten und auch mehr zu leben. Das möchte ich anders machen.

            Ich habe im Hauptberuf (Bürokaufmann) immer relativ unter Durchschnitt verdient so dass es eben nicht anders möglich war die Ziele zu erreichen. Hab mich damals gegen den Fachwirt und für das sofortige Geld des Nebenjobs entschieden.
            Den Personalfachwirt hab ich dann zwar in Abendschule gemacht aber letztlich hat mir der Bereich bei zunehmender Fluktuation in der Backwaren-Branche nicht gefallen.

            Im Februar werde ich 45 Jahre alt, Ich habe jetzt mit der Wohnung und dem Depot ein Fundament gelegt das 1000 € netto im Monat bringt. Mit Mietanpassungen, Dividendensteigerungen und fokussierten Nachkäufen bei Hochdiviendenwerten wie Omega Healthcare sollte ich 2026 soweit sein Schuldenfrei zu sein und dennoch 800 – 1000 Euro im Monat für Leben oder Altersvorsorge auszugeben oder zurück legen zu können.

            Da meine Frau in der Schichtarbeit auch am Wochenende arbeitet war das immer ok und meine Versuche beim Hauptarbeitgeber eine 4 Tage Woche zu bekommen haben in einem Jobwechsel geendet. Im Nebenjob (Sicherheitsdienst) merke ich aber wie gut es mir tut nicht 8 Stunden mit Projekten verplant zu haben und immer wenn was dazu kommt nimmt der Druck zu. Vor meiner Kündigung habe ich 7 – 19 Uhr gearbeitet nur um jede 2 Woche einen Tag frei zu bekommen. Das wollte ich nicht mehr.

            Im Sicherheitsdienst hab ich zwar 9 oder 12 Std. Schichten aber man hat keinen Zeitdruck da es einen festen Ablauf hat und wenn was dazu kommt was erledigt werden muss macht man halt einen Kontrollgang weniger. Und am Dienstende kommt die Ablösung und keine Chef der sagt fahr noch mal Ware zu einer Filiale und mach eine Std. später Feierabend.

            Habe jetzt bis Mai 2023 einen Jahresvertrag mit 30 Std. und bin schon am überlegen ob ich die 50km einfach weiter fahren möchte oder ob ich mich Branchenmäßig umorientiere. Nach 11 Jahren Bäckerei (Samstagsarbeit) Sonntags offen wäre das vielleicht ein Weg. Der andere ist irgendwann Sicherheitsdienst weg Wochenende frei und im Hauptjob ohne Karrierepläne einfach die Arbeit zu machen, aber eigentlich hab ich keinen Bock auf Dienst nach Vorschrift und im aktuellen Bereich sind Pausen fast unmöglich da der Kundenstrom den ganzen Tag fließt und man da sein muss.
            Bei 6 Stunden geht das bei Schichten von 11 – 19::30 Uhr ist es schon unschön.

            Rückblickend kann ich sagen ich musste hart arbeiten, hab meine Ziele aber bisher erreicht und sehe mich vor einer beruflichen Neuorientierung um das restliche Arbeitsleben angenehmer zu gestalten.

            Gern würde ich mich auch mal mit Dir persönlich zu einem Gespräch treffen. Wäre cool wenn sich da mal eine Möglichkeit finden würde.

            Grüße Oskar

          2. Hallo Oskar,

            das mit deinem Vater tut mir Leid. Das einzig gute an solchen Erlebnissen ist oft, dass man selber Dinge plötzlich anders sieht.

            Hört sich nach einem guten Plan an, die 4 Jahre schaffst du auch noch. Ich würde trotzdem auf die Gesundheit achten und evtl. schon früher die Stunden reduzieren.

            Ich denke auch, dass ein persönliches Gespräch besser geeignet wäre um darüber zu reden.

            Aus welcher Ecke Deutschlands kommst du denn?

            Grüße,
            Manuel

  2. Hallo Manuel,
    mich würde eine Aufstellung deiner CEF-Positionen sehr interessieren, da ich gerade am Anfang stehe, auch ein CEF-Depot als Teil meines Gesamtportfolios aufzubauen.

    1. Ja, das wäre super!

      Auch die Vorgehensweise bei der CEF Auswahl würde mich interessieren.

      Ich selber bin Anfänger und in ca. 30 CEF investiert.
      Für mich bestes Buch bisher zu dem Thema: The Income Factory von Steven Bavaria.

      Super Interview übrigens beim Finanzrocker.

  3. Hallo,

    wir haben vor 2 Jahren unsere Finanzen von Grund auf neu aufgestellt und uns ein richtiges Ziel gesetzt. Unser Depot schwankt täglich, aber das macht mir nicht viel aus. Es ist für die langfristige Anlage gedacht.
    Und je höher das Depot, desto größer die Schwankungen. Mich beruhigt, dass wir einen Notgroschen auf der Seite haben, der uns einfach Freiheit erlaubt. Wir haben über die letzten Jahre hinweg überlegt, was brauchen wir um jetzt glücklich zu sein und haben darauf unser Leben ausgerichtet und ich sag mal so, der neue Fernseher oder das teure Auto ist es bei uns nicht.
    Der schöne Nebeneffekt, die Kids haben diese denkweise übernommen:)
    Liebe Grüße
    Julia

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