Dienstreise Südkorea


Dieser Artikel ist Teil der Beitragsserie: „meine Reise“


Erstes Jahr im Unternehmen

Nun bin ich schon seit ungefähr 13 Monaten fest angestellt. Auf dem Überstundenkonto tummeln sich mittlerweile 218 Stück. Tendenz steigend.

Der Grund für diese hohe Anzahl ist, dass ich lange Zeit an einem schwierigen, langwierigen Projekt – eine Anlage für die Vermessung von Diesel-Injektoren bei bis zu 3.000 bar – gearbeitet habe. Jetzt wird diese Maschine aber endlich ausgeliefert und ich befinde mich aktuell in Seoul, Südkorea.

Zwei Wochen sind geplant, damit die Anlage beim Kunden wieder korrekt aufgestellt ist und alles wieder zufriedenstellend läuft. Meine Kollegen haben ebenfalls eigene Anlagen und sind schon eine Woche vor mir angereist – meine zweite Woche werde ich somit allein verbringen.

Täglich arbeite ich über 10 Stunden, Abends bleibt nur noch Zeit um schnell zu duschen und dann mit den Kollegen Essen zu gehen. Wir haben eine gute Zeit und genießen das leckere Essen (und trinken abends immer viel – wie die Koreaner auch). Die Zeit verfliegt nur so.

Dann bin ich allein

Meine Kollegen sind abgereist und ich habe noch eine Woche vor mir. Nach der Arbeit gehe ich nur noch schnell ums Eck in das nächstgelegene Restaurant und bin nach einer guten halben Stunde schon wieder fertig. Danach wieder ab ins Hotel, da man in der Gegend nicht wirklich etwas machen kann. Somit habe ich jeden Tag viel Zeit, die ich dann mit Surfen im Internet verbringe. Auch am Wochenende ist es das selbe Spiel (bis auf einen kleinen Ausflug mitten durch Seoul und am Sonntag ein Mittagessen mit den Kunden) – sehr viel Zeit fürs Internet.

Irgendwann stoße ich auf einen Blog, der sich mit dem Thema „finanzielle Freiheit“ beschäftigt. Ich lese mich ein, Seite für Seite, Beitrag für Beitrag. Gerate immer mehr in einen richtigen Sog und kann gar nicht mehr aufhören. Ein wirklich sehr spannendes Thema. Noch vor Ort fasse ich dann den Entschluss, „das will ich auch“ und mache mir gleich Pläne in Numbers (das Excel von Apple) – Struktur und Zahlen – das ist einfach mein Ding.

Noch in Südkorea recherchiere ich für mich passende ETFs und suche mir einen Online-Broker aus (zum Start wurde es der sBroker).

Wieder zu Hause

Als ich dann wohlbehalten wieder zu Hause angekommen bin, eröffne ich sofort das Depot und richte meine ersten Sparpläne ein. Außerdem beginne ich, meine Ausgaben penibel aufzuschreiben um mir hier einen ersten Überblick zu verschaffen. Schließlich hatte ich ja gelesen, dass das Wichtigste eine hohe Sparquote ist, um sein Ziel schnell zu erreichen.

Nach und nach habe ich dann weitere Blogs zum selben Thema entdeckt. Diese zu lesen wurde für mich ein neues Hobby.

Wie sieht es bei dir aus?

Schickt dich dein Arbeitgeber auf Dienstreisen?

Wenn ja, musst du ins Ausland?

Wo warst du schon überall, und wie sind deine Erfahrungen damit gewesen?

Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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